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Lawine Südtirol: Zwei Tote und Vermisster in den Alpen

Eine Lawine in Südtirol hat mindestens zwei Skifahrer das Leben gekostet. Die Schneemassen rissen eine Gruppe von Tourengehern an der Hohen Ferse mit sich. Nach einem weiteren Skifahrer wird noch gesucht. Rettungskräfte sind im Einsatz, um die betroffenen Personen zu bergen und die Suche nach dem Vermissten fortzusetzen. Die Stern berichtet, dass sich das Unglück in hochalpinem Gelände ereignete. Lawine Südtirol steht dabei im Mittelpunkt.

Symbolbild zum Thema Lawine Südtirol
Symbolbild: Lawine Südtirol (Bild: Picsum)

Chronologie des Lawinenunglücks in Südtirol

Mittag
Erste Meldung bei der Bergwacht

Eine Lawine geht an der Hohen Ferse in Südtirol ab und reißt eine Gruppe von Tourengehern mit sich.

Kurz darauf
Einsatzkräfte treffen ein

Die Italienische Bergwacht und mehrere Hubschrauber erreichen den Unglücksort.

Laufend
Such- und Bergungsarbeiten

Die Rettungskräfte suchen nach Vermissten und bergen die Opfer. (Lesen Sie auch: Lawinen österreich: Sieben Tote – Gefahr bleibt…)

Was ist bisher über die Lawine in Südtirol bekannt?

Bei dem Lawinenunglück in Südtirol an der Hohen Ferse nahe Ratschings wurden mindestens zwei Skifahrer getötet. Eine Gruppe von etwa zehn Tourengehern wurde von den Schneemassen erfasst. Mindestens ein weiterer Skifahrer wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus geflogen. Nach einem Vermissten wird weiterhin gesucht.

Aktuelle Informationen zum Lawineneinsatz

Die Rettungskräfte sind mit mehreren Hubschraubern im Einsatz, um die Suche nach dem Vermissten fortzusetzen. Das Unglück ereignete sich in hochalpinem Gelände auf einer Höhe von etwa 2.300 Metern. Zur Identität der Opfer wurden zunächst keine näheren Angaben gemacht. Mehrere Krankenhäuser in der Umgebung, darunter auch die Klinik im österreichischen Innsbruck, wurden in Alarmbereitschaft versetzt.

Das ist passiert

  • Eine Lawine hat eine Gruppe von Tourengehern in Südtirol erfasst.
  • Mindestens zwei Skifahrer kamen ums Leben.
  • Ein Skifahrer wurde schwer verletzt.
  • Nach einem Vermissten wird noch gesucht.
  • Rettungskräfte sind im Einsatz.

Wie ist die aktuelle Lawinensituation in den Alpen?

In den italienischen Alpen kam es in diesem Winter bereits mehrfach zu Lawinenunglücken mit Toten und Verletzten. Die hohe Anzahl an Lawinen in dieser Saison wird von Experten unter anderem auf den Klimawandel zurückgeführt. Höhere Temperaturen und stärkere Winde begünstigen die Entstehung von gefährlichem „Triebschnee“. Besonders betroffen sind Regionen im südlichen Teil der Alpen.

Zahlen und Fakten zu Lawinenunglücken in Europa

Seit Anfang Oktober sind in den europäischen Gebirgen mindestens 127 Menschen durch Lawinen ums Leben gekommen. Die meisten Todesopfer wurden in Italien (34) registriert, gefolgt von Frankreich (31) und Österreich (29). Dies geht aus den aktuellen Zahlen sowie einer Übersicht des European Avalanche Warning Service (EAWS) hervor, einem Zusammenschluss von Lawinenwarndiensten. In Deutschland gab es bislang keine Todesopfer. (Lesen Sie auch: Deepfakes Erkennen: Wie KI gegen Kriminelle Vorgeht)

📊 Zahlen & Fakten

Die meisten Lawinentoten in Europa gab es in dieser Saison bisher in Italien, Frankreich und Österreich.

Welche Rolle spielt der Klimawandel bei Lawinenunglücken?

Experten sehen im Klimawandel einen der Gründe für die ungewöhnlich hohe Anzahl an Lawinenunglücken. Höhere Temperaturen führen dazu, dass der Schnee nicht mehr so fest ist und sich die traditionellen saisonalen Rhythmen verändern. Zudem gibt es stärkere Winde, die die Bildung von gefährlichem Triebschnee begünstigen. Diese Faktoren erhöhen das Risiko von Lawinenabgängen, insbesondere in hochalpinen Regionen. Laut dem Umweltbundesamt sind die Alpen besonders stark vom Klimawandel betroffen.

Skitouren abseits der Pisten – ein wachsendes Risiko?

Skitouren und Abfahrten außerhalb der präparierten Pisten erfreuen sich seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit. Dies führt jedoch auch zu einem erhöhten Risiko, da diese Gebiete nicht gesichert sind und die Lawinengefahr oft unterschätzt wird. Es ist daher ratsam, sich vor einer Skitour abseits der Pisten gründlich über die aktuelle Lawinensituation zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Die Lawinenwarndienste bieten hierzu wichtige Informationen.

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Detailansicht: Lawine Südtirol
Symbolbild: Lawine Südtirol (Bild: Picsum)

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Häufig gestellte Fragen

Wo genau ereignete sich das Lawinenunglück in Südtirol?

Das Lawinenunglück ereignete sich an der Hohen Ferse nahe Ratschings in Südtirol. Das Gebiet ist bekannt für seine hochalpines Gelände und ist bei Tourengehern beliebt. Die Lawine ging in einer Höhe von etwa 2.300 Metern ab.

Wie viele Menschen waren von der Lawine in Südtirol betroffen?

Eine Gruppe von etwa zehn Tourengehern wurde von der Lawine erfasst. Mindestens zwei Skifahrer kamen ums Leben, und mindestens ein weiterer wurde schwer verletzt. Nach einem Vermissten wird noch gesucht. Die Rettungskräfte sind weiterhin im Einsatz.

Welche Ursachen werden für die Lawinenunglücke in den Alpen vermutet?

Experten sehen im Klimawandel eine der Hauptursachen für die Zunahme von Lawinenunglücken. Höhere Temperaturen und veränderte Schneeverhältnisse begünstigen die Entstehung von Lawinen. Auch stärkere Winde, die zur Bildung von Triebschnee führen, spielen eine Rolle. (Lesen Sie auch: Martínez Almeida Taube: Peinlicher Zwischenfall in Madrid!)

Was sollten Skitourengeher beachten, um das Lawinenrisiko zu minimieren?

Skitourengeher sollten sich vor jeder Tour gründlich über die aktuelle Lawinensituation informieren. Es ist ratsam, die Lawinenberichte der regionalen Lawinenwarndienste zu konsultieren und sich mit der Beurteilung des Lawinenrisikos auseinanderzusetzen. Zudem sollte man die Ausrüstung überprüfen und gegebenenfalls einen Lawinenkurs besuchen.

Welche Rolle spielen die Rettungskräfte bei Lawinenunglücken in Südtirol?

Die Rettungskräfte, insbesondere die Italienische Bergwacht, spielen eine entscheidende Rolle bei Lawinenunglücken. Sie sind schnell vor Ort, um die Opfer zu bergen und nach Vermissten zu suchen. Der Einsatz von Hubschraubern ermöglicht es, auch schwer zugängliche Gebiete zu erreichen und die Rettungsarbeiten zu unterstützen.

Illustration zu Lawine Südtirol
Symbolbild: Lawine Südtirol (Bild: Picsum)

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