Désirée Nosbusch spielt im „Irland-Krimi“ die Polizeipsychologin Cathrin Blake, die in einer neuen Folge eine Geiselnahme verhandeln muss. Parallel dazu thematisiert der Film Gewalt gegen Frauen, wozu sich Nosbusch mit einem wichtigen Appell äußert. Die Episode ist bereits in der ARD-Mediathek verfügbar.
In Sooß, Niederösterreich, wurde eine 38-jährige Frau am Ostersonntag getötet. Ihr von ihr getrennt lebender Ehemann gestand die Tat. Laut Staatsanwaltschaft erlitt die Frau drei Schuss- und zahlreiche Stichverletzungen, wobei die Stiche mit einem Schraubendreher todesursächlich waren.
Am Sonntagabend wurde in Sooß, Niederösterreich, eine 38-jährige Frau getötet. Ihr getrennt lebender Ehemann wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Frau wurde mit Stich- und Schussverletzungen im Garten eines Wohnhauses gefunden. Das Motiv für die Tat ist noch unbekannt.
Die Collien Fernandes Demo in Hamburg mobilisierte über 17.000 Menschen, um ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen zu setzen. Die Kundgebung forderte verstärkte Anstrengungen zum Schutz von Frauen und Mädchen und bot eine Plattform für Betroffene und Unterstützer, um ihre Forderungen zu artikulieren. Die Veranstaltung wurde durch eine emotionale Rede von Collien Fernandes geprägt.
Am Dünya Kadınlar Günü hat der türkische Präsident Erdoğan seine Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt gegen Frauen bekräftigt. Er bezeichnete Gewalt gegen Frauen als Verrat an der Menschlichkeit. Der Tag wird weltweit gefeiert, um auf die Rechte von Frauen aufmerksam zu machen und auf bestehende Ungleichheiten hinzuweisen.
Gisèle Pelicot, die jahrelang von ihrem Ehemann misshandelt wurde, hat in Hamburg ihre Autobiografie „Eine Hymne an das Leben“ vorgestellt. Darin schildert sie ihren Weg aus der Gewalt und ihren Kampf für Gerechtigkeit. Ihr Fall und ihre Entscheidung, die Taten öffentlich zu machen, haben weltweit für Aufsehen gesorgt.
Femizid in Deutschland ist eine erschreckende Realität: Etwa jeden dritten Tag wird eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet. Diese Taten weisen oft erschreckende Ähnlichkeiten auf, dennoch werden sie juristisch unterschiedlich bewertet. Die zugrunde liegenden Motive sind komplex und spiegeln tief verwurzelte gesellschaftliche Probleme wider. Femizid Deutschland steht dabei im Mittelpunkt.