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Schultheiss Baude Berlin: Cold Case in „Aktenzeichen XY“

Der ungeklärte Sexualmord an Renate Pollaczeck im Jahr 1986, der sich in der Schultheiss Baude Berlin ereignete, wird in der Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ vom 18. März 2026 neu aufgerollt. Die Ermittler erhoffen sich von der Ausstrahlung der Sendung neue Hinweise, die zur Aufklärung des Falls beitragen könnten. Die Kiez-Kneipe in der Galvanistraße in Berlin-Charlottenburg war der Tatort, an dem die damals 44-jährige Kellnerin Opfer eines Verbrechens wurde, das bis heute nicht gesühnt ist.

Symbolbild zum Thema Schultheiss Baude Berlin
Symbolbild: Schultheiss Baude Berlin (Bild: Picsum)

Hintergrund: Der Cold Case Schultheiss Baude Berlin

Die Schultheiss Baude Berlin, eine rund um die Uhr geöffnete Kiez-Kneipe, wurde am 11. April 1986 zum Schauplatz eines grausamen Verbrechens. Renate Pollaczeck, die in der Nachtschicht arbeitete, wurde vergewaltigt und ermordet. Ein Stammgast hatte die 44-Jährige noch lebend gesehen, bevor er gegen 5 Uhr morgens die Kneipe verließ. Er begegnete dabei einem unbekannten Mann, der möglicherweise der Täter war. Die Polizei sucht seitdem nach diesem Mann, konnte ihn aber bis heute nicht identifizieren. Die Tat erregte großes Aufsehen in der Nachbarschaft, da die Kneipe fast ausschließlich von Einheimischen besucht wurde. (Lesen Sie auch: Liverpool – Galatasaray: gegen: Brisantes Duell)

„Aktenzeichen XY“ nimmt sich des Falls an

In der Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ wird der Fall Renate Pollaczeck am 18. März 2026 einem breiten Publikum vorgestellt. Ziel ist es, neue Zeugen zu finden, die möglicherweise entscheidende Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens geben können. Die Sendung ist bekannt dafür, dass sie auch nach Jahrzehnten noch zur Lösung von Kriminalfällen beitragen kann. Die Ermittler setzen auf die Mithilfe der Bevölkerung, um den Täter endlich zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Ermittlungen und der Tathergang

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat zwischen 5.15 Uhr und 6.15 Uhr verübt wurde. Renate Pollaczeck wurde nicht nur vergewaltigt, sondern auch mit einem Küchentuch erdrosselt. Der Täter entwendete zudem die Tageseinnahmen in Höhe von etwa 150 D-Mark. Die Polizei sicherte am Tatort Spuren und befragte zahlreiche Zeugen, doch der Fall blieb lange Zeit ungelöst. Ein Phantombild des unbekannten Mannes, dem der Stammgast begegnet war, wurde erstellt und veröffentlicht, führte aber nicht zur Identifizierung des Täters. (Lesen Sie auch: Bayern – Atalanta: FC gegen: Kann Bergamo…)

Die Bedeutung von „Aktenzeichen XY“ für Cold Cases

„Aktenzeichen XY… ungelöst“ ist eine Sendung, die seit Jahrzehnten Kriminalfälle aufgreift und versucht, durch die Mithilfe der Bevölkerung zur Aufklärung beizutragen. Viele Cold Cases konnten dank der Sendung neu aufgerollt und gelöst werden. Die Sendung bietet den Ermittlern die Möglichkeit, den Fall einem Millionenpublikum vorzustellen und so neue Zeugen und Hinweise zu generieren. Oftmals sind es Kleinigkeiten, die nach Jahren plötzlich eine neue Bedeutung bekommen und zur Lösung des Falls führen können. Ein ähnlicher Fall, der ebenfalls in der Sendung behandelt wird, ist der eines brutalen Raubüberfalls in Köln aus dem Jahr 2023. Wie ZDFheute berichtet, erhoffen sich die Ermittler auch hier neue Erkenntnisse durch die Ausstrahlung.

Die Rolle der Schultheiss Baude im Kiez

Die Schultheiss Baude Berlin war eine Institution im Kiez. Sie war rund um die Uhr geöffnet und wurde von vielen Anwohnern als Treffpunkt genutzt. Der Mord an Renate Pollaczeck erschütterte die Gemeinschaft und hinterließ ein Gefühl der Unsicherheit. Viele Stammgäste erinnerten sich an die freundliche und hilfsbereite Kellnerin, die plötzlich aus dem Leben gerissen wurde. Die Kneipe selbst wurde nach dem Mord geschlossen und hat seitdem mehrfach den Besitzer gewechselt. Der Name „Schultheiss Baude“ ist jedoch bis heute mit dem tragischen Ereignis verbunden. (Lesen Sie auch: Robert Lewandowski im Champions-League-Fieber: Alle Infos)

Was bedeutet die Wiederaufnahme des Falls?

Die Wiederaufnahme des Falls Renate Pollaczeck durch „Aktenzeichen XY… ungelöst“ gibt den Angehörigen und Freunden der Ermordeten neue Hoffnung. Nach fast 40 Jahren besteht die Möglichkeit, dass der Täter endlich gefasst und zur Rechenschaft gezogen wird. Die Sendung kann dazu beitragen, dass neue Zeugen sich melden oder dass alte Spuren in einem neuen Licht betrachtet werden. Es ist ein Zeichen, dass auch nach so langer Zeit die Gerechtigkeit nicht vergessen wird. Die Berliner Polizei setzt große Hoffnungen in die Ausstrahlung der Sendung und ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Hinweise können unter der Telefonnummer der Berliner Polizei oder jeder anderen Polizeidienststelle abgegeben werden. Die Berliner Polizei nimmt jeden Hinweis ernst und geht ihm nach.

Detailansicht: Schultheiss Baude Berlin
Symbolbild: Schultheiss Baude Berlin (Bild: Picsum)

Schultheiss Baude Berlin: Ein Mahnmal der Vergangenheit

Die Geschichte der Schultheiss Baude Berlin ist untrennbar mit dem Mord an Renate Pollaczeck verbunden. Der Fall steht stellvertretend für viele ungeklärte Verbrechen, die das Leben von unschuldigen Menschen zerstört haben. Die Wiederaufnahme des Falls ist ein Zeichen der Hoffnung und ein Appell an die Gesellschaft, nicht zu vergessen und sich für Gerechtigkeit einzusetzen. Auch Stern.de berichtete über die erhofften neuen Hinweise durch den TV-Aufruf. (Lesen Sie auch: Bayern Atalanta: FC gegen: Kann Bergamo das…)

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Sendetermine „Aktenzeichen XY… ungelöst“ im März 2026
DatumUhrzeitSenderThema
18. März 202620:15 UhrZDFu.a. Mordfall Renate Pollaczeck
Illustration zu Schultheiss Baude Berlin
Symbolbild: Schultheiss Baude Berlin (Bild: Picsum)

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