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Senta Berger: Senta Berger gesteht schmerzhafte Wahrheit über Tod von Michael Verhoeven

Senta Berger musste in kurzer Zeit gleich zwei große Verluste ertragen: Ihr Ehemann Michael Verhoeven und ihr Freund Mario Adorf sind verstorben. Über die Trauer verliert sie nun ehrliche Worte und macht deutlich, dass ein solcher Schmerz nie vergehen wird. 

Für Senta Berger, 85, hat sich das Leben vor rund zwei Jahren schlagartig verändert. Sie musste den Tod ihres Mannes Michael Verhoeven, †85, verkraften. Vor wenigen Wochen folgte dann jener von Mario Adorf, †95. Zwei Menschen, die für immer ein großes Loch hinterlassen werden. Über den Tod ihres Lebenspartners und ihres guten Freundes verliert Berger nun gegenüber „stern“ erneut klare Worte. 

Senta Berger spricht über schwersten Verlust

Mehr als 60 Jahre lang waren Berger und Verhoeven ein Paar. Eine lange Zeit, die jeden Lebensbereich prägt und einnimmt. Über den Tod ihres Lebenspartners hat die Schauspielerin dabei schon häufiger gesprochen und erklärte etwa gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ im November 2025, wie sehr er sie schon immer prägte. „Wir haben über alles gesprochen. Michael hatte schon ein sehr gutes Urteil über mich. Er hat mich mehr von außen gesehen und trotzdem so intim gekannt. Eigentlich habe ich nie etwas gemacht, was er nicht wollte. Meistens haben wir aber gemeinsam entschieden“, erinnerte sie sich damals zurück. Es sind Einblicke in ihr Leben als Eheleute, die den Schmerz noch tiefer spüren lassen. Denn oft sind es die alltäglichen Situationen, die zeigen, wie wertvoll ein Mensch war. 

Rund zwei Jahre nach dem Tod des Regisseurs nimmt sich die Aktrice Zeit, um über die Trauer und den Prozess zu sprechen, den Trauer mit sich bringt. Sie findet ehrliche Worte über diese Gefühle im Gespräch mit „stern“: „Machen Sie sich keinerlei Hoffnung, es wird nie besser. Jeder Tod eines geliebten Menschen ist aufs Neue grausam. Man gewöhnt sich nicht daran“, führt sie aus. Es sind sehr ernüchternde Worte, die jedoch widerspiegeln, was der Verlust mit einem machen kann. Die Welt dreht sich weiter, während ein Stück des eigenen Lebens für immer weg zu sein scheint. Es sind genau solche Aussagen, die jedoch die Kraft der 85-Jährigen verdeutlichen. Die Worte richten sich dabei auch an den Verlust von Mario Adorf, mit dem sie eine lange Freundschaft verband. 

Michael Verhoeven, Senta Berger und Mario Adorf im Sommer 2003.
© Franziska Krug

Rührende Worte über Mario Adorf

Kurz nach dem Tod der Schauspiellegende erklärte Berger im Interview mit „Bunte“, wie sehr sie der Verlust mitnimmt: „Sein Tod schmerzt mich sehr. Auf eine vielleicht kindische Art hielt ich Mario für unsterblich.“ Es sind harte Einblicke in eine Realität, die wohl viele Menschen niemals wahrhaben wollen. Der Tod ist unumgänglich und es ist okay, damit eben nicht immer umgehen zu können und diesen Schmerz immer bei sich zu tragen. 

Verwendete Quellen: sz.de, stern.de, bunte.de

Quelle: Gala


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