Wigald Boning badet vor dem Reichstag: Polizei ermittelt
Wigald Boning, bekannt für seine unkonventionellen Aktionen, hat mit einem Bad in der Spree vor dem Reichstag für Aufsehen gesorgt. Die Berliner Polizei hat nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Komiker eingeleitet, wie der Tagesspiegel berichtet.

Hintergrund: Bonings ungewöhnliche Badegewohnheiten
Wigald Boning ist nicht nur für seine musikalischen und komödiantischen Talente bekannt, sondern auch für seine ungewöhnlichen Hobbys und Projekte. Seit über drei Jahren geht der 59-Jährige täglich im Freien schwimmen, unabhängig von Wetter und Jahreszeit. Diese Leidenschaft dokumentiert er regelmäßig auf seinen Social-Media-Kanälen, wo er seine Fans an seinen täglichen Badeerlebnissen teilhaben lässt. Seine ungewöhnliche Serie von Badetagen hat ihn nun schon bis zur Spree geführt. (Lesen Sie auch: Flughafen Kerosin: wird knapp: Auswirkungen auf Flughäfen)
Der Badegang vor dem Reichstag und die Folgen
Ende März sprang Wigald Boning zusammen mit einer Begleiterin in die Spree, um seinen 1364. Badetag in Folge zu feiern. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, wählte Boning für dieses besondere Jubiläum den Bereich direkt vor dem Reichstag im Regierungsviertel. In einem auf Instagram veröffentlichten Video schilderte Boning, dass die Aktion die Aufmerksamkeit der Polizei erregte, die daraufhin seine Personalien aufnahm. Laut Boning wollte er mit dem Bad auch den 40. Jahrestag des Schengener Abkommens feiern.
Die Berliner Polizei bestätigte die Einleitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen eines Verstoßes gegen die Binnenschifffahrtsstraßenordnung. Dem Komiker und seiner Begleiterin droht nun ein Bußgeld von bis zu 5000 Euro, da das Baden in der Spree in der Berliner Innenstadt seit 100 Jahren untersagt ist. (Lesen Sie auch: Malika Dzumaev: "Let's Dance"-Star genießt Auszeit mit…)
Wigald Boning und der Bezug zur Geschichte
In seinem Video erwähnte Wigald Boning auch Chris Gueffroy, das letzte Todesopfer an der Berliner Mauer. Gueffroy wurde im Februar 1989 bei dem Versuch, über den Britzer Verbindungskanal nach West-Berlin zu fliehen, von Grenztruppen erschossen. Boning zog eine Verbindungslinie zwischen Gueffroys tragischem Schicksal und seinem eigenen Bad in der Spree, obwohl Gueffroy nicht in der Spree, sondern im Britzer Verbindungskanal ums Leben kam, wie TAG24 anmerkt.
Reaktionen und Einordnung
Die Aktion von Wigald Boning hat in den Medien und in der Öffentlichkeit unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Einige sehen in seinem Bad eine humorvolle Provokation und einen kreativen Ausdruck seiner Persönlichkeit. Andere kritisieren den Verstoß gegen die geltenden Gesetze und Verordnungen. Unabhängig von der persönlichen Meinung zeigt der Vorfall jedoch, dass Boning weiterhin ein Meister der Inszenierung ist und es versteht, Aufmerksamkeit zu erregen. (Lesen Sie auch: MSV Duisburg – VFL Osnabrück: gegen: Drittliga-Duell)
Was bedeutet das? / Ausblick
Der Fall Wigald Boning verdeutlicht einmal mehr die Spannungen zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlichen Regeln. Während Boning seine täglichen Bäder als Ausdruck seiner persönlichen Leidenschaft und als eine Art sportlicher Betätigung sieht, sehen die Behörden darin einen Verstoß gegen geltendes Recht.Sicher ist, dass der Vorfall für Gesprächsstoff gesorgt hat und die Frage aufwirft, wie viel Freiheit in einer modernen Gesellschaft erlaubt sein sollte.
Boning selbst scheint die ganze Sache gelassen zu sehen. Auf seinen Social-Media-Kanälen äußerte er sich gespannt auf die Post von der Polizei und deutete an, dass er auch in Zukunft seinen ungewöhnlichen Hobbys nachgehen wird. (Lesen Sie auch: Leon Windscheid bei "Wer weiß denn sowas?":…)

Die Berliner Polizei hat den Fall aufgenommen und wird nun die Ordnungswidrigkeit prüfen.Die Spree ist als Bundeswasserstraße klassifiziert. Zuständig für die Einhaltung der Regeln ist die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.
Die täglichen Badetage von Wigald Boning in Zahlen
| Datum | Badetag Nr. | Ort | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Ende März 2026 | 1364 | Spree vor dem Reichstag, Berlin | Polizei nimmt Personalien auf |
| Früheres Datum (unbekannt) | Unbekannt | Otto-Maigler-See | Regelmäßiger Badeort |
Häufig gestellte Fragen zu wigald boning
Warum ermittelt die Polizei gegen Wigald Boning?
Die Berliner Polizei ermittelt gegen Wigald Boning, weil er in der Spree vor dem Reichstag gebadet hat. Das Baden in der Spree ist in der Berliner Innenstadt seit 100 Jahren verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.
Welche Strafe droht Wigald Boning für das Baden in der Spree?
Laut dem aktuellen Bußgeldkatalog drohen Wigald Boning und seiner Begleiterin eine Strafe von bis zu 5000 Euro für den Verstoß gegen die Binnenschifffahrtsstraßenordnung. Die genaue Höhe des Bußgeldes wird im Rahmen des Ordnungswidrigkeitsverfahrens festgelegt.
Seit wann geht Wigald Boning täglich schwimmen?
Wigald Boning geht seit über drei Jahren täglich im Freien schwimmen, unabhängig von Wetter und Jahreszeit. Er dokumentiert seine täglichen Badeerlebnisse regelmäßig auf seinen Social-Media-Kanälen und hat bereits über 1300 Badetage absolviert.
Warum hat Wigald Boning ausgerechnet vor dem Reichstag gebadet?
Wigald Boning wählte den Bereich vor dem Reichstag für seinen 1364. Badetag, um den 40. Jahrestag des Schengener Abkommens zu feiern. Er wollte damit auf die Bedeutung von offenen Grenzen und freier Bewegung aufmerksam machen.
Wie hat Wigald Boning auf die Ermittlungen der Polizei reagiert?
Wigald Boning hat auf die Ermittlungen der Polizei gelassen reagiert. Er äußerte sich auf seinen Social-Media-Kanälen gespannt auf die Post von der Polizei und deutete an, dass er auch in Zukunft seinen ungewöhnlichen Hobbys nachgehen wird.

