Rassismus Vorfall Bafta: Tourette-Aktivist äußert sich schockiert
„Ich kann nur sagen, dass ich zutiefst beschämt bin.“ Mit diesen Worten meldete sich der bekannte Tourette-Aktivist John Davidson zu Wort, nachdem es bei den diesjährigen BAFTA-Awards zu einem Eklat gekommen war. Ein Vorfall, der als Rassismus Vorfall Bafta in den Medien hohe Wellen schlug und Davidson nun dazu veranlasste, Stellung zu beziehen.

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| Steckbrief: John Davidson | |
|---|---|
| Vollständiger Name | John Davidson |
| Geburtsdatum | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsort | Nicht öffentlich bekannt |
| Alter | 54 Jahre |
| Beruf | Tourette-Aktivist |
| Bekannt durch | Aktivismus, Film „I Swear“ |
| Aktuelle Projekte | Aktivismus, Aufklärung über Tourette-Syndrom |
| Wohnort | Nicht öffentlich bekannt |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | Nicht öffentlich bekannt |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Ein Abend, der anders verlief als geplant
Es sollte ein Abend der Anerkennung und des Feierns der Filmkunst sein, doch die BAFTA-Awards 2026 werden wohl vor allem wegen eines unerwarteten Zwischenfalls in Erinnerung bleiben. Während der Verleihung, als die renommierten Schauspieler Michael B. Jordan und Delroy Lindo auf der Bühne standen, um den Preis für die besten visuellen Effekte zu präsentieren, kam es zu irritierenden Rufen aus dem Publikum. Wie Gala berichtet, waren es die unkontrollierten verbalen Tics des Tourette-Aktivisten John Davidson, die den Abend überschatteten.
Davidson, dessen Lebensgeschichte selbst zum Gegenstand eines preisgekrönten Films namens „I Swear“ wurde, ist seit Jahren eine prominente Stimme im Kampf für Inklusion und Akzeptanz von Menschen mit Tourette-Syndrom. Umso größer war die Überraschung und der Schock, als während der Laudatio das rassistische N-Wort durch den Saal hallte. Moderator Allen Cumming wies zwar umgehend auf Davidsons Syndrom hin und betonte die Unfreiwilligkeit seiner Äußerungen, doch die Reaktionen in den sozialen Medien ließen nicht lange auf sich warten.
„Zutiefst beschämt“: John Davidson äußert sich
Die Kritik an Davidson war teils heftig, und so sah sich der 54-Jährige nun gezwungen, in einem emotionalen Statement Stellung zu beziehen. Darin betonte er zunächst seine Dankbarkeit gegenüber den Veranstaltern der BAFTA-Awards. Die Einladung, trotz seiner schweren Symptomatik an der Verleihung teilzunehmen, wertete er als ein wichtiges Zeichen für Inklusion. „Ich habe mich sehr über die Ankündigung im Auditorium vor der Aufzeichnung gefreut, die alle darauf hingewiesen hat, dass meine Tics unwillkürlich sind und nichts über meine persönlichen Ansichten aussagen“, erklärte Davidson.
Der Applaus, der auf diese Erklärung im Saal folgte, habe ihn tief berührt und ihm das Gefühl gegeben, in einem Umfeld willkommen zu sein, das für Menschen mit seiner Erkrankung normalerweise „unmöglich“ zu betreten sei. Doch die Freude währte nicht lange. Der Vorfall während der Preisverleihung selbst überschattete alles. „Ich kann nur sagen, dass ich zutiefst beschämt bin, falls jemand meine unwillkürlichen Tics für absichtlich hält oder ihnen eine Bedeutung beimisst“, so Davidson in seinem Statement, das unter anderem auch auf Variety veröffentlicht wurde. (Lesen Sie auch: N Wort Bafta Eklat: Heftige Kritik bei…)
Das Tourette-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, die durch Tics gekennzeichnet ist. Diese Tics können sowohl motorischer als auch vokaler Natur sein und sind für die Betroffenen nicht oder nur schwer kontrollierbar. Die Schwere der Symptome kann dabei stark variieren.
Der Kampf für Inklusion und Akzeptanz
John Davidson ist seit vielen Jahren ein wichtiger Fürsprecher für Menschen mit Tourette-Syndrom. Sein Engagement reicht von Aufklärungskampagnen bis hin zur Unterstützung von Forschungsprojekten. Dass seine eigene Lebensgeschichte nun verfilmt wurde, unterstreicht die Bedeutung seines Anliegens. Der Film „I Swear“ erzählt auf bewegende Weise von Davidsons Kindheit und Jugend, von den Herausforderungen, mit denen er aufgrund seiner Erkrankung konfrontiert war, und von seinem unermüdlichen Kampf für Akzeptanz.
Doch der Vorfall bei den BAFTA-Awards zeigt, dass es noch immer viel zu tun gibt. Trotz aller Fortschritte in den letzten Jahren sind Vorurteile und Unverständnis gegenüber Menschen mit Tourette-Syndrom nach wie vor weit verbreitet. Umso wichtiger ist es, dass Persönlichkeiten wie John Davidson weiterhin ihre Stimme erheben und für Inklusion und Akzeptanz kämpfen. Laut dem Tourette-Gesellschaft Deutschland e.V. ist es wichtig, dass die Gesellschaft besser über das Krankheitsbild informiert wird, um Betroffenen ein würdevolles Leben zu ermöglichen.
Was geschah nach dem Eklat?
Wie aus Davidsons Statement weiter hervorgeht, verließ er die Zeremonie vorzeitig aus freien Stücken. Er habe bemerkt, welches Unbehagen seine Tics bei anderen Gästen auslösten, und wollte die Veranstaltung nicht weiter belasten. Eine Entscheidung, die ihm einerseits Respekt einbrachte, andererseits aber auch Bedauern auslöste. Viele Menschen hätten sich gewünscht, dass Davidson geblieben wäre und ein Zeichen gesetzt hätte.
Der Sender BBC, der die BAFTA-Awards zeitversetzt ausstrahlte, entschuldigte sich am Tag nach der Ausstrahlung dafür, Davidsons Rufe nicht zensiert zu haben. Inzwischen habe man die entsprechenden Passagen aus der Aufzeichnung entfernt. Eine Entscheidung, die jedoch ebenfalls auf Kritik stieß. Einige warfen dem Sender Zensur vor, während andere die Entscheidung begrüßten, um weitere Verletzungen zu vermeiden. (Lesen Sie auch: Promis unter Palmen 2026: Start verschoben, Kandidaten)
Steckbrief
- John Davidson ist ein bekannter Tourette-Aktivist.
- Sein Leben wurde im Film „I Swear“ verfilmt.
- Bei den BAFTA-Awards kam es zu einem Eklat aufgrund seiner Tics.
- Davidson äußerte sich in einem emotionalen Statement.
- Er setzt sich seit Jahren für Inklusion und Akzeptanz ein.
Wie geht es weiter für John Davidson?
Trotz des Vorfalls bei den BAFTA-Awards wird John Davidson seinen Kampf für Inklusion und Akzeptanz von Menschen mit Tourette-Syndrom fortsetzen. Davon ist auszugehen. Er hat bereits angekündigt, seine Aufklärungsarbeit weiter zu intensivieren und sich noch stärker für die Rechte von Betroffenen einzusetzen. Der Vorfall bei den BAFTA-Awards hat gezeigt, wie wichtig es ist, Vorurteile abzubauen und ein besseres Verständnis für die Erkrankung zu schaffen.
Es bleibt zu hoffen, dass der Vorfall bei den BAFTA-Awards nicht dazu führt, dass Menschen mit Tourette-Syndrom stigmatisiert werden, sondern dass er vielmehr dazu beiträgt, das Bewusstsein für die Erkrankung zu schärfen und eine offene und tolerante Gesellschaft zu fördern. John Davidson wird dabei weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
John Davidson privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?
Über John Davidsons Privatleben ist wenig bekannt. Er hält sein persönliches Umfeld weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Es ist nicht bekannt, ob er einen Partner oder Kinder hat. Auch sein genauer Wohnort ist nicht öffentlich bekannt. Davidson konzentriert sich in seiner öffentlichen Rolle vor allem auf sein Engagement als Tourette-Aktivist und setzt sich mit Nachdruck für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.
In den sozialen Medien ist Davidson nicht aktiv, was angesichts der teils heftigen Reaktionen auf den Vorfall bei den BAFTA-Awards nachvollziehbar ist. Er bevorzugt es, seine Botschaften über traditionelle Medien und öffentliche Auftritte zu verbreiten. Dabei legt er großen Wert darauf, seine Aussagen sorgfältig zu formulieren und Missverständnisse zu vermeiden.

Ein Highlight in Davidsons jüngerer Vergangenheit war zweifellos die Verfilmung seiner Lebensgeschichte. Der Film „I Swear“ hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für das Tourette-Syndrom zu schärfen und Betroffenen Mut zu machen. Davidson selbst hat sich aktiv in die Produktion des Films eingebracht und eng mit dem Regisseur und den Schauspielern zusammengearbeitet. (Lesen Sie auch: Sharon Osbourne Umzug: Neustart in den USA…)
Trotz des Rückschlags bei den BAFTA-Awards bleibt John Davidson eine wichtige Stimme im Kampf für Inklusion und Akzeptanz. Sein Engagement und seine Entschlossenheit sind ungebrochen. Er wird weiterhin daran arbeiten, Vorurteile abzubauen und eine Gesellschaft zu fördern, in der Menschen mit Tourette-Syndrom und anderen Behinderungen ein würdevolles Leben führen können.
Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist John Davidson?
John Davidson ist 54 Jahre alt. Sein genaues Geburtsdatum ist jedoch nicht öffentlich bekannt.
Hat John Davidson einen Partner oder ist er verheiratet?
Es ist nicht öffentlich bekannt, ob John Davidson einen Partner hat oder verheiratet ist. Er hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. (Lesen Sie auch: Väter nach Trennung: Wie Sie den Kontakt…)
Hat John Davidson Kinder?
Es ist nicht öffentlich bekannt, ob John Davidson Kinder hat. Er äußert sich nicht zu seinem Familienstand.
Was ist das Tourette-Syndrom?
Was war der rassismus vorfall bafta?
Während der BAFTA-Verleihung kam es aufgrund unkontrollierter Tics von John Davidson, die das rassistische N-Wort beinhalteten, zu einem Eklat. Dies führte zu Kritik und einer öffentlichen Entschuldigung des Aktivisten.
John Davidson hat mit seiner Reaktion auf den Rassismus Vorfall Bafta Größe bewiesen. Er steht weiterhin für die Rechte von Menschen mit Tourette-Syndrom ein und setzt sich unermüdlich für eine inklusive Gesellschaft ein.





