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Kuba USA Schnellboot: Tödlicher Schusswechsel

Ein tödlicher Vorfall vor der Küste Kubas sorgt für Spannungen zwischen Kuba und den USA. Kubanische Grenzschützer haben auf ein kuba usa schnellboot geschossen, wobei vier Insassen getötet wurden. Das Boot war in den USA registriert. Die kubanische Regierung spricht von einem Akt der „terroristischen Infiltration“, während die US-Regierung eine Untersuchung des Vorfalls angekündigt hat.

Symbolbild zum Thema Kuba USA Schnellboot
Symbolbild: Kuba USA Schnellboot (Bild: Picsum)

Hintergrund: Beziehungen zwischen Kuba und den USA

Die Beziehungen zwischen Kuba und den USA sind seit der kubanischen Revolution im Jahr 1959 angespannt. Die USA verhängten ein Wirtschaftsembargo gegen Kuba, das bis heute in Kraft ist. Unter Präsident Barack Obama kam es zu einer Annäherung zwischen den beiden Ländern, die jedoch unter Präsident Donald Trump wieder rückgängig gemacht wurde. Die derzeitige Regierung unter Präsident Joe Biden hat einige der von Trump erlassenen Beschränkungen gelockert, aber das Embargo besteht weiterhin.

Zwischenfälle mit Booten aus den USA in kubanischen Gewässern sind nicht ungewöhnlich. Oftmals handelt es sich um Schmuggler, die Waren nach Kuba bringen oder Menschen aus dem Land bringen wollen. Schusswechsel mit Todesfolge sind jedoch selten. (Lesen Sie auch: Kuba USA: lockern Sanktionen gegen: Was bedeutet)

Der aktuelle Vorfall mit dem Kuba USA Schnellboot

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmorgen (Ortszeit) in kubanischen Territorialgewässern, etwa 1,6 Kilometer nordöstlich von Cayo Falcones vor der Nordküste Kubas. Laut dem kubanischen Innenministerium näherte sich das in den USA registrierte Schnellboot der Küstenprovinz Villa Clara bis auf etwa eine Seemeile. Die kubanischen Grenzschützer gaben an, dass die Insassen des Bootes das Feuer auf die Soldaten eröffnet hätten, woraufhin diese zurückgefeuert hätten. Bei dem Schusswechsel wurden vier der zehn Insassen des Bootes getötet. Auch der Kommandant des kubanischen Patrouillenboots sei verletzt worden.

Die kubanische Regierung erklärte, dass die Mehrheit der zehn Personen an Bord des kuba usa schnellboot eine „bekannte Vorgeschichte krimineller und gewalttätiger Aktivitäten“ habe. Zwei von ihnen würden von den kubanischen Behörden im Zusammenhang mit der Planung, Unterstützung und Durchführung von terroristischen Akten gesucht. An Bord des Bootes seien Sturmgewehre, Handfeuerwaffen, Molotow-Cocktails, kugelsichere Westen, Zielfernrohre und Tarnuniformen entdeckt worden.

Die US-Regierung hat den Vorfall als „ungewöhnlich“ bezeichnet und eine Untersuchung angekündigt. Die USA streiten eine Beteiligung an dem Vorfall ab. Die Familien der zehn Exil-Kubaner reagierten geschockt auf die Nachricht von dem Vorfall. Laut tagesschau.de hat sich die US-Regierung zu dem Vorfall geäußert und Untersuchungen angekündigt. (Lesen Sie auch: Kubanische Küstenwache: Tödlicher Schusswechsel vor Kuba)

Reaktionen und Einordnungen

Der Vorfall hat in den USA und in Kuba für Aufsehen gesorgt. Exilkubanische Organisationen haben die kubanische Regierung für den Tod der vier Menschen verantwortlich gemacht. Sie werfen der Regierung vor, unschuldige Zivilisten getötet zu haben. Die kubanische Regierung hingegen verteidigt das Vorgehen ihrer Grenzschützer. Sie argumentiert, dass diese in Notwehr gehandelt hätten, nachdem sie von den Insassen des Bootes angegriffen worden seien.

Die US-Regierung hat sich zurückhaltend geäußert. Sie hat eine Untersuchung des Vorfalls angekündigt, aber gleichzeitig betont, dass sie keine voreiligen Schlüsse ziehen wolle. Der Vorfall ereignet sich in einer Zeit wachsender Spannungen zwischen den USA und Kuba. Die beiden Länder streiten sich über eine Reihe von Themen, darunter die Menschenrechtslage in Kuba und die US-Sanktionen gegen das Land.

Dass es sich bei dem Vorfall um einen Zusammenstoß zwischen kubanischen Grenzschützern und Exil-Kubanern handelt, ist nicht ungewöhnlich. Die Hintergründe des Vorfalls sind aber noch unklar. (Lesen Sie auch: Ind VS Zim: Indiens Halbfinal-Hoffnungen gegen Simbabwe)

Detailansicht: Kuba USA Schnellboot
Symbolbild: Kuba USA Schnellboot (Bild: Picsum)

Was bedeutet der Vorfall mit dem Kuba USA Schnellboot?

Der Vorfall könnte die Beziehungen zwischen den USA und Kuba weiter belasten. Er zeigt, dass die Spannungen zwischen den beiden Ländern weiterhin hoch sind. Es ist unwahrscheinlich, dass sich die Beziehungen in naher Zukunft verbessern werden. Der Vorfall könnte auch Auswirkungen auf die kubanische Exilgemeinde in den USA haben. Er könnte die ohnehin schon vorhandene Spaltung zwischen denjenigen, die eine harte Linie gegenüber der kubanischen Regierung befürworten, und denjenigen, die eine Annäherung an das Land unterstützen, weiter vertiefen.

Die kubanische Regierung wird den Vorfall wahrscheinlich nutzen, um ihre repressive Politik gegenüber Oppositionellen zu rechtfertigen. Sie wird argumentieren, dass der Vorfall gezeigt habe, dass es in den USA Kräfte gibt, die versuchen, die kubanische Regierung zu stürzen. Die aktuelle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Kuba sollte in jedem Fall beachtet werden.Es ist jedoch klar, dass er die ohnehin schon schwierige Situation zwischen den beiden Ländern weiter verkompliziert hat.

Die kubanische Regierung hat eine klare Position zu dem Vorfall bezogen. Laut Deutschlandfunk, deutet alles auf einen versuchten Terroranschlag hin. (Lesen Sie auch: Südafrika besiegt West Indies beim T20 World…)

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FAQ zu Kuba USA Schnellboot

Chronologie der Beziehungen zwischen Kuba und den USA

JahrEreignis
1959Kubanische Revolution unter Führung von Fidel Castro
1961Schweinebucht-Invasion, Abbruch der diplomatischen Beziehungen durch die USA
1962Kuba-Krise
1996Verschärfung des US-Embargos durch den Helms-Burton Act
2014Beginn der Normalisierung der Beziehungen unter Präsident Obama
2015Wiedereröffnung der US-Botschaft in Havanna
2017Verschärfung der US-Politik unter Präsident Trump
Illustration zu Kuba USA Schnellboot
Symbolbild: Kuba USA Schnellboot (Bild: Picsum)

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