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Michael Jackson: Enge Vertraute erheben schwere Vorwürfe

Der Nachlass von Michael Jackson sieht sich mit einer neuen Klage konfrontiert. Es sind schwerwiegende Vorwürfe von ehemaligen Freunden.

Die Nachlassverwalter von US-Musiker Michael Jackson (1958-2009) sieht sich mit einer neuen, schwerwiegenden Klage konfrontiert: Vier Geschwister aus der ehemals eng befreundeten Familie Cascio, die über Jahrzehnte als loyale Wegbegleiter des „King of Pop“ galten, werfen dem verstorbenen Sänger laut Berichten des Musikmagazins „Rolling Stone“ systematischen sexuellen Missbrauch und Kinderhandel vor. Die Kläger behaupten demnach in der Klageschrift, dass Jackson sie als Kinder über Jahre hinweg gezielt manipuliert und missbraucht habe.

Jahrelange Freundschaft mit dem US-Superstar

Die Familie Cascio galt als die „zweite Familie“ von Michael Jackson. Frank Cascio, der ehemals enge Vertraute und Assistent des Sängers, verteidigte Jackson sogar nach dessen Tod in seinem Buch „Mein Freund Michael“. Dass nun ausgerechnet dieser innere Zirkel mit derartigen Anschuldigungen an die Öffentlichkeit tritt, erschüttert die Fangemeinde und die Nachlassverwalter des Künstlers gleichermaßen.

In der Klageschrift heißt es demnach, die Geschwister hätten erst durch jahrelange Therapie das volle Ausmaß des Traumas begriffen. Die Klage soll zudem als Signal an andere potenzielle Opfer dienen, dass es nie zu spät sei, gegen mächtige Strukturen vorzugehen.

Nachlassverwalter reagieren

Jacksons Nachlassverwalter, John Branca und John McClain, wiesen die Anschuldigungen umgehend zurück. Sie bezeichnen die Klage als einen weiteren Versuch, kurz vor der Veröffentlichung des großen Biopics „Michael“ (Kinostart am 23. April 2026) Geld aus dem Erbe zu erpressen.

Bereits in der Vergangenheit hatte der Nachlass erfolgreich gegen ähnliche Klagen von Wade Robson und James Safechuck gekämpft, die jedoch 2023 einen juristischen Teilsieg errangen und deren Fälle nun ebenfalls vor Gericht verhandelt werden dürfen.

Quelle: Gala


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