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Buckelwal in der Ostsee: Suche vor Wismar intensiviert

Die Suche nach dem in die Ostsee gelangten Buckelwal konzentriert sich am heutigen Tag auf das Gebiet vor Wismar. Nachdem es Sichtungsmeldungen in der Nähe der Stadt gab, haben Polizei und Greenpeace ihre Bemühungen verstärkt, das Tier zu finden und ihm zu helfen, den Weg zurück in die Nordsee zu finden.

Symbolbild zum Thema Wismar
Symbolbild: Wismar (Bild: Picsum)

Hintergrund zur Buckelwal-Suche in der Ostsee

Ein junger Buckelwal hatte sich in den vergangenen Tagen in die Ostsee verirrt und war zunächst vor Timmendorfer Strand gesichtet worden. Nachdem er dort befreit wurde, verlor sich seine Spur. Die Ostsee ist für Buckelwale eigentlich kein natürlicher Lebensraum, weshalb es wichtig ist, dass das Tier den Weg zurück in die Nordsee findet. Dort sind die Bedingungen für den Wal deutlich besser. Buckelwale sind Meeressäuger, die normalerweise in den Weltmeeren zu Hause sind und sich von Krill und kleinen Fischen ernähren.

Aktuelle Entwicklung: Sichtung bei Wismar gemeldet

Nachdem die Suche nach dem Wal zunächst erfolglos verlaufen war, gab es nun eine neue Entwicklung. Wie die BILD-Zeitung berichtet, wurde dem Deutschen Meeresmuseum in Stralsund eine Sichtung vor Wismar gemeldet. Demnach soll sich der Wal in der Wismarer Bucht aufhalten. Die Wismarer Bucht liegt östlich von Boltenhagen, wo der Meeressäuger zuletzt gesehen worden war. (Lesen Sie auch: Buckelwal Lübecker Bucht: in der gestrandet)

Polizei und Greenpeace bestätigten, dass sie dem Hinweis nachgehen. Ein Boot der Wasserschutzpolizei ist im Einsatz, um die Küste abzufahren und nach dem Wal Ausschau zu halten. Allerdings gestaltet sich die Suche schwierig. Ein Sprecher der Wasserschutzpolizei sagte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, dass das Seegebiet riesig sei und eine Sichtung Glückssache sei. Um die Suche zu unterstützen, werden auch Sportboote um Mithilfe gebeten.

Die NDR berichtet, dass die Suche am Freitagabend wegen der Dunkelheit unterbrochen wurde und am Samstag fortgesetzt werden soll, vorausgesetzt, die Position des Wals kann ausgemacht werden. Gesucht wird demnach in der Ostsee bei der Steilküste nahe Großklützhöved (Landkreis Nordwestmecklenburg). Ein zweites Boot fährt routinemäßig zwischen Warnemünde und Kühlungsborn Streife und hält Ausschau nach dem Tier.

Reaktionen und Einschätzungen zur Wal-Suche

Die Suche nach dem Buckelwal hat in der Bevölkerung großes Interesse geweckt. Viele Menschen verfolgen die Nachrichten und hoffen, dass das Tier bald gefunden und gerettet werden kann. Tierschutzorganisationen wie Greenpeace engagieren sich ebenfalls bei der Suche und appellieren an die Bevölkerung, Sichtungen zu melden. (Lesen Sie auch: Ukraine Krieg Aktuell: Putin sucht offenbar finanzielle)

Allerdings gibt es auch skeptische Stimmen. Polizeioberkommissar Holger Kraus von der Wasserschutzpolizei in Wismar äußerte gegenüber der BILD-Zeitung seine Zweifel, ob die Suche überhaupt einen Sinn hat. Er wies darauf hin, dass die Ostsee ein sehr großes Gebiet sei und die Chancen, den Wal zu finden, gering seien.

Die Bedeutung der Wismarer Bucht für die Suche

Die Wismarer Bucht spielt eine zentrale Rolle bei der aktuellen Suche nach dem Buckelwal. Sollte sich das Tier tatsächlich dort aufhalten, wäre dies eine deutliche Abweichung von der Route, die es zurücklegen müsste, um in die Nordsee zu gelangen. Die Bucht liegt östlich von Boltenhagen, wo der Wal zuletzt gesehen wurde. Die Strömungsverhältnisse und die Beschaffenheit des Meeresbodens könnten dazu beigetragen haben, dass sich der Wal in die Bucht verirrt hat.

Die Wasserschutzpolizei und Greenpeace konzentrieren ihre Suche nun auf dieses Gebiet, um möglichst schnell Klarheit über den Verbleib des Wales zu bekommen. Die Hoffnung ist, dass der Wal wohlbehalten gefunden und in seinen natürlichen Lebensraum zurückgeführt werden kann. (Lesen Sie auch: Pferd muss nach Unfall im Pferdeanhänger eingeschläfert)

Ausblick: Wie geht es weiter mit der Suche nach dem Buckelwal?

Die Suche nach dem Buckelwal wird auch in den kommenden Tagen fortgesetzt. Die Wasserschutzpolizei und Greenpeace werden weiterhin die Küste abfahren und nach dem Tier Ausschau halten. Auch die Bevölkerung ist aufgerufen, Sichtungen zu melden, um die Suche zu unterstützen. Es bleibt zu hoffen, dass der Wal bald gefunden und gerettet werden kann.

Detailansicht: Wismar
Symbolbild: Wismar (Bild: Picsum)

Experten weisen darauf hin, dass die Ostsee für Buckelwale kein geeigneter Lebensraum ist. Das Wasser ist zu flach und der Salzgehalt zu niedrig. Zudem gibt es in der Ostsee nicht genügend Nahrung für die Tiere. Es ist daher wichtig, dass der Wal so schnell wie möglich in die Nordsee zurückkehrt, wo er bessere Überlebenschancen hat.

Informationen über die Stadt Wismar, ihre Geschichte und touristische Attraktionen finden sich auf der offiziellen Webseite der Stadt. (Lesen Sie auch: Moderatorin Lissy Ishag: ZDF trennt sich von…)

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Illustration zu Wismar
Symbolbild: Wismar (Bild: Picsum)

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