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Betrug mit gefälschten Rechnungen: Wie Unternehmen sich

Aktuelle Fälle von Rechnungsbetrug zeigen, wie wichtig es für Unternehmen ist, ihre Zahlungsprozesse zu überprüfen und zu sichern. Eine Baufirma in Dessau wurde Opfer einer solchen Betrugsmasche und verlor einen fünfstelligen Betrag, wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet. Betrüger hatten eine täuschend echte Rechnung gefälscht und lediglich die Kontoverbindung geändert.

Symbolbild zum Thema Rechnung
Symbolbild: Rechnung (Bild: Picsum)

Hintergrund: Rechnungsbetrug als wachsende Gefahr

Rechnungsbetrug ist kein neues Phänomen, doch die Methoden der Betrüger werden immer ausgefeilter. Sie nutzen gefälschte E-Mails, täuschend echt aussehende Rechnungen und manipulierte Bankverbindungen, um Unternehmen um ihr Geld zu bringen. Besonders gefährdet sind kleine und mittlere Unternehmen, die oft nicht über die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen verfügen.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich bereits im vergangenen Jahr in Dessau, als der VorOrt-Verein fast 60.000 Euro an Betrüger verlor. Auch hier hatten die Täter eine gefälschte E-Mail einer Baufirma geschickt und die Kontoverbindung ausgetauscht. Der Verein überwies die Summe, ohne die Bankdaten zu überprüfen. (Lesen Sie auch: Der Bergdoktor Staffel 19: 19: Franziskas Rückkehr…)

Aktuelle Entwicklung: Baufirma in Dessau betroffen

Die Mitarbeiterin eines Dessauer Bauunternehmens erstattete am 19. Februar Anzeige bei der Polizei, nachdem die Firma auf eine gefälschte Rechnung hereingefallen war. Laut ihren Angaben hatte die Baufirma am Montag zuvor eine Rechnung von einem Lieferanten erhalten und den Betrag im unteren fünfstelligen Bereich auf das angegebene Konto überwiesen. Am Donnerstag stellte die Mitarbeiterin fest, dass die Bankverbindung auf der bezahlten Rechnung von der Originalrechnung abwich, die im digitalen Postfach eingegangen war. Beide Rechnungen waren inhaltlich identisch und unterschieden sich lediglich durch die abweichende Bankverbindung.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und rät Unternehmen, ihre Zahlungsprozesse zu überprüfen und Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Es ist wichtig, die Bankverbindungen auf Rechnungen genau zu prüfen und beiUnstimmigkeiten den Absender zu kontaktieren.

Steuerpläne der CDU: Spitzensteuersatz im Fokus

Abseits des kriminellen Rechnungsbetrugs gibt es auch politische Diskussionen rund um das Thema Rechnung, insbesondere im Hinblick auf Steuerpolitik. Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, hat vorgeschlagen, den Spitzensteuersatz erst ab einem zu versteuernden Einkommen von 80.000 Euro für Singles greifen zu lassen. Aktuell liegt diese Grenze bei rund 69.879 Euro. Laut einem Bericht des Spiegel zielt dieser Vorschlag darauf ab, Fachkräfte mit höherem Einkommen zu entlasten. (Lesen Sie auch: Sahur 2026: Wann beginnt der Ramadan im…)

Auch die Senkung der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen ist ein aktuelles Thema in der Politik. Die Merz-Regierung plant entsprechende Maßnahmen, wobei es jedoch noch Uneinigkeiten zwischen CDU/CSU und SPD über die genaue Ausgestaltung gibt, wie der Merkur berichtet.

Was bedeutet das für Unternehmen und Steuerzahler?

Die aktuellen Betrugsfälle zeigen, dass Unternehmen wachsam sein und ihre internen Kontrollsysteme verbessern müssen. Dazu gehört die Schulung von Mitarbeitern, die Überprüfung von Bankverbindungen und die Implementierung von Sicherheitsvorkehrungen bei Online-Überweisungen. Auch eine Sensibilisierung für Phishing-Mails und andere Betrugsversuche ist wichtig.

Für Steuerzahler könnten die geplanten Änderungen im Steuerrecht eine Entlastung bedeuten. Es ist jedoch noch unklar, wie die konkreten Maßnahmen aussehen werden und welche Auswirkungen sie auf die einzelnen Einkommensgruppen haben werden. (Lesen Sie auch: Iftar 2026: Wann beginnt der Ramadan und…)

Detailansicht: Rechnung
Symbolbild: Rechnung (Bild: Picsum)

Hier eine Tabelle zur aktuellen und geplanten Einkommensteuer (vereinfacht):

Einkommen (ledig)Aktueller SteuersatzGeplanter Steuersatz (CDU-Vorschlag)
Bis 10.908 Euro0%0%
10.909 bis 69.878 EuroProgressiv steigendProgressiv steigend
69.879 bis 80.000 Euro42% (Spitzensteuersatz)Progressiv steigend
Ab 80.000 Euro42% (Spitzensteuersatz)42% (Spitzensteuersatz)

Hinweis: Die Tabelle dient zur vereinfachten Darstellung und berücksichtigt nicht alle individuellen Faktoren.

Um sich vor Betrug zu schützen, empfiehlt die Polizei folgende Maßnahmen, die auch auf der Webseite der Polizei-Beratung nachgelesen werden können: (Lesen Sie auch: Olympia Heute Zeitplan:, Highlights und TV-Übertragung)

  • Überprüfen Sie Rechnungen und Zahlungsaufforderungen sorgfältig, insbesondere bei Änderungen der Bankverbindung.
  • Kontaktieren Sie den Absender beiUnstimmigkeiten telefonisch oder per E-Mail, um die Echtheit der Rechnung zu bestätigen.
  • Achten Sie auf verdächtige E-Mails und Phishing-Versuche.
  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter im Umgang mit Rechnungen und Zahlungen.
  • Implementieren Sie interne Kontrollsysteme, um Betrug zu verhindern.
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FAQ zu Rechnungen und Rechnungsbetrug

Illustration zu Rechnung
Symbolbild: Rechnung (Bild: Picsum)

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