Sandro Wagner bricht Schweigen: Das sagt er zum Augsburg-Aus
Lange war es still um Sandro Wagner. Nach seinem Aus als Trainer des FC Augsburg am 1. Dezember 2025 hatte sich der ehemalige Bundesliga-Profi aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Nun, fast fünf Monate später, hat Wagner sein Schweigen gebrochen und in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung über seine Zeit in Augsburg, seine Fehler und seine Zukunftspläne gesprochen.

Sandro Wagner: Vom Co-Trainer zum Cheftrainer
Sandro Wagner, der seine Karriere als Profi unter anderem beim FC Bayern München und Hertha BSC verbrachte, startete seine Trainerlaufbahn im Nachwuchsbereich des DFB. Später wurde er Co-Trainer von Julian Nagelsmann bei der deutschen Nationalmannschaft. Im Sommer 2025 übernahm er dann das Cheftraineramt beim FC Augsburg. Die Erwartungen waren hoch, doch die sportliche Bilanz war durchwachsen. Nach nur 14 Pflichtspielen, mit vier Siegen, einem Unentschieden und neun Niederlagen, trennten sich die Wege von Wagner und dem FCA bereits wieder. (Lesen Sie auch: Nach Pokal-Krimi: Diskussionen um Schiedsrichter-Leistungen)
Das sagt Sandro Wagner zum Augsburg-Aus
In seinem Interview mit der Süddeutschen Zeitung zeigte sich Sandro Wagner selbstkritisch. Er räumte ein, Fehler gemacht zu haben und zu euphorisch an die Aufgabe herangegangen zu sein. „Ich hätte die Zeit gerne schöner beendet, aber ich kann jetzt schon sagen, dass das wieder ein wichtiger Erfahrungswert für mich war“, sagte Wagner. Er habe „den vierten Schritt vor dem zweiten“ machen wollen. Das abrupte Ende in Augsburg habe ihn aber nicht ins Wanken gebracht. BILD berichtete ebenfalls über Wagners Interview.
Die Konsequenzen aus der Augsburger Zeit
Sandro Wagner zog Konsequenzen aus seiner Zeit in Augsburg. Wie er im Interview verriet, wechselte er seine Handynummer, um sich vor äußeren Einflüssen abzuschotten und zur Ruhe zu kommen. „Die Handynummer hätte ich schon viel früher wechseln sollen, ich glaube, ganz Fußball-Deutschland kannte meine Nummer“, so Wagner. Er habe die Zeit gebraucht, um über seine Fehler nachzudenken und sich als Trainer weiterzuentwickeln. (Lesen Sie auch: Wienerin entgeht Schuldenfalle: Wie Privatkonkurs hilft)
Zukunftspläne und Lehren aus der Vergangenheit
Trotz des unglücklichen Ausklangs in Augsburg hat Sandro Wagner die Lust am Trainerjob nicht verloren. Er betonte in dem Interview, dass er weiterhin als Trainer arbeiten möchte. Allerdings werde er künftig noch besser überlegen müssen, wo er als Trainer und als Person hinpasse. „Ich werde künftig jedenfalls noch besser überlegen müssen, wo ich als Trainer und als Person hinpasse“, sagte Wagner.
Das sagen andere über Sandro Wagner
Die Reaktionen auf Sandro Wagners Interview fielen gemischt aus. Einige lobten seine Ehrlichkeit und Selbstkritik, während andere kritisierten, dass er die Schuld für das Scheitern in Augsburg zu sehr bei sich selbst suche. Unabhängig davon, wie man seine Aussagen bewertet, zeigt das Interview, dass Wagner aus seinen Fehlern lernen will und bereit ist, sich weiterzuentwickeln.Sein Talent und seine Expertise sind unbestritten. Allerdings wird er in Zukunft noch stärker darauf achten müssen, die richtige Aufgabe für sich zu finden. Mit seiner reflektierten Art und seiner Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, hat er jedoch gute Voraussetzungen, um in Zukunft erfolgreich zu sein. (Lesen Sie auch: VFB Tickets: Stuttgart im Pokalfinale: So kommen…)
Die Bedeutung von Trainern im Profifußball
Die Rolle des Trainers im Profifußball ist von enormer Bedeutung. Er ist nicht nur für die sportliche Leistung der Mannschaft verantwortlich, sondern auch für die Entwicklung der Spieler und die Gestaltung des Teamgeists. Ein guter Trainer kann eine Mannschaft zu Höchstleistungen führen, während ein schlechter Trainer das Potenzial eines Teams zunichtemachen kann. Die Webseite des DFB bietet weitere Informationen zum Thema Trainer im Fußball.

Aktuelle Trainerwechsel in der Bundesliga
| Verein | Trainer | Amtsantritt |
|---|---|---|
| FC Augsburg | [aktueller Trainer] | [Datum] |
| [anderer Verein] | [Trainername] | [Datum] |
Häufig gestellte Fragen zu sandro wagner
Was hat Sandro Wagner nach seinem Aus in Augsburg gemacht?
Nach seinem Aus beim FC Augsburg zog sich Sandro Wagner aus der Öffentlichkeit zurück. Er wechselte seine Handynummer, um sich vor äußeren Einflüssen abzuschotten und zur Ruhe zu kommen. Diese Zeit nutzte er, um über seine Fehler nachzudenken und sich als Trainer weiterzuentwickeln. (Lesen Sie auch: Unfall A1: Tödlicher auf der A1: Autobahn…)
Welche Fehler räumt Sandro Wagner im Zusammenhang mit seiner Zeit in Augsburg ein?
Sandro Wagner räumt ein, zu euphorisch und ambitioniert an die Aufgabe beim FC Augsburg herangegangen zu sein. Er habe „den vierten Schritt vor dem zweiten“ machen wollen. Zudem habe er zu viele Einflüsse von außen zugelassen, was ihn daran hinderte, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren.
Hat Sandro Wagner nach dem Aus in Augsburg die Lust am Trainerjob verloren?
Nein, Sandro Wagner hat die Lust am Trainerjob nicht verloren. Er betonte in seinem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, dass er weiterhin als Trainer arbeiten möchte. Allerdings werde er künftig noch besser überlegen müssen, wo er als Trainer und als Person hinpasse.
Was sind die wichtigsten Learnings aus Sandro Wagners Zeit beim FC Augsburg?
Sandro Wagner hat gelernt, dass es wichtig ist, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und sich nicht von äußeren Einflüssen ablenken zu lassen. Zudem habe er erkannt, dass es wichtig ist, die richtige Aufgabe für sich zu finden und nicht zu schnell zu viel zu wollen.
Wo könnte Sandro Wagner in Zukunft als Trainer arbeiten?
Es ist noch unklar, wo Sandro Wagner seine Trainerkarriere fortsetzen wird. Er selbst hat betont, dass er künftig noch besser überlegen müsse, wo er als Trainer und als Person hinpasse. Denkbar wäre eine Aufgabe im Nachwuchsbereich oder bei einem Verein, der zu seinen Vorstellungen passt.

