Sara Leutenegger Fehlgeburt: Ihr Herzzerreißendes Geständnis
„Zu wissen, dass mein Kind gegangen ist und mein Körper kein Leben mehr in sich trägt – das war tragisch und schwer zu ertragen“, so die ehemalige GNTM-Kandidatin Sara Leutenegger. Die Offenbarung über ihre erlittene Sara Leutenegger Fehlgeburt, die sie im zehnten Schwangerschaftswoche erlitten hat, teilt die Influencerin nun erstmals öffentlich in ihrem Podcast.

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- Sara Leutenegger: Vom Model zur offenen Mutter
- Der Tag, der alles veränderte
- „What the Milf“: Ein Podcast als Ventil
- Angst, Schmerz und der Weg zurück ins Licht
- Wie können Familien mit einer Fehlgeburt umgehen?
- Die Bedeutung von Unterstützung und Therapie
- Wie Sara Leutenegger heute mit dem Verlust umgeht
- Häufig gestellte Fragen
Sara Leutenegger: Vom Model zur offenen Mutter
Sara Leutenegger, bekannt aus „Germany’s Next Topmodel“, hat sich in den letzten Jahren nicht nur als Influencerin etabliert, sondern auch als Mutter zweier Söhne. Gemeinsam mit ihrem Mann Lorenzo Leutenegger genießt die 31-Jährige das Familienglück mit Lio, geboren im November 2020, und Pablo Santiago, der im Januar 2023 zur Welt kam. Doch hinter der Fassade des perfekten Familienlebens verbirgt sich ein schmerzlicher Verlust, über den Sara nun erstmals offen spricht.
Was ist eine Fehlgeburt und warum spricht Sara Leutenegger darüber?
Eine Fehlgeburt ist der Verlust eines Embryos oder Fötus vor der 24. Schwangerschaftswoche. Sara Leutenegger spricht offen über ihre Fehlgeburt, um anderen Frauen Mut zu machen und das Tabu rund um dieses Thema zu brechen. Sie möchte zeigen, dass es in Ordnung ist, über den Verlust zu trauern und sich Hilfe zu suchen.
Der Tag, der alles veränderte
Was als Routineuntersuchung während ihrer Schwangerschaft begann, entwickelte sich für Sara zu einem Albtraum. In der zehnten Schwangerschaftswoche spürte sie, dass etwas nicht stimmte. Ein stechender Schmerz setzte ein, der so stark wurde, dass sie kaum noch aufstehen konnte. Ihr Mann war beruflich unterwegs, und Sara war allein zu Hause mit der schrecklichen Gewissheit, dass sie ihr Kind verloren hatte. Wie Blick berichtet, beschreibt sie diesen Moment als einen der dunkelsten in ihrem Leben.
Familien-Tipp
- Offenheit: Sprechen Sie mit Ihrem Partner, Freunden oder Familie über Ihre Gefühle.
- Professionelle Hilfe: Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie mit dem Verlust nicht alleine fertig werden.
- Selbstfürsorge: Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und tun Sie Dinge, die Ihnen guttun.
- Erinnerung: Finden Sie einen Weg, sich an Ihr Kind zu erinnern, z.B. durch ein Ritual oder einen besonderen Ort.
„What the Milf“: Ein Podcast als Ventil
In ihrem Podcast „What the Milf“, den Sara gemeinsam mit ihrer Freundin Mirjana moderiert, teilt sie ihre persönlichen Erfahrungen und gibt Einblicke in ihr Leben als Mutter. In einer besonders emotionalen Folge sprach Sara nun über ihre Fehlgeburt und den langen Weg zurück ins Licht. Sie schilderte, wie lange es dauerte, bis sie bereit war, ihre Geschichte mit der Öffentlichkeit zu teilen. Der Podcast dient ihr als Ventil, um über ihre Ängste, Hoffnungen und Schmerzen zu sprechen und anderen Frauen in ähnlichen Situationen Mut zu machen. (Lesen Sie auch: Catherine O’Hara: Ihre Angehörigen nehmen Abschied)
Angst, Schmerz und der Weg zurück ins Licht
Sara Leutenegger macht deutlich, wie wichtig es ist, über Fehlgeburten zu sprechen und das Tabu zu brechen. Viele Frauen fühlen sich nach einem solchen Verlust allein und isoliert. Sara möchte ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind und dass es in Ordnung ist, zu trauern. Sie spricht offen über ihre eigenen Erfahrungen mit Angst, Schmerz und dem langen Weg zurück ins Licht. Vier Monate nach der Fehlgeburt wagte Sara einen Neuanfang und fand langsam wieder zu sich selbst.
Eine Fehlgeburt kann viele Ursachen haben, darunter genetische Defekte, hormonelle Störungen oder Infektionen. In vielen Fällen bleibt die Ursache jedoch unklar. Wichtig ist, dass sich betroffene Frauen keine Schuldgefühle machen und sich professionelle Hilfe suchen, um den Verlust zu verarbeiten.
Wie können Familien mit einer Fehlgeburt umgehen?
Eine Fehlgeburt ist ein traumatisches Ereignis für die gesamte Familie. Es ist wichtig, dass Paare offen miteinander kommunizieren und sich gegenseitig unterstützen. Auch ältere Kinder können in den Trauerprozess einbezogen werden, indem man ihnen altersgerecht erklärt, was passiert ist. Es kann hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um den Verlust gemeinsam zu verarbeiten. Es gibt verschiedene Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen, die Unterstützung anbieten.
Stechender Schmerz setzt ein, sie kann kaum noch aufstehen.
Die traurige Gewissheit bestätigt sich. (Lesen Sie auch: Cruz Beckham: So Feierte Er mit Seinen…)
Sara findet langsam wieder zu sich selbst.
Die Bedeutung von Unterstützung und Therapie
Der Verlust eines Kindes ist eine der schmerzhaftesten Erfahrungen, die Eltern machen können. Es ist wichtig, sich in dieser schweren Zeit Unterstützung zu suchen. Neben dem Partner, der Familie und Freunden kann auch eine professionelle Therapie helfen, den Verlust zu verarbeiten. Eine Therapeutin oder ein Therapeut kann dabei helfen, die eigenen Gefühle zu verstehen und Strategien zu entwickeln, um mit dem Schmerz umzugehen. Es gibt auch spezielle Trauergruppen für Eltern, die ein Kind verloren haben, in denen man sich mit anderen Betroffenen austauschen kann. Die Bundesregierung bietet Informationen zu verschiedenen Unterstützungsangeboten.
Erstellen Sie ein kleines Gedenkbuch für Ihr Kind. Sammeln Sie Ultraschallbilder, positive Schwangerschaftstests, Gedichte oder Briefe. Dies kann ein schöner Weg sein, um sich an Ihr Kind zu erinnern und Ihre Gefühle auszudrücken.
Wie Sara Leutenegger heute mit dem Verlust umgeht
Heute blickt Sara Leutenegger mit Dankbarkeit auf ihre beiden gesunden Söhne. Die Erfahrung der Fehlgeburt hat sie jedoch geprägt und ihr gezeigt, wie zerbrechlich das Leben sein kann. Sie hat gelernt, die kleinen Dinge im Leben mehr zu schätzen und jeden Moment mit ihren Kindern bewusst zu genießen. Ihr offener Umgang mit dem Thema Fehlgeburt soll anderen Frauen Mut machen und ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind. Sara Leutenegger ist ein Vorbild für viele Mütter, die einen ähnlichen Verlust erlitten haben.

Häufig gestellte Fragen
Was sind die häufigsten Ursachen für eine Fehlgeburt?
Die häufigsten Ursachen für eine Fehlgeburt sind genetische Defekte des Embryos, hormonelle Störungen der Mutter, Infektionen oder Erkrankungen der Gebärmutter. Oftmals lässt sich die genaue Ursache jedoch nicht feststellen.
Wie lange dauert es, bis man nach einer Fehlgeburt wieder schwanger werden kann?
Es wird empfohlen, nach einer Fehlgeburt mindestens einen Menstruationszyklus abzuwarten, bevor man versucht, wieder schwanger zu werden. Dies gibt dem Körper Zeit, sich zu erholen. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt darüber.
Gibt es Möglichkeiten, das Risiko einer Fehlgeburt zu verringern?
Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Bewegung und dem Verzicht auf Alkohol und Nikotin kann das Risiko einer Fehlgeburt verringern. Auch die Einnahme von Folsäure vor und während der Schwangerschaft ist empfehlenswert.
Wo finde ich Unterstützung nach einer Fehlgeburt?
Es gibt verschiedene Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Online-Foren, die Unterstützung für Frauen und Paare nach einer Fehlgeburt anbieten. Auch Ihr Arzt oder Ihre Hebamme können Ihnen weiterhelfen. (Lesen Sie auch: Jason Bateman Ehe: Alkohol-Geständnis Rettete die Beziehung)
Wie kann ich als Partner meine Frau nach einer Fehlgeburt unterstützen?
Seien Sie für Ihre Frau da, hören Sie ihr zu und nehmen Sie ihre Gefühle ernst. Bieten Sie ihr praktische Hilfe im Alltag an und scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie beide mit dem Verlust nicht alleine fertig werden.
Sara Leuteneggers Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, offen über Fehlgeburten zu sprechen und das Tabu zu brechen. Indem sie ihre eigenen Erfahrungen teilt, macht sie anderen Frauen Mut und zeigt ihnen, dass sie nicht alleine sind. Es ist ein wichtiger Schritt, um das Thema Fehlgeburt zu entstigmatisieren und betroffenen Familien die Unterstützung zu geben, die sie benötigen.





