Eine Expertenkommission des Gesundheitsministeriums schlägt vor, die Arbeitsunfähigkeit stufenweise zu bemessen. Ärzte sollen in Absprache mit den Patienten entscheiden, ob eine Arbeitsunfähigkeit zu 100, 75, 50 oder 25 Prozent vorliegt. Ziel ist es, den Verbleib im Arbeitsprozess oder eine schrittweise Rückkehr zu ermöglichen und Krankengeldausgaben zu stabilisieren.
Eine Regierungskommission empfiehlt die Einführung einer stufenweisen Arbeitsunfähigkeit, bei der Ärzte den Grad der Arbeitsunfähigkeit in Abstufungen von 25, 50, 75 oder 100 Prozent festlegen können. Dies soll einen teilweisen Verbleib im Arbeitsprozess oder eine schrittweise Rückkehr ermöglichen und langfristig die Krankengeldausgaben stabilisieren.
Cordula Tutt, eine Expertin der WirtschaftsWoche, nimmt an der Diskussion im Presseclub des WDR teil, bei der es um die anstehende Reform der Krankenkassen geht. Gemeinsam mit anderen Gästen analysiert sie die Vorschläge der Bundesregierung zur Sanierung der GKV und die potenziellen Auswirkungen auf Versicherte, Ärzte und die Pharmaindustrie.
Die Bundesregierung plant offenbar, die kostenlose Krankenkassen Mitversicherung Ehepartner abzuschaffen. Betroffen wären Ehepartner, die nicht oder nur geringfügig erwerbstätig sind. Ein Mindestsatz von etwa 225 Euro pro Monat könnte fällig werden, Ausnahmen soll es für Eltern mit Kindern unter sechs Jahren und pflegende Angehörige geben.
Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) steht aktuell in der Kritik, da sie plant, Leistungen zu kürzen und den Selbstbehalt zu erhöhen. Besonders umstritten ist die geplante Streichung der Finanzierung von Sekundärtransporten zwischen Spitälern, wodurch bundesweit 9,8 Millionen Euro eingespart werden sollen. Dies führt zu Diskussionen über die zukünftige Finanzierung des Gesundheitswesens.
Die österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) steht aktuell wegen geplanter Leistungskürzungen in der Kritik. Ab Mai 2026 will die ÖGK unter anderem die Finanzierung von Sekundärtransporten zwischen Spitälern streichen, was zu Einsparungen von 9,8 Millionen Euro führen soll. Diese Maßnahme sorgt für Diskussionen über die zukünftige Finanzierung des Gesundheitswesens.
Urs Schwarz arbeitete 17 Jahre ohne Unterbrechung am Unispital Zürich. Er starb 2021 im Alter von 64 Jahren, vermutlich an den Folgen extremer Überarbeitung. Ein Strafverfahren gegen die Klinikleitung wurde 2024 eingestellt. Der Fall wirft Fragen nach den Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen auf.
Urs Schwarz arbeitete am Unispital Zürich 17 Jahre ohne Urlaub. Er starb 2021 im Alter von 64 Jahren, möglicherweise an den Folgen extremer Überarbeitung. Der Fall wirft Fragen nach den Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen auf.
Kassenärzte-Chef Andreas Gassen fordert, freiwillige Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen, um bis zu einer Milliarde Euro einzusparen. Betroffen wären unter anderem professionelle Zahnreinigungen, Homöopathie und Zuschüsse zu Fitnesstrackern. Ziel ist es, den zentralen Leistungskatalog der Kassen zu entlasten.