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Hermann Göring im Film: Neue Aufarbeitung der NS-Zeit?

Die Darstellung von hermann göring, Hitlers einflussreicher rechter Hand, sorgt im neuen Film „Nürnberg“ für Diskussionen. Während einige Kritiker die Effekthascherei bemängeln, sehen andere eine wichtige Auseinandersetzung mit der NS-Zeit.

Symbolbild zum Thema Hermann Göring
Symbolbild: Hermann Göring (Bild: Picsum)

Hermann Göring im Film „Nürnberg“: Eine kontroverse Auseinandersetzung

Der Film „Nürnberg“, unter der Regie von James Vanderbilt, thematisiert die Nürnberger Prozesse von 1945/46 und stellt Hermann Göring in den Mittelpunkt. Göring, gespielt von Russell Crowe, wird als jovialer Manipulator und überlebensgroßer Machtmensch dargestellt. Der Film beleuchtet die Beziehung zwischen Göring und dem amerikanischen Militärpsychiater Douglas M. Kelley (Rami Malek), der mit der Begutachtung der angeklagten NS-Größen beauftragt ist. Laut Ntv startet der Film mit dem letzten Tag des Zweiten Weltkriegs, dem 7. Mai 1945. (Lesen Sie auch: Wehrdienst-Fragebogen: Jeder vierte junge Mann reagiert)

Aktuelle Entwicklung: Filmstart und Kritik

Seit dem Kinostart von „Nürnberg“ am 6. Mai 2026 ist eine Debatte über die Darstellung Görings und die generelle Herangehensweise des Films an die Thematik entbrannt. Während einige Kritiker die schauspielerische Leistung von Russell Crowe loben, wird die Fokussierung auf Göring und die damit einhergehende mögliche Verharmlosung seiner Taten kritisiert. Julia Haungs vom SWR bemängelt in ihrem NDR-Beitrag „Effekthascherei statt Schulddebatte“.

Reaktionen und Einordnung

Die Reaktionen auf den Film fallen gemischt aus. Arabella Wintermayr von der taz zeigt sich überrascht von der Wucht, die der Film entwickelt, obwohl sie anfänglich skeptisch war, ob Hollywood der deutschen Historie gerecht werden kann. Andere Stimmen bemängeln, dass der Film zu sehr auf die Person Görings fokussiert und dadurch die Gräueltaten des Nationalsozialismus in den Hintergrund treten könnten. Die Darstellung von Rami Maleks Kelley wird unterschiedlich bewertet. Einerseits wird seine schauspielerische Leistung gelobt, andererseits wird kritisiert, dass seine Zuneigung zu Göring im Laufe des Prozesses erst spät gebrochen wird. (Lesen Sie auch: Samsung Galaxy S25 One Ui 8.5: UI…)

Hermann Göring und die historische Bedeutung

Hermann Göring war eine der zentralen Figuren des NS-Regimes. Als Reichsmarschall und Oberbefehlshaber der Luftwaffe trug er maßgeblich zur Umsetzung der nationalsozialistischen Ideologie und zur Verfolgung und Ermordung von Millionen Menschen bei. Seine Rolle im Holocaust und seine Verantwortung für zahlreiche Kriegsverbrechen sind unbestritten. Das Deutsche Historische Museum bietet ausführliche Informationen zu seiner Biografie und seinem Wirken.

Was bedeutet die neue Verfilmung?

Die Verfilmung von „Nürnberg“ wirft erneut die Frage auf, wie mit der NS-Zeit und ihren Protagonisten umgegangen werden soll. Einerseits ist es wichtig, die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht zu vergessen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Andererseits birgt die Fokussierung auf einzelne Personen die Gefahr, die Komplexität der historischen Ereignisse zu reduzieren und die eigentlichen Ursachen und Hintergründe zu vernachlässigen. (Lesen Sie auch: Timmy News: Wal "": Hoffnung und Sorge…)

Detailansicht: Hermann Göring
Symbolbild: Hermann Göring (Bild: Picsum)
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FAQ zu Hermann Göring und dem Film „Nürnberg“

Sendetermine und Verfügbarkeit des Films „Nürnberg“
MediumDatumUhrzeit
KinoSeit 6. Mai 2026
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Illustration zu Hermann Göring
Symbolbild: Hermann Göring (Bild: Picsum)

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