Esc österreich: 19-Jähriger Cosmó will Wien Erobern!
Österreich setzt beim Eurovision Song Contest auf Jugend und Tanzbarkeit: Der 19-jährige Cosmó wird das Land beim ESC in Wien vertreten. Mit seinem Song „Tanzschein“, der Jury und Publikum gleichermaßen begeisterte, will er die Tanzflächen Europas erobern. Die Alpenrepublik ist als Gastgeber automatisch für das Finale qualifiziert.

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- Esc österreich: Cosmó will Wien zum Beben bringen
- Was bedeutet die Rückkehr zur Publikumsentscheidung für den ESC Österreich?
- „Tanzschein“: Worum geht es in Cosmós ESC-Beitrag?
- Wie bereitet sich Cosmó auf den Eurovision Song Contest vor?
- Der deutsche Beitrag: Wer wird für Deutschland antreten?
- Was bedeutet der ESC für Wien und Österreich?
- Häufig gestellte Fragen
Länder-Kontext
- Österreich richtet den 70. Eurovision Song Contest in Wien aus.
- Der ORF (Österreichischer Rundfunk) ist für die Organisation und Durchführung verantwortlich.
- Nach zehn Jahren interner Auswahl durfte das Publikum wieder mitbestimmen.
- Die letzte Austragung in Wien war 2015, nach dem Sieg von Conchita Wurst.
Esc österreich: Cosmó will Wien zum Beben bringen
Nach dem Sieg des österreichischen Countertenors JJ beim Eurovision Song Contest in Basel im vergangenen Jahr, richtet Österreich im Mai den 70. Eurovision Song Contest (ESC) in Wien aus. Nun steht fest, wer die Alpenrepublik beim Heimspiel vertreten wird: Der 19-jährige Cosmó konnte sich mit seinem Song „Tanzschein“ gegen elf Mitbewerber durchsetzen und wird Österreich beim großen Finale am 16. Mai in der Wiener Stadthalle vertreten. Wie Stern berichtet, überzeugte er Jury und Publikum gleichermaßen.
Cosmó, der mit einem markanten blauen Stern über dem rechten Auge auffällt, beschreibt seine bevorstehende Teilnahme am ESC-Finale als „unfassbare Ehre“. Sein Lied „Tanzschein“ ist eine humorvolle Aufforderung zum Tanzen, in der er diverse Tiere in eine Disco einlädt, da seiner Meinung nach dort zu wenig getanzt wird. Der eingängige Beat und die ungewöhnliche Performance sollen das Publikum zum Mitmachen animieren.
Die Entscheidung für Cosmó fiel im Rahmen einer öffentlichen Vorentscheidungsshow, bei der sowohl eine Fachjury als auch das Fernsehpublikum ihre Stimmen abgeben konnten. Die Stimmen von Jury und Publikum wurden jeweils zur Hälfte gewertet, um ein möglichst repräsentatives Ergebnis zu erzielen. Nach zehn Jahren, in denen der ORF den Song-Contest-Beitrag intern ausgewählt hatte, durfte somit erstmals wieder das Publikum mitbestimmen.
Österreich ist als Gastgeberland automatisch für das Finale des Eurovision Song Contests qualifiziert. Dies bedeutet, dass Cosmó sich nicht in den Halbfinalen beweisen muss, sondern direkt in der Runde der letzten 20 Acts antreten wird.
Was bedeutet die Rückkehr zur Publikumsentscheidung für den ESC Österreich?
Die Rückkehr zur Publikumsentscheidung für den österreichischen Beitrag zum Eurovision Song Contest bedeutet eine Stärkung der Demokratie und der Teilhabe der Bevölkerung. Nach Jahren der internen Auswahl durch den ORF, bei der oft der Vorwurf der mangelnden Transparenz laut wurde, haben die Zuschauerinnen und Zuschauer nun wieder die Möglichkeit, aktiv mitzubestimmen, wer Österreich beim ESC vertreten soll. Dies führt zu einer größeren Identifikation mit dem Act und dem Song und kann die Unterstützung für den österreichischen Beitrag beim internationalen Wettbewerb erhöhen. (Lesen Sie auch: Lawinentote österreich: Zahl steigt nach Unglücken Weiter)
Der ORF erhofft sich durch die Einbindung des Publikums auch eine größere Aufmerksamkeit für den Eurovision Song Contest in Österreich. Die Vorentscheidungsshow soll ein breites Publikum ansprechen und die Begeisterung für den ESC neu entfachen. Ob dieses Ziel erreicht wird, bleibt abzuwarten. Die Entscheidung für Cosmó zeigt jedoch, dass der ORF bereit ist, neue Wege zu gehen und auf die Meinung des Publikums zu hören.
Die letzte interne Auswahl des österreichischen Beitrags hatte in den vergangenen Jahren immer wieder für Kritik gesorgt. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer bemängelten, dass die ausgewählten Songs nicht den Geschmack des Publikums trafen und Österreich daher beim ESC oft schlecht abschnitt. Die Rückkehr zur Publikumsentscheidung soll nun sicherstellen, dass Österreich mit einem Song ins Rennen geht, der von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wird.
„Tanzschein“: Worum geht es in Cosmós ESC-Beitrag?
„Tanzschein“ ist ein Lied, das zum Tanzen auffordert. Cosmó beschreibt in dem Song eine Disco, in der seiner Meinung nach zu wenig getanzt wird. Um dies zu ändern, lädt er diverse Tiere – vom Elefanten bis zum Schmetterling – ein, die Tanzfläche zu bevölkern und für Stimmung zu sorgen. Der Song ist von einem eingängigen Beat geprägt und soll das Publikum zum Mitmachen animieren.
Cosmó selbst bezeichnet „Tanzschein“ als „Liebeserklärung an seine Mutter“. Er habe den Song geschrieben, um sie zum Tanzen zu bringen. „Ich möchte aber nicht nur die Mama zum Tanzen bringen“, sagte Cosmó im ORF. Er hofft, mit seinem Lied ein breites Publikum zu erreichen und die Menschen zum Tanzen und Feiern zu bewegen.
Der Songtext ist humorvoll und fantasievoll und spielt mit verschiedenen Bildern und Metaphern. Die ungewöhnliche Kombination aus Disco-Beat und Tierwelt soll für einen überraschenden und unterhaltsamen Effekt sorgen. Ob „Tanzschein“ auch beim internationalen Publikum des Eurovision Song Contests ankommt, wird sich zeigen. Cosmó selbst ist jedoch optimistisch und freut sich darauf, Österreich in Wien zu vertreten.
Hören Sie sich „Tanzschein“ an und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Der Song ist auf verschiedenen Musikstreaming-Plattformen verfügbar. (Lesen Sie auch: Lawinenunglück Aktuell: Drei Tote nach Lawinen in…)
Wie bereitet sich Cosmó auf den Eurovision Song Contest vor?
Cosmó wird sich in den kommenden Wochen intensiv auf seinen Auftritt beim Eurovision Song Contest vorbereiten. Dazu gehören Gesangs- und Tanzproben, die Entwicklung einer Bühnenperformance und die Abstimmung des Outfits. Der ORF wird Cosmó dabei unterstützen und ihm ein professionelles Team zur Seite stellen. Ziel ist es, einen möglichst überzeugenden und authentischen Auftritt zu präsentieren.
Neben den musikalischen und tänzerischen Vorbereitungen wird Cosmó auch an seiner öffentlichen Präsenz arbeiten. Dazu gehören Interviews, Fotoshootings und Auftritte in verschiedenen TV- und Radiosendungen. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf seinen Song und seine Person zu lenken und die Unterstützung des Publikums zu gewinnen.
Cosmó selbst zeigt sich motiviert und voller Tatendrang. Er sieht die Teilnahme am Eurovision Song Contest als große Chance, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren und seine Musik bekannt zu machen. Er ist sich jedoch auch der Herausforderung bewusst und wird alles daran setzen, Österreich bestmöglich zu vertreten.
Der deutsche Beitrag: Wer wird für Deutschland antreten?
Während Österreich seinen ESC-Beitrag bereits gefunden hat, steht der deutsche Beitrag noch nicht fest. Dieser wird am 28. Februar beim Vorentscheid „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026“ ermittelt. Dort werden verschiedene Künstlerinnen und Künstler ihre Songs präsentieren und das Publikum wird per Televoting entscheiden, wer Deutschland beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten soll. Die Vorfreude auf das deutsche Finale ist groß, und viele Musikfans sind gespannt, wer das Rennen machen wird. Der NDR (Norddeutscher Rundfunk) ist für die Organisation des deutschen Vorentscheids verantwortlich. Der NDR bietet auf seiner Webseite umfassende Informationen zum deutschen Vorentscheid und zum Eurovision Song Contest.
Die Suche nach dem passenden Act für den ESC gestaltet sich oft schwierig. In den vergangenen Jahren schnitt Deutschland beim Eurovision Song Contest eher schlecht ab. Umso wichtiger ist es, einen Song und eine Interpretin oder einen Interpreten zu finden, die das Publikum begeistern und die Chance auf eine gute Platzierung erhöhen. Der deutsche Vorentscheid soll dazu beitragen, den besten Beitrag für den ESC zu finden.

Auch für deutsche ESC-Fans ist der Eurovision Song Contest in Wien von besonderem Interesse. Die Nähe zu Österreich und die kulturelle Verbundenheit machen den ESC zu einem Highlight im Veranstaltungskalender. Viele deutsche Fans werden die Reise nach Wien antreten, um live dabei zu sein und ihre Favoriten zu unterstützen. Informationen zur Anreise nach Wien bietet die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen). (Lesen Sie auch: Lawinen österreich: Große Gefahr Abseits der Pisten!)
Was bedeutet der ESC für Wien und Österreich?
Die Austragung des Eurovision Song Contests in Wien ist ein großes Ereignis für die Stadt und das Land. Wien erwartet zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus aller Welt, die die Stadt und ihre Kultur kennenlernen werden. Der ESC ist eine gute Gelegenheit, Österreich als weltoffenes und gastfreundliches Land zu präsentieren. Nach 1967 und 2015 ist Wien bereits zum dritten Mal Schauplatz des Liederwettbewerbs.
Die Vorbereitungen für den ESC laufen auf Hochtouren. Die Wiener Stadthalle wird für das große Finale umgebaut und modernisiert. Auch die Infrastruktur der Stadt wird angepasst, um den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern gerecht zu werden. Der ORF investiert viel Zeit und Geld in die Organisation des ESC, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Der Eurovision Song Contest ist aber nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher sorgen für zusätzliche Einnahmen in der Gastronomie, Hotellerie und im Einzelhandel. Der ESC ist somit ein Gewinn für die gesamte Region.
Häufig gestellte Fragen
Wer vertritt Österreich beim Eurovision Song Contest 2026?
Der 19-jährige Cosmó wird Österreich beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien mit seinem Lied „Tanzschein“ vertreten. Er konnte sich in einer öffentlichen Vorentscheidung gegen elf Mitbewerber durchsetzen und wird nun im Finale antreten. (Lesen Sie auch: Lawinenunglück österreich: Tote nach Lawinenabgängen)
Wann und wo findet der Eurovision Song Contest 2026 statt?
Der Eurovision Song Contest 2026 findet am 16. Mai in der Wiener Stadthalle statt. Wien ist nach 1967 und 2015 bereits zum dritten Mal Austragungsort des größten Musikwettbewerbs der Welt.
Wie wurde der österreichische Beitrag für den ESC ausgewählt?
Nach zehn Jahren interner Auswahl durch den ORF durfte das Publikum wieder mitbestimmen. Die Stimmen einer Fachjury und die der Zuschauerinnen und Zuschauer zählten jeweils zur Hälfte bei der Entscheidung.
Was ist das Besondere an Cosmós Lied „Tanzschein“?
„Tanzschein“ ist eine humorvolle Aufforderung zum Tanzen, in der Cosmó diverse Tiere in eine Disco einlädt, um die Tanzfläche zu beleben. Der Song ist von einem eingängigen Beat geprägt und soll das Publikum zum Mitmachen animieren.
Ist Österreich als Gastgeber automatisch für das Finale qualifiziert?
Ja, Österreich ist als Gastgeberland automatisch für das Finale des Eurovision Song Contests qualifiziert. Cosmó muss sich somit nicht in den Halbfinalen beweisen, sondern tritt direkt in der Runde der letzten 20 Acts an.
Mit der Wahl von Cosmó und seinem Song „Tanzschein“ setzt Österreich auf einen jungen und unkonventionellen Act, der mit seiner Musik und seiner Bühnenpräsenz für Aufsehen sorgen könnte. Ob dies für eine gute Platzierung beim Eurovision Song Contest reicht, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass Österreich mit Cosmó einen interessanten und vielversprechenden Beitrag ins Rennen schickt.





