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Xavi Simons: Bayerns geplatzter Transfer-Traum – Hoeneß

Der ehemalige Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat im Podcast „Auf eine weiß-blaue Tasse“ pikante Details über einen geplatzten Transfer des FC Bayern enthüllt: Trainer Vincent Kompany wollte unbedingt Xavi Simons verpflichten. Doch Hoeneß bremste den Übereifer des Trainers aus.

Symbolbild zum Thema Xavi Simons
Symbolbild: Xavi Simons (Bild: Picsum)

Xavi Simons im Visier des FC Bayern: Kompanys Wunschspieler

Xavi Simons, der vielseitige Offensivspieler, stand offenbar ganz oben auf der Wunschliste von Vincent Kompany. Der Bayern-Trainer hatte sich laut Hoeneß persönlich für den Transfer des niederländischen Nationalspielers eingesetzt. Simons spielte in der Saison 2023/24 auf Leihbasis für RB Leipzig und überzeugte dort mit seiner Technik, seinem Spielwitz und seiner Torgefahr. Aktuell steht Simons bei Paris Saint-Germain unter Vertrag, ist jedoch bis Sommer 2027 an den FC Barcelona verliehen. Mehr Informationen zu seiner aktuellen Situation finden sich auf der Transfermarkt-Seite.

Die Bemühungen um Simons zeigen, dass Kompany offenbar großen Wert auf technisch versierte und kreative Spieler legt, die im Offensivbereich flexibel einsetzbar sind. Simons kann sowohl im zentralen Mittelfeld als auch auf den Flügeln spielen und ist zudem ein gefährlicher Standardschütze. Diese Vielseitigkeit hätte ihn für die Bayern sicherlich interessant gemacht. (Lesen Sie auch: QVC meldet Insolvenz an: Was bedeutet das…)

Hoeneß über Kompany: „Du bekommst keinen Xavi“

Uli Hoeneß schilderte im Podcast eine Anekdote, die verdeutlicht, wie sehr sich Kompany um Xavi Simons bemühte: „Ich kann mich noch an ein Gespräch erinnern, Vincent Kompany war am Tegernsee, er ist extra rausgefahren damals, mit dem Christoph Freund“, so Hoeneß. „Er hat gesagt: ‚Uli, wir brauchen den Xavi, wir brauchen den Xavi, wir brauchen den Xavi.'“ Hoeneß‘ Antwort fiel jedoch deutlich aus: „Du Vincent, du kannst jetzt noch ein Stück Apfelkuchen essen, aber du bekommst keinen Xavi.“

Die Gründe für das Scheitern des Transfers nannte Hoeneß nicht explizit. Es ist jedoch davon auszugehen, dass finanzielle Aspekte eine Rolle spielten. Simons‘ Marktwert wird auf rund 80 Millionen Euro geschätzt, und sein Gehalt dürfte ebenfalls im oberen Bereich liegen. Ob der FC Bayern bereit gewesen wäre, diese Summen zu investieren, ist fraglich. Ein möglicher Grund könnte auch in der sportlichen Strategie des Vereins liegen. Wie Sport Bild berichtet, lobte Hoeneß Kompany dafür, dass er aus Einzelspielern ein Team geformt habe.

Weitere geplatzte Transfers des FC Bayern

Der geplatzte Transfer von Xavi Simons ist nicht der einzige Fall, in dem der FC Bayern in der jüngeren Vergangenheit einen Wunschspieler nicht verpflichten konnte. Laut Kicker scheiterten auch die Bemühungen um Florian Wirtz und Nick Woltemade. Wirtz landete demnach in Liverpool, während Woltemade letztlich zu teuer für die Bayern war. (Lesen Sie auch: Felssturz am Titlis: Gondelbahn gesperrt, keine Verletzten)

Auch der Name Jamie Gittens fiel im Zusammenhang mit möglichen Transfers. Max Eberl hätte den Ex-Dortmunder gerne nach München gelotst, fand dafür aber keinen Zuspruch. Diese Beispiele zeigen, dass es für den FC Bayern trotz seiner finanziellen Möglichkeiten nicht immer einfach ist, seine Wunschspieler zu verpflichten. Die Konkurrenz auf dem Transfermarkt ist groß, und nicht jeder Spieler ist bereit, nach München zu wechseln.

Hoeneß lobt Kompanys Arbeit beim FC Bayern

Trotz des geplatzten Transfers von Xavi Simons zeigte sich Uli Hoeneß im Podcast sehr zufrieden mit der Arbeit von Trainer Vincent Kompany. Er lobte insbesondere dessen Fähigkeit, aus Einzelspielern ein Team zu formen. „Das hat der Trainer geschafft, dass er aus Einzelspielern ein Team gemacht hat“, so Hoeneß. „Innerhalb der Mannschaft und innerhalb des Staffs war es schon lange nicht mehr so.“

Hoeneß berichtete auch von einer Überraschungsparty zum 40. Geburtstag von Kompany, bei der 50 bis 60 Personen anwesend waren und dem Trainer Standing Ovations gaben. „Da merkst du, da stimmt alles“, so Hoeneß. „Sie haben Spaß. Und ich höre auch, dass sie sich abends mal privat treffen und unterwegs sind. Das ist schon ein Zeichen dafür, dass es in einer Mannschaft stimmt.“ Diese Aussagen deuten darauf hin, dass Kompany nicht nur sportlich, sondern auch menschlich einen positiven Einfluss auf die Mannschaft hat. Die offizielle Webseite des FC Bayern bietet weitere Einblicke in die aktuelle Saison und das Team.Aktuell ist der Spieler bis 2027 an den FC Barcelona verliehen. Sollte Simons seine Leistungen bestätigen, dürfte sein Marktwert weiter steigen. Ob der FC Bayern dann bereit wäre, die geforderte Ablösesumme zu zahlen, ist fraglich. (Lesen Sie auch: Nebenkosten auf Allzeithoch: Was Mieter jetzt wissen…)

Detailansicht: Xavi Simons
Symbolbild: Xavi Simons (Bild: Picsum)

Für Vincent Kompany gilt es nun, die vorhandenen Spieler weiterzuentwickeln und eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass er auf dem richtigen Weg ist. Ob er auch ohne seinen Wunschspieler Xavi Simons erfolgreich sein kann, wird die Zukunft zeigen.

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Illustration zu Xavi Simons
Symbolbild: Xavi Simons (Bild: Picsum)

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