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Streit zwischen Donald Trump und Jimmy Kimmel: George

George Clooney stellt sich hinter Jimmy Kimmel. Der Schauspieler verteidigte den Late-Night-Moderator nach Kritik von US-Präsident Trump.

Symbolbild zum Thema Streit Zwischen
Symbolbild: Streit Zwischen (Bild: Picsum)

George Clooney, 64, hat sich hinter Jimmy Kimmel, 58, gestellt. Bei der 51. Chaplin Award Gala in New York verteidigte er den Late-Night-Moderator gegen die jüngsten verbalen Angriffe von US-Präsident Donald Trump, 79. Das berichtet das Branchenmagazin „Variety“.

Trump hatte Kimmel zuvor öffentlich attackiert und vom Sender ABC dessen Entlassung gefordert. Hintergrund ist ein Witz, den der Moderator in seiner Show „Jimmy Kimmel Live!“ über First Lady Melania Trump, 56, gemacht hatte. Kimmel hatte ihr in einem Sketch das Strahlen einer „erwartungsvollen Witwe“ attestiert. Der Präsident sprach auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social von einem „verachtenswerten Aufruf zur Gewalt“. (Lesen Sie auch: Klum Tochter Streit: Darum Krachte es zwischen…)

Zur Einordnung: Zwei Tage nach Kimmels Sketch hatte ein Mann am Samstag beim White House Correspondents‘ Dinner in Washington Schüsse abgegeben. Weder Donald noch Melania Trump wurden verletzt.

Ursprünglich berichtet von: Gala

Vergleich mit Aussage von Karoline Leavitt

Clooney, der bei der Gala für sein filmisches Lebenswerk geehrt wurde, zog auf der Bühne einen Vergleich zu einer anderen Äußerung, die kurz vor dem Korrespondentendinner für Diskussionen gesorgt hatte. Pressesprecherin Karoline Leavitt, 28, hatte gegenüber Fox News angekündigt, an diesem Abend würden im Saal „einige Schüsse fallen“ – gemeint waren die Pointen der Rede und nicht echte Gewaltandrohungen. (Lesen Sie auch: Pietro Lombardi Streit: Laura Rechnet)

„Jimmy ist Komiker, und ich würde sagen: Karoline Leavitt meinte auch nicht, dass tatsächlich geschossen werden soll“, sagte Clooney laut „Variety“. Und weiter: „Sie hat einen Witz gemacht. In Ordnung. Man kann sich das ansehen und sagen: Witze sind Witze.“ Doch er warnte auch: „Aber die Rhetorik ist ein wenig gefährlich. Und das erleben wir in letzter Zeit häufig.“

Clooney kritisierte insbesondere die zunehmende Zuspitzung im politischen Sprachgebrauch. „Wenn eine Seite alle, mit denen sie nicht übereinstimmt, als Verräter am eigenen Land bezeichnet – ein Vorwurf, auf den die Todesstrafe steht -, nur weil man anderer Meinung ist, dann ist die Rhetorik etwas zu aufgeheizt“, so der Schauspieler.

George Clooney betont Bedeutung der Presse

Zum Abschluss nutzte Clooney seine Rede für ein Plädoyer für kritischen, unabhängigen Journalismus. Er berief sich dabei auf seinen Vater Nick Clooney, 92, der selbst Journalist war. Dessen Leitsatz sei gewesen, „Menschen mit mehr Macht herauszufordern“. Diese Haltung habe seine Familie geprägt. „Es hat uns gute Dienste geleistet. Es hat uns in Schwierigkeiten gebracht, und das ist gut so“, sagte er. (Lesen Sie auch: Pietro Lombardi Milano Streit: Was Steckt Wirklich…)

Detailansicht: Streit Zwischen
Symbolbild: Streit Zwischen (Bild: Picsum)

Als Sohn eines Journalisten habe er stets Vertrauen in die Presse, erklärte Clooney. „Ich denke auch, dass man keine guten Beziehungen zur Regierung haben sollte. Man soll sie hinterfragen.“ Politiker müssten sich unangenehmen Fragen stellen, genau dafür seien Reporter da.

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Illustration zu Streit Zwischen
Symbolbild: Streit Zwischen (Bild: Picsum)

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