Am Dünya Kadınlar Günü hat der türkische Präsident Erdoğan seine Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt gegen Frauen bekräftigt. Er bezeichnete Gewalt gegen Frauen als Verrat an der Menschlichkeit. Der Tag wird weltweit gefeiert, um auf die Rechte von Frauen aufmerksam zu machen und auf bestehende Ungleichheiten hinzuweisen.
Gisèle Pelicot, die jahrelang von ihrem Ehemann misshandelt wurde, hat in Hamburg ihre Autobiografie „Eine Hymne an das Leben“ vorgestellt. Darin schildert sie ihren Weg aus der Gewalt und ihren Kampf für Gerechtigkeit. Ihr Fall und ihre Entscheidung, die Taten öffentlich zu machen, haben weltweit für Aufsehen gesorgt.
Femizid in Deutschland ist eine erschreckende Realität: Etwa jeden dritten Tag wird eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet. Diese Taten weisen oft erschreckende Ähnlichkeiten auf, dennoch werden sie juristisch unterschiedlich bewertet. Die zugrunde liegenden Motive sind komplex und spiegeln tief verwurzelte gesellschaftliche Probleme wider. Femizid Deutschland steht dabei im Mittelpunkt.