Amazon Down: Drohnenangriffe legen Rechenzentren im Nahen
Amazon down: Nach iranischen Drohnenangriffen auf Rechenzentren von Amazon Web Services (AWS) im Nahen Osten müssen sich Kunden auf monatelange Ausfälle einstellen. Die Angriffe trafen Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain.

Hintergrund der Angriffe auf Amazon-Rechenzentren
Die Angriffe auf die AWS-Rechenzentren stehen im Kontext der militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran. Wie Tom’s Hardware berichtet, erfolgten die ersten Angriffe Anfang März 2026, kurz nachdem die USA mit einer Bombardierung des Irans begonnen hatten. Wenige Wochen später gab es weitere Drohnenangriffe auf AWS Bahrain.
Die Regionen ME-CENTRAL-1 (VAE) und ME-SOUTH-1 (Bahrain) sind besonders betroffen. Amazon empfiehlt seinen Kunden dringend, alle zugänglichen Ressourcen in andere Regionen zu verlagern und nicht zugängliche Ressourcen so schnell wie möglich aus Remote-Backups wiederherzustellen. (Lesen Sie auch: Amazon weitet Logistik für alle aus: Revolution…)
Aktuelle Entwicklung: Reparaturen dauern Monate
Laut einem Update im AWS Health Dashboard vom 30. April 2026 werden die Reparaturen mehrere Monate dauern. Die betroffenen AWS-Regionen können derzeit keine Kundenanwendungen zuverlässig unterstützen. Obwohl einige Workloads weiterhin normal funktionieren, rät Amazon zur Migration. Die Amazon Web Services (AWS) sind ein wichtiger Bestandteil der globalen Cloud-Infrastruktur und bieten Unternehmen weltweit Speicherplatz, Rechenleistung und andere IT-Dienstleistungen.
Amazon hat angekündigt, die betroffenen Kunden für den Monat März 2026 von allen nutzungsabhängigen Gebühren zu befreien. Die Kosten dafür werden auf rund 150 Millionen US-Dollar geschätzt. Auch die Abrechnung wird während der Reparaturarbeiten ausgesetzt.
Amazon down bedeutet für die Kunden in den betroffenen Regionen erhebliche Einschränkungen. Sie sind gezwungen, auf andere Regionen auszuweichen oder ihre Daten aus Backups wiederherzustellen, was mit zusätzlichem Aufwand und Kosten verbunden sein kann. (Lesen Sie auch: Deutsche Post heißt bald DHL: Was bedeutet)
Reaktionen und Einordnung
Die Angriffe auf die Amazon-Rechenzentren verdeutlichen die Verwundbarkeit der kritischen Infrastruktur im Nahen Osten. Die Region ist politisch instabil, was das Risiko von Angriffen auf wirtschaftlich wichtige Einrichtungen erhöht. Unternehmen, die auf Cloud-Dienste angewiesen sind, müssen sich dieser Risiken bewusst sein und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um ihre Daten und Anwendungen zu schützen.
Die Tatsache, dass Amazon, eines der größten und technologisch fortschrittlichsten Unternehmen der Welt, von diesen Angriffen betroffen ist, zeigt, dass kein Unternehmen vollständig vor solchen Bedrohungen gefeit ist. Es unterstreicht die Bedeutung von robusten Sicherheitsvorkehrungen und Notfallplänen.
Amazon down: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Ereignisse im Nahen Osten werden die Diskussion über die Sicherheit von Cloud-Diensten und die Notwendigkeit einer diversifizierten Infrastruktur weiter anheizen. Unternehmen werden ihre Abhängigkeit von einzelnen Regionen oder Anbietern überdenken und möglicherweise verstärkt auf Multi-Cloud-Strategien setzen, um das Risiko von Ausfällen zu minimieren. (Lesen Sie auch: Twitch-Erfolge für Minecraft-Streamer in den USA)

Auch die Regierungen werden sich mit der Frage auseinandersetzen müssen, wie kritische Infrastrukturen besser geschützt werden können. Dies könnte zu neuen Gesetzen und Vorschriften führen, die Unternehmen zu zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen verpflichten.
Die Reparaturarbeiten an den betroffenen Amazon-Rechenzentren werden voraussichtlich mehrere Monate dauern. In der Zwischenzeit müssen sich die Kunden auf Einschränkungen einstellen und alternative Lösungen suchen.
Tabelle: Betroffene AWS-Regionen und empfohlene Maßnahmen
| Region | Status | Empfohlene Maßnahmen |
|---|---|---|
| ME-CENTRAL-1 (VAE) | Beschädigt, eingeschränkter Betrieb | Migration aller zugänglichen Ressourcen in andere Regionen, Wiederherstellung nicht zugänglicher Ressourcen aus Remote-Backups |
| ME-SOUTH-1 (Bahrain) | Beschädigt, eingeschränkter Betrieb | Migration aller zugänglichen Ressourcen in andere Regionen, Wiederherstellung nicht zugänglicher Ressourcen aus Remote-Backups |
Häufig gestellte Fragen zu amazon down
Warum sind Amazon-Rechenzentren im Nahen Osten ausgefallen?
Die Rechenzentren von Amazon Web Services (AWS) in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain wurden durch iranische Drohnenangriffe beschädigt. Diese Angriffe stehen im Zusammenhang mit den militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran. (Lesen Sie auch: Vermisste Frau bei Interlaken: Polizei sucht nach…)
Welche Regionen sind von den Ausfällen betroffen?
Besonders betroffen sind die AWS-Regionen ME-CENTRAL-1 (VAE) und ME-SOUTH-1 (Bahrain). Kunden in diesen Regionen müssen mit Einschränkungen und Ausfällen rechnen. Amazon empfiehlt, Ressourcen in andere Regionen zu verlagern.
Wie lange werden die Reparaturarbeiten voraussichtlich dauern?
Laut Amazon werden die Reparaturarbeiten an den beschädigten Rechenzentren voraussichtlich mehrere Monate dauern. Während dieser Zeit müssen Kunden mit Einschränkungen und Ausfällen rechnen und alternative Lösungen suchen.
Welche Empfehlungen gibt Amazon seinen Kunden?
Amazon empfiehlt seinen Kunden dringend, alle zugänglichen Ressourcen in andere Regionen zu verlagern und nicht zugängliche Ressourcen so schnell wie möglich aus Remote-Backups wiederherzustellen, um Datenverluste zu vermeiden und den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Werden die betroffenen Kunden für die Ausfälle entschädigt?
Amazon hat angekündigt, die betroffenen Kunden für den Monat März 2026 von allen nutzungsabhängigen Gebühren zu befreien. Die Kosten dafür werden auf rund 150 Millionen US-Dollar geschätzt. Auch die Abrechnung wird während der Reparaturarbeiten ausgesetzt.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

