Susan Sarandon Gaza: Hollywood-Verbot Wegen Haltung?
Susan Sarandon, die Oscar-prämierte Schauspielerin, die für ihre Rollen in Filmen wie „Thelma & Louise“ und „Dead Man Walking“ bekannt ist, hat sich offen über die Auswirkungen ihrer pro-palästinensischen Haltung geäußert. Susan Sarandon Gaza: Seit ihren öffentlichen Äußerungen und Forderungen nach einem Waffenstillstand im Gazastreifen sieht sie sich einem faktischen Berufsverbot in Hollywood ausgesetzt.

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| Steckbrief: Susan Sarandon | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Susan Abigail Sarandon |
| Geburtsdatum | 4. Oktober 1946 |
| Geburtsort | New York City, New York, USA |
| Alter | 77 Jahre |
| Beruf | Schauspielerin, Produzentin, Aktivistin |
| Bekannt durch | „Thelma & Louise“, „Dead Man Walking“, „Atlantic City“ |
| Aktuelle Projekte | „The Humanist Vampire Seeking Consenting Suicidal Person“ (2024) |
| Wohnort | New York City |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | 3 |
| Social Media | @SusanSarandon (Twitter, 1.5M Follower) |
Wie Susan Sarandon ein „Hollywood-Verbot“ erlebt
Bei den Goya Awards in Barcelona sprach Sarandon laut Gala offen über die beruflichen Konsequenzen, die sie aufgrund ihrer politischen Positionen erlebt. Sie berichtete, dass sie seit Ende 2023 keine Angebote für größere Film- oder Fernsehproduktionen in den USA mehr erhalten habe. „Ich wurde von meiner Agentur gefeuert, speziell weil ich auf die Straße gegangen bin und mich für Gaza und einen Waffenstillstand ausgesprochen habe“, sagte Sarandon. „Es wurde für mich unmöglich, auch nur im Fernsehen aufzutreten.“
Ihre ehemalige Agentur, UTA (United Talent Agency), beendete die Zusammenarbeit im November 2023, nachdem Sarandon an einer Kundgebung in New York teilgenommen hatte. Ihre Äußerungen dort sorgten für Kontroversen, und obwohl sie sich später entschuldigte, blieb die berufliche Situation angespannt.
Kurzprofil
- Oscar-Gewinnerin für „Dead Man Walking“ (1995)
- Bekannt für ihr politisches Engagement
- Ehemalige Agentur UTA beendete Zusammenarbeit
- Arbeitet verstärkt in Europa
- Setzt sich weiterhin für soziale Gerechtigkeit ein
Karriere-Neuanfang in Europa
Trotz der Herausforderungen in den USA zeigt sich Sarandon kämpferisch und blickt nach vorne. Sie konzentriert sich nun verstärkt auf Projekte in Europa, wo sie eine offenere politische Atmosphäre wahrnimmt. Die Schauspielerin hat neue Agenturen in Italien und Großbritannien gefunden und arbeitet an Independent-Filmen.
Sarandon hat kürzlich die Dreharbeiten zu einem Film in Italien abgeschlossen. Sie erzählte, dass der Regisseur ausdrücklich davor gewarnt wurde, sie zu besetzen, sich aber über diese Warnung hinwegsetzte. Zudem stand sie mehrere Monate lang im renommierten Old Vic Theatre in London auf der Bühne. Diese Engagements zeigen, dass Sarandon trotz der Schwierigkeiten in Hollywood weiterhin gefragt und aktiv ist. (Lesen Sie auch: Neil Sedaka: „Oh! Carol“-Star ist tot)
Ein Blick zurück: Susan Sarandons frühe Karriere
Susan Sarandon begann ihre Schauspielkarriere in den frühen 1970er Jahren mit Auftritten in Fernsehserien und kleineren Filmrollen. Ein Wendepunkt war ihre Rolle in dem Kultfilm „The Rocky Horror Picture Show“ (1975), der ihr eine größere Bekanntheit einbrachte. In den 1980er Jahren etablierte sie sich als eine der führenden Schauspielerinnen Hollywoods mit Filmen wie „Atlantic City“ (1980) und „The Witches of Eastwick“ (1987).
Ein weiterer Karrierehöhepunkt war ihre Rolle in „Thelma & Louise“ (1991), einem Film, der nicht nur kommerziell erfolgreich war, sondern auch wichtige gesellschaftliche Themen ansprach. Für ihre Darstellung der Louise Sawyer erhielt Sarandon eine Oscar-Nominierung. Den Oscar gewann sie schließlich für ihre Rolle als Schwester Helen Prejean in dem Film „Dead Man Walking“ (1995), in dem sie sich mit der Todesstrafe auseinandersetzt.
Susan Sarandons Darstellung in „Dead Man Walking“ (1995) brachte ihr den Oscar als Beste Hauptdarstellerin ein und festigte ihren Ruf als engagierte und talentierte Schauspielerin.
Politisches Engagement: Mehr als nur Schauspielerei
Susan Sarandon ist seit vielen Jahren für ihr politisches und soziales Engagement bekannt. Sie setzt sich für verschiedene Themen ein, darunter Menschenrechte, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit. Ihr Engagement geht über bloße Lippenbekenntnisse hinaus; sie nimmt aktiv an Demonstrationen teil, unterstützt Organisationen und nutzt ihre öffentliche Plattform, um auf wichtige Anliegen aufmerksam zu machen.
Sarandons Haltung zum Konflikt zwischen Israel und Palästina ist seit langem kritisch. Sie hat sich wiederholt für die Rechte der Palästinenser eingesetzt und die israelische Politik im Gazastreifen kritisiert. Ihre Positionen haben ihr sowohl Unterstützung als auch Kritik eingebracht, insbesondere in den USA, wo die öffentliche Meinung zu diesem Thema stark polarisiert ist. Die aktuelle Situation, in der sie sich aufgrund ihrer Äußerungen einem „Hollywood-Verbot“ gegenübersieht, ist ein Beispiel für die Herausforderungen, denen sich Künstler stellen müssen, wenn sie sich öffentlich zu politischen Themen äußern. (Lesen Sie auch: Kristen Stewart ICE Kritik: Scharfe Worte gegen…)
Solidarität und Unterstützung aus Spanien
Sarandon lobte das politische Klima in Spanien und die Haltung der spanischen Regierung sowie Kollegen wie Javier Bardem, die sich ebenfalls kritisch zur Lage im Gazastreifen äußern. Sie betonte, dass sie in Spanien eine größere Offenheit für kontroverse Themen erlebt und sich dort wohler fühlt, ihre Meinung frei zu äußern. Dies unterstreicht die unterschiedlichen Perspektiven und Meinungsfreiheiten in verschiedenen Ländern und Kulturen.
Susan Sarandon privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Über Susan Sarandons Privatleben ist aktuell wenig bekannt. Nach ihrer Beziehung mit dem italienischen Filmemacher Franco Amurri, aus der ihre Tochter Eva Amurri hervorging, war sie lange mit dem Schauspieler Tim Robbins liiert. Aus dieser Beziehung stammen ihre Söhne Jack Henry und Miles Robbins. Die Beziehung zu Tim Robbins endete im Jahr 2009. Seitdem hat Sarandon ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit herausgehalten.
Sarandon lebt weiterhin in New York City und engagiert sich neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit auch weiterhin für verschiedene soziale und politische Anliegen. Ihr Engagement auf Social Media, insbesondere auf Twitter, zeigt, dass sie ihre Stimme weiterhin nutzt, um auf wichtige Themen aufmerksam zu machen und ihre Meinung zu äußern. Trotz der beruflichen Herausforderungen, denen sie sich gegenübersieht, bleibt sie eine starke und unabhängige Persönlichkeit.
Ein aktuelles Highlight in Sarandons Leben ist ihre fortgesetzte Arbeit an Independent-Filmen und Theaterprojekten in Europa. Diese Engagements ermöglichen es ihr, weiterhin kreativ tätig zu sein und ihre Leidenschaft für die Schauspielerei auszuleben, während sie gleichzeitig ihre politischen Überzeugungen vertritt.

Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Susan Sarandon?
Susan Sarandon wurde am 4. Oktober 1946 geboren und ist somit aktuell 77 Jahre alt. Sie gehört zu den erfahrensten und renommiertesten Schauspielerinnen Hollywoods.
Hat Susan Sarandon einen Partner/ist sie verheiratet?
Über Susan Sarandons aktuellen Beziehungsstatus ist nichts öffentlich bekannt. Nach ihrer Trennung von Tim Robbins im Jahr 2009 hat sie ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit herausgehalten.
Hat Susan Sarandon Kinder?
Ja, Susan Sarandon hat drei Kinder: Eva Amurri, aus ihrer Beziehung mit Franco Amurri, sowie Jack Henry und Miles Robbins, aus ihrer Beziehung mit Tim Robbins.
Warum wurde Susan Sarandon von ihrer Agentur gefeuert?
Susan Sarandon wurde von ihrer Agentur UTA gefeuert, nachdem sie sich öffentlich für einen Waffenstillstand im Gazastreifen ausgesprochen hatte. Ihre Äußerungen auf einer Kundgebung in New York führten zu Kontroversen. (Lesen Sie auch: Sarah Engels Esc: Singt Sie mit „Fire“…)
Was sind Susan Sarandons aktuelle Projekte?
Susan Sarandon arbeitet verstärkt an Independent-Filmen und Theaterprojekten in Europa. Sie hat kürzlich einen Film in Italien abgedreht und stand im Old Vic Theatre in London auf der Bühne.
Susan Sarandon bleibt eine Ikone, die sich nicht scheut, ihre Stimme zu erheben. Trotz des Gegenwinds in Hollywood setzt sie ihre Karriere fort und beweist, dass Engagement und Talent Hand in Hand gehen können.





