Robert Redford Nachruf: Zoff zwischen Fonda und Streisand
Der Oscar-Abschied von Robert Redford sorgte für einen kleinen Eklat hinter den Kulissen. Jane Fonda soll Barbra Streisand kritisiert haben, da sie selbst die passendere Wahl für die ehrenvolle Aufgabe gewesen wäre. Der Disput wirft ein Schlaglicht auf die tiefe Verbundenheit, die Fonda zu Redford pflegte, und auf die Konkurrenz, die in Hollywood auch nach dem Tod eines geliebten Kollegen nicht ganz verschwindet.

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- Warum Jane Fonda glaubt, sie hätte den Robert Redford Nachruf halten sollen
- Eine Hommage an Robert Redford
- Die Filme von Fonda und Redford: Eine Leinwand-Chemie über Jahrzehnte
- Barbra Streisands Abschied von Robert Redford bei den Oscars
- Robert Redford: Ein Leben für den Film
- Jane Fonda privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
- Häufig gestellte Fragen
| Steckbrief: Jane Fonda | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Jane Seymour Fonda |
| Geburtsdatum | 21. Dezember 1937 |
| Geburtsort | New York City, New York, USA |
| Alter | 86 Jahre |
| Beruf | Schauspielerin, Aktivistin, Autorin |
| Bekannt durch | „Barbarella“, „Das China Syndrom“, „Am goldenen See“, „Grace and Frankie“ |
| Aktuelle Projekte | „Book Club 2: The Next Chapter“ (2023) |
| Wohnort | Los Angeles, Kalifornien (oder ‚Nicht öffentlich bekannt‘) |
| Partner/Beziehung | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | 3 |
| Social Media | @Janefonda (Twitter, 1.7M Follower) |
Warum Jane Fonda glaubt, sie hätte den Robert Redford Nachruf halten sollen
Wie Gala berichtet, soll Jane Fonda bei der „Vanity Fair“-Aftershowparty der Oscars ihren Unmut darüber geäußert haben, dass Barbra Streisand den Nachruf auf Robert Redford gehalten hat. Ihrer Meinung nach wäre sie aufgrund der Anzahl gemeinsamer Filme die bessere Wahl gewesen. „Entertainment Tonight“ zitiert Fonda mit den Worten: „Streisand hat schließlich nur einen Film mit ihm gedreht. Ich habe vier gemacht. Ich habe mehr zu sagen“. Ob Fondas Äußerung wirklich ernst gemeint war, bleibt offen.
Kurzprofil
- Oscar-prämiert: Jane Fonda hat zwei Oscars als beste Hauptdarstellerin gewonnen.
- Aktivistin: Sie ist eine engagierte Aktivistin, die sich für Umweltschutz und Frauenrechte einsetzt.
- Fitness-Ikone: In den 1980ern revolutionierte sie die Fitness-Industrie mit ihren Aerobic-Videos.
- Vielseitige Karriere: Fonda hat in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt und ist auch als Autorin erfolgreich.
Eine Hommage an Robert Redford
Ungeachtet ihrer Kritik an Streisand nutzte Fonda die Gelegenheit, um selbst eine kleine Laudatio auf Robert Redford zu halten. Sie gestand, immer in ihn verliebt gewesen zu sein und beschrieb ihn als einen „unglaublich liebenswerten Menschen mit so großartigen Werten“. Weiter führte sie aus, dass Redford viel für den Film getan, ihn verändert und dem Independentfilm zu neuem Aufschwung verholfen habe.
Die Filme von Fonda und Redford: Eine Leinwand-Chemie über Jahrzehnte
Jane Fonda und Robert Redford verband eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit im Filmgeschäft. Ihre Leinwand-Chemie begeisterte das Publikum über mehrere Jahrzehnte. Begonnen hatte alles im Jahr 1966 mit „Ein Mann wird gejagt“ („The Chase“), einem spannungsgeladenen Drama unter der Regie von Arthur Penn. Nur ein Jahr später folgte „Barfuß im Park“ („Barefoot in the Park“), eine charmante Komödie, die das Publikum verzauberte und die beiden Schauspieler als Traumpaar etablierte. Regisseur Gene Saks inszenierte den Film als leichte, humorvolle Adaption von Neil Simons Bühnenstück. (Lesen Sie auch: Christopher Seiler Musiker: Ermittlungen gegen belasten)
Nach einer längeren Pause trafen Fonda und Redford 1979 erneut vor der Kamera zusammen, diesmal für den Film „Der elektrische Reiter“ („The Electric Horseman“). In diesem romantischen Drama, inszeniert von Sydney Pollack, spielten sie ein ungleiches Paar, das gemeinsam für die Freiheit kämpft. Ihre letzte Zusammenarbeit erfolgte 2017 in „Unsere Seelen bei Nacht“ („Our Souls at Night“), einer berührenden Geschichte über späte Liebe und zweite Chancen. Ritesh Batra führte Regie bei dieser Adaption von Kent Harufs gleichnamigem Roman.
Barbra Streisands Abschied von Robert Redford bei den Oscars
Barbra Streisand erwies Robert Redford bei den Oscars die Ehre mit einer bewegenden Rede und einer Darbietung des Liedes „The Way We Were“ aus dem gleichnamigen Film von 1973, in dem die beiden gemeinsam vor der Kamera standen. Sie würdigte Redford als einen „nachdenklichen und mutigen“ Mann, den sie als einen „intellektuellen Cowboy“ bezeichnete, „der sich seinen eigenen Weg bahnte“. Streisands Hommage berührte viele im Publikum und wurde als ein würdevoller Abschied von einer Hollywood-Legende wahrgenommen.
Robert Redford gründete 1981 das Sundance Institute, um unabhängige Filmemacher zu fördern. Das jährlich stattfindende Sundance Film Festival ist heute eines der wichtigsten Festivals für Independentfilme weltweit.
Robert Redford: Ein Leben für den Film
Robert Redford, geboren am 18. August 1936 in Santa Monica, Kalifornien, war mehr als nur ein Schauspieler. Er war ein Regisseur, Produzent und vor allem ein Verfechter des unabhängigen Films. Seine Karriere begann in den 1960er Jahren mit Rollen in Filmen wie „Barfuß im Park“ und „Butch Cassidy und Sundance Kid“. In den 1980er Jahren gründete er das Sundance Institute und das Sundance Film Festival, die zu wichtigen Plattformen für unabhängige Filmemacher wurden. Redford zog sich 2018 offiziell von der Schauspielerei zurück, sein Vermächtnis aber lebt weiter. (Lesen Sie auch: Mari Eder Zwillinge Sind Da! Babyglück bei…)
Jane Fonda privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Jane Fonda hat sich im Laufe ihres Lebens immer wieder neu erfunden. Neben ihrer erfolgreichen Schauspielkarriere engagiert sie sich seit Jahrzehnten für politische und soziale Anliegen. Besonders am Herzen liegen ihr der Umweltschutz und die Rechte von Frauen. So demonstriert sie regelmäßig gegen die Klimapolitik und setzt sich für eine nachhaltige Lebensweise ein. Auf ihren Social-Media-Kanälen teilt sie regelmäßig Informationen zu ihren Aktivismus-Themen und ruft ihre Follower zur Teilnahme an Aktionen auf.
Über Jane Fondas aktuelles Privatleben ist wenig bekannt. Nach drei Ehen, unter anderem mit dem französischen Regisseur Roger Vadim und dem Medienmogul Ted Turner, lebt sie heute allein. Ihre Kinder, die Schauspielerin Vanessa Vadim, der Autor Troy Garity und die Aktivistin Mary Williams, sind jedoch ein wichtiger Teil ihres Lebens. Fonda lebt in Los Angeles, wo sie sich neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit vor allem ihren politischen und sozialen Projekten widmet.
Ein Highlight in Jane Fondas jüngerer Vergangenheit war die Netflix-Serie „Grace and Frankie“, in der sie an der Seite von Lily Tomlin spielte. Die Serie, die 2022 nach sieben Staffeln endete, wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen gelobt und zeigte Fonda von einer neuen, humorvollen Seite.
Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Jane Fonda?
Jane Fonda wurde am 21. Dezember 1937 geboren und ist somit aktuell 86 Jahre alt (Stand: November 2024). Ihr unermüdliches Engagement und ihre Energie sind bemerkenswert.
Hat Jane Fonda einen Partner oder ist sie verheiratet?
Jane Fonda ist derzeit nicht verheiratet. Sie war dreimal verheiratet, zuletzt mit dem Medienmogul Ted Turner, von dem sie sich 2001 scheiden ließ. Aktuell sind keine Informationen über einen neuen Partner öffentlich bekannt.
Hat Jane Fonda Kinder?
Ja, Jane Fonda hat drei Kinder: Vanessa Vadim (aus ihrer Ehe mit Roger Vadim), Troy Garity (aus ihrer Beziehung mit Tom Hayden) und Mary Williams (adoptiert). (Lesen Sie auch: Justin Theroux: Erstes Baby mit 54 –…)
Wie viele Filme haben Jane Fonda und Robert Redford zusammen gedreht?
Jane Fonda und Robert Redford haben insgesamt vier Filme zusammen gedreht: „Ein Mann wird gejagt“ (1966), „Barfuß im Park“ (1967), „Der elektrische Reiter“ (1979) und „Unsere Seelen bei Nacht“ (2017).
Worum geht es in dem Film „Unsere Seelen bei Nacht“?
„Unsere Seelen bei Nacht“ erzählt die Geschichte von Addie Moore und Louis Waters, zwei verwitweten Nachbarn in einer Kleinstadt in Colorado, die beschließen, ihre Einsamkeit zu überwinden und eine ungewöhnliche Freundschaft zu beginnen.






