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Christian Lindner: Findet neues Leben

Das erste Babyjahr sei für Christian Lindner und Franca Lehfeldt alles andere als „stressfrei“ gewesen, betont der Ex-FDP-Chef in einem neuen Interview – und verliert emotionale Worte über seine Tochter.

Symbolbild zum Thema Christian Lindner
Symbolbild: Christian Lindner (Bild: Picsum)

Vor rund einem Jahr, am 6. April 2025, sind Ex-Bundesfinanzminister Christian Lindner, 47, und Unternehmerin Franca Lehfeldt, 36, erstmals Eltern eines Mädchens geworden. In seiner Elternzeit hatte der Ex-FDP-Chef sich vorgestellt, Bücher zu schreiben, zu imkern oder fischen zu gehen, sinnierte er 2022 noch im „Zeit“-Interview. Stattdessen holt den einstigen Spitzenpolitiker jetzt die Realität ein.

Im aktuellen Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ erklärt er, wie schwer die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist und dass das Leben mit einem Baby nicht immer nur „stressfrei“ sei. (Lesen Sie auch: Christian Lindner Vater: Ehrliche Einblicke in Sein…)

Christian Lindner: Baby und Business seien „nicht problemlos vereinbar“

Der neue Alltag mit Job, Kind und Carearbeit ist ein herausfordernder Balanceakt. Dessen ist sich jetzt auch Christian Lindner mehr als bewusst. „Es wäre falsch zu sagen, dass es stressfrei ist“, fasst der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Autoland AG die letzten zwölf Monate mit seiner Tochter zusammen.

Während seine neue Tätigkeit, die er seit November 2025 ausübt, „mehr als einen Vollzeitjob“ ausmache, ist auch seine Ehefrau als Gründerin der Consultingfirma „LEHFELDT&“ viel beschäftigt. Lindner stellt gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ klar: „Wer behauptet, Baby plus Business sei problemlos vereinbar, macht den Leuten ein X für ein U vor“.

Neue Prioritäten: „Mit Kind kommt Familie zuerst“

Die Carearbeit wollen Christian Lindner und seine Ehefrau Franca Lehfeldt „partnerschaftlich angehen: 50/50, jeder leistet seinen Anteil“, betonte der einstige Politiker Anfang 2025 in einem Special des „0630“-WDR-Nachrichtenpodcastes zur Bundestagswahl. Dabei hätten sie auf ein „bisschen Unterstützung aus der Familie“ gehofft, so Lindner damals kurz vor der Geburt. (Lesen Sie auch: Frida Gold: „Nichts ist wie es war“!…)

Jetzt, nach dem ersten Babyjahr, ist sich der ehemalige FDP-Chef sicher: Seine Arbeit als Ex-Spitzenpolitiker wäre mit seinem Familienleben nicht vereinbar gewesen. Generell hätten sich seine Prioritäten durch die Geburt seiner Tochter verschoben. „Da ist meine Abwägung heute eine andere. Mit Kind kommt Familie zuerst“, so Lindner gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Lindner schwärmt von „bedingungsloser Liebe“ zu seiner Tochter

Im aktuellen Interview schlägt der einstige Bundesfinanzminister auch recht ungewohnt emotionale Töne an. Christian Lindner sehe seine nun ein Jahr alte Tochter als „eine zauberhafte Bereicherung“ an. Die Frage nach dem Sinn des Lebens würde sich für ihn nicht mehr stellen. Stattdessen schwärmt er: „Die bedingungslose Liebe zu einem kleinen Menschen ist kein Tauschgeschäft, sondern für mich der Sinn des Lebens an sich.“

Verwendete Quellen: zeit.de, noz.de, „0630-Spezial Bundestagswahl: Auf einen Döner mit FDP-Kandidat Christian Lindner | WDR aktuell“, abgerufen unter: youtube.com (Lesen Sie auch: Herbert Grönemeyer: Ein Satz seiner Tochter sorgt…)

Detailansicht: Christian Lindner
Symbolbild: Christian Lindner (Bild: Picsum)

Ursprünglich berichtet von: Gala

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Illustration zu Christian Lindner
Symbolbild: Christian Lindner (Bild: Picsum)

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