Kylie Minogue: Kylie Minogue überrascht mit Tränen-Brief an ihr zukünftiges Baby
Als Kylie Minogue 2005 an Brustkrebs erkrankte, unterzog sie sich einer IVF-Behandlung, wie die Sängerin in ihrer neuen Doku verrät – und einen Brief an ihr „zukünftiges Kind“ vorliest.
Es ist ihr größter Verlust, der nie existieren konnte: Kylie Minogue, 57, wollte eigentlich immer Mutter werden. 2005, als die Sängerin mit gerade einmal 36 Jahren an Brustkrebs erkrankte, nahm ihr das jegliche Chancen auf eigenen Nachwuchs.
In ihrer neuen gleichnamigen Netflix-Doku verrät die australische Popsensation jetzt, dass sie sich damals einer IVF-Behandlung unterzog – und liest unter Tränen einen Brief vor, den sie während der Zeit an ihr „zukünftiges Kind“ geschrieben hatte.
Kylie Minogue liest in Netflix-Doku Zeilen an ihr „zukünftiges Kind“ vor
Ihr Mutterwunsch war so groß, dass Kylie Minogue nach ihrer Krebsdiagnose 2005 die Behandlung aufgeschoben hatte. Der Grund? Sie unterzog sich zu diesem Zeitpunkt einer In-vitro-Fertilisation (IVF), also einer künstlichen Befruchtung, um schwanger zu werden. Das verrät die „Can’t Get You Out Of My Head“-Interpretin nun in ihrer neuen Dokumentation. Ihr Wunsch erfüllte sich leider nie.
Den Schmerz über ihren unerfüllten Kinderwunsch verarbeitete Kylie 2012 im Song „Flower“, der ihre Schwester Dannii Minogue, 54, „zum Weinen“ brachte, wie sie 2017 im Interview mit der britischen Zeitung „The Telegraph“ verraten hatte.
„Fernes Kind, meine Blume, wehst du im Wind?“
Und auch ein Brief an ihr ungeborenes Baby, den Kylie Minogue 2005 während der IVF-Behandlung schrieb, half ihr beim Verarbeiten – riss jetzt, gut 20 Jahre später, aber auch die Wunden von damals auf. Das wird in Szenen ihrer Netflix-Doku deutlich, in denen die Sängerin etwas sehr Mutiges macht: Sie liest den Brief unter Tränen vor. Kylie erklärt:
Wenn es geklappt hätte, wäre es fast ein Wunder gewesen, aber es hat nicht so funktioniert. Das war also ein Brief an das, was hätte sein können.
© Netflix
Die Zeilen ihres Briefes lauten nach Angaben der britischen Zeitung „The Sun“ wie folgt: „Fernes Kind, meine Blume, wehst du im Wind? Kannst du mich spüren, während ich dir Leben einhauche? Eingehüllt in eine Decke der Hoffnung, schlafend in einem Bett aus Träumen, ist mein Schritt in die Ewigkeit nicht das, was er hätte sein können, oder gar nichts, denn wer weiß schon, in welche Richtung der Wind wehen wird.“
Schwester Danii Minogue: „Das ist herzzerreißend“
Auch Kylie Minogues Schwester Danii, die selbst einen Sohn hat, kommt in der Doku zu Wort. Sie schwärmt: „Sie kann unglaublich gut mit Kindern umgehen. Das liegt ihr einfach im Blut. Sie ist fantastisch mit ihren Neffen“. Dann gesteht die australische Sängerin und Schauspielerin: „Ich habe mir nie vorstellen können, Mutter zu werden, und sie schon immer. Und das ist herzzerreißend.“
Verwendete Quellen: Netflix-Dokumentation „Kylie“, thesun.co.uk
Quelle: Gala
