NRW fördert die Jagd auf Asiatische Hornissen mit Prämien
Nordrhein-Westfalen verstärkt den Kampf gegen die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse und setzt dabei auch auf die Jagd. Das Land zahlt Prämien an Imker und Schädlingsbekämpfer, die Nester der invasiven Art entfernen. Hintergrund ist die rasante Zunahme der Hornissenpopulation in den letzten Jahren.

Hintergrund: Warum die Jagd auf die Asiatische Hornisse so wichtig ist
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) ist eine invasive Art, die ursprünglich aus Asien stammt. In Europa wurde sie erstmals 2004 in Frankreich nachgewiesen. Seitdem hat sie sich rasant ausgebreitet, auch in Deutschland. Besonders betroffen ist Nordrhein-Westfalen, wo die Zahl der gemeldeten Hornissen im Jahr 2025 auf über 7.300 gestiegen ist – fünfmal so viele wie im Vorjahr, wie RP Online berichtet.
Die Asiatische Hornisse stellt eine Bedrohung für die heimische Insektenwelt dar, insbesondere für Honigbienen. Die Hornissen lauern den Bienen auf und töten sie, um ihre Larven damit zu füttern. Dies kann zu erheblichen Schäden in der Imkerei führen und die Bestäubung von Pflanzen gefährden. Die Stiftung Deutschland summt! bietet weiterführende Informationen zur Problematik. (Lesen Sie auch: Stephen Bunting: Premier League Darts und die…)
Aktuelle Entwicklung: NRW fördert die Jagd mit Prämien
Um die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse einzudämmen, hat das Land NRW nun ein Förderprogramm gestartet. Geschulte Imker und Schädlingsbekämpfer erhalten für die fachgerechte Entfernung von Nestern eine Prämie von 150 bis 300 Euro. Die Prämien können auch von Imkern in Anspruch genommen werden, die dafür einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen.
Zusätzlich werden auch die Anschaffung von Schutzausrüstung und speziellen Bekämpfungswerkzeugen bezuschusst. Für Schutzkleidung gibt es eine Pauschale von 250 Euro, für Absaugvorrichtungen oder Lanzen zur professionellen Bekämpfung sogar 2.000 Euro.
Das Land NRW setzt auch auf Schulungen, um Imker und Schädlingsbekämpfer im Umgang mit der Asiatischen Hornisse zu schulen. Dabei liegt der Fokus auf der Bekämpfung der Hornissen und der Entfernung der sogenannten Primärnester. Diese kleinen, kugeligen Nester finden sich im Frühling häufig unter Dachüberständen, in Geräteschuppen oder bodennah in Sträuchern und Hecken. (Lesen Sie auch: Ski-Weltcup in Andorra: Suter siegt, Jagd auf…)
Auch in Hessen breitet sich die Asiatische Hornisse weiter aus. Der Hessische Rundfunk widmete dem Thema am 5. Mai 2026 einen Beitrag in der Sendung „Das Thema“.
Reaktionen und Stimmen zur Ausbreitung der Asiatischen Hornisse
Die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse sorgt für Besorgnis bei Imkern und Naturschützern. „Sie schleppen unsere Bienen in die nächste Hecke, beißen ihnen Kopf und Hinterleib ab“, wird die Problematik in der WELT drastisch beschrieben.
Experten weisen darauf hin, dass die Bekämpfung der Asiatischen Hornisse schwierig ist, aber nicht unmöglich. Wichtig sei es, die Nester frühzeitig zu erkennen und zu entfernen. Auch die Bevölkerung kann einen Beitrag leisten, indem sie Sichtungen der Hornissen meldet. (Lesen Sie auch: Soldeu im Fokus: Abfahrtsrennen der Damen eröffnet…)

Jagd auf Asiatische Hornissen: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Fördermaßnahmen des Landes NRW sind ein wichtiger Schritt, um die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse einzudämmen.Entscheidend wird sein, dass die Bekämpfung konsequent und flächendeckend erfolgt.
Es ist davon auszugehen, dass die Asiatische Hornisse auch in Zukunft eine Herausforderung für die Imkerei und den Naturschutz darstellen wird. Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und die Bekämpfung der Hornissen weiterhin zu unterstützen.
Überblick: Fördermaßnahmen des Landes NRW zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse
| Fördermaßnahme | Höhe der Förderung |
|---|---|
| Entfernung von Nestern durch geschulte Imker/Schädlingsbekämpfer | 150 – 300 Euro |
| Anschaffung von Schutzausrüstung (Schutzanzug, Helm, Visier) | 250 Euro (Pauschale) |
| Anschaffung von Absaugvorrichtungen/Lanzen zur Bekämpfung | 2.000 Euro (Pauschale) |
| Schulungen zur Bekämpfung der Asiatischen Hornisse | Wird ausgebaut |
Häufig gestellte Fragen zu jagd
Warum fördert NRW die Jagd auf die Asiatische Hornisse?
NRW fördert die Jagd, weil sich die Asiatische Hornisse rasant ausbreitet und eine Gefahr für heimische Insekten, insbesondere Honigbienen, darstellt. Durch die finanzielle Unterstützung sollen mehr Imker und Schädlingsbekämpfer motiviert werden, die Nester der Hornissen zu entfernen und so die Ausbreitung einzudämmen. (Lesen Sie auch: Amazon Down: Drohnenangriffe legen Rechenzentren im Nahen)
Wie hoch sind die Prämien für die Entfernung eines Hornissennestes?
Für die fachgerechte Entfernung eines Nestes der Asiatischen Hornisse erhalten geschulte Imker und Schädlingsbekämpfer in NRW eine Prämie von 150 bis 300 Euro. Die genaue Höhe der Prämie kann je nach Größe und Schwierigkeit der Entfernung variieren.
Welche Schutzausrüstung wird für die Jagd auf Asiatische Hornissen gefördert?
Das Land NRW bezuschusst die Anschaffung von Schutzausrüstung für Imker und Schädlingsbekämpfer mit einer Pauschale von 250 Euro. Dazu gehören Schutzanzüge inklusive Helm und Visier, die vor Stichen der Hornissen schützen sollen.
Wo kann man Sichtungen von Asiatischen Hornissen melden?
Sichtungen von Asiatischen Hornissen können bei den zuständigen Naturschutzbehörden oder den Imkerverbänden gemeldet werden. Auch online gibt es Plattformen, auf denen Sichtungen gemeldet werden können. Wichtig ist, den genauen Fundort und die Anzahl der Hornissen anzugeben.
Was kann man tun, um die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse zu verhindern?
Um die Ausbreitung zu verhindern, ist es wichtig, Sichtungen zu melden und Nester frühzeitig zu entfernen. Auch das Aufstellen von Fallen kann helfen, die Population einzudämmen. Zudem sollte man darauf achten, keine offenen Lebensmittel oder Getränke im Freien stehen zu lassen, da diese die Hornissen anlocken.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

