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Copernicus Klimabericht: Fünftwärmster Februar Weltweit



Copernicus-Klimabericht: Weltweit fünftwärmster Februar – Auswirkungen in der Schweiz

Der aktuelle Copernicus-Klimabericht zeigt: Der Februar war weltweit einer der fünf wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Copernicus-Klimabericht analysiert globale Temperaturdaten und Niederschlagsmuster. In der Schweiz führte dies zu einem milden Winter, der jedoch von ungewöhnlichen Niederschlagsmustern begleitet war.

Symbolbild zum Thema Copernicus Klimabericht
Symbolbild: Copernicus Klimabericht (Bild: Picsum)

Die wichtigsten Fakten

  • Februar 2026 weltweit einer der fünf wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen.
  • Überdurchschnittliche Niederschläge in Teilen Westeuropas, darunter auch Auswirkungen in der Schweiz.
  • Globale Durchschnittstemperatur im Februar 1,49 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau.
  • Schweizer Winter insgesamt mild, aber regional unterschiedlich.

Globale Temperaturrekorde und ihre Bedeutung

Der Februar 2026 reiht sich global in die Riege der wärmsten Februarmonate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ein. Die durchschnittliche globale Lufttemperatur lag bei 13,26 Grad Celsius, was 0,53 Grad über dem Durchschnitt des Zeitraums von 1991 bis 2020 liegt. Im Vergleich zum vorindustriellen Niveau (1850–1900) war der Monat sogar um 1,49 Grad wärmer. Diese Zahlen sind alarmierend und verdeutlichen den fortschreitenden Klimawandel.

Wie beeinflusst der Copernicus-Klimabericht die Schweizer Klimapolitik?

Der Copernicus-Klimabericht liefert wichtige Daten für die Schweizer Klimapolitik. Die Schweiz ist besonders vom Klimawandel betroffen, da die Alpenregion als „Hotspot“ gilt. Die Erkenntnisse des Berichts fliessen in die Anpassungsstrategien und Massnahmen ein, die der Bundesrat und die Kantone zur Reduktion der Emissionen und zur Anpassung an die bereits unvermeidlichen Folgen des Klimawandels ergreifen. So werden beispielsweise Massnahmen zum Schutz vor Naturgefahren wie Hochwasser und Erdrutsche verstärkt, die durch die veränderten Niederschlagsmuster begünstigt werden.

🌍 Einordnung

Die Schweiz hat sich im Rahmen des Übereinkommens von Paris verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 zu halbieren. Der Copernicus-Klimabericht unterstreicht die Notwendigkeit, diese Ziele zu erreichen und gegebenenfalls zu verschärfen.

Extreme Niederschläge in Westeuropa und ihre Folgen für die Schweiz

Während der Februar global gesehen zu den wärmsten gehörte, war er in Teilen Westeuropas von extremen Niederschlägen geprägt. Besonders betroffen waren Frankreich, Spanien, Portugal und Marokko, wo es zu schweren Überschwemmungen kam, die Todesopfer forderten und erhebliche Sachschäden verursachten. Auch wenn die Schweiz nicht in gleichem Masse betroffen war, zeigten sich auch hierzulande Auswirkungen in Form von erhöhten Niederschlagsmengen und einem erhöhten Risiko von Hochwasser in bestimmten Regionen. Die zuständigen Behörden, wie das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und die kantonalen Fachstellen, beobachteten die Situation genau und ergriffen Massnahmen zur Schadensbegrenzung. (Lesen Sie auch: Justin Bieber Ausraster: Flasche auf Paparazzi Geworfen?)

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) stellt umfassende Informationen zum Thema Klimawandel und dessen Auswirkungen in der Schweiz bereit.

Der Winter in Europa: Ein zweigeteiltes Bild

In Europa insgesamt lag die Durchschnittstemperatur über Land im Februar bei minus 0,07 Grad Celsius und damit leicht unter dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020. West-, Süd- und Südosteuropa verzeichneten überdurchschnittliche Temperaturen, während es vor allem in Skandinavien, den baltischen Staaten und im Nordwesten Russlands kälter als üblich war. Der gesamte Winter (Dezember bis Februar) gehörte in Europa zwar zu den zwei kältesten der vergangenen 13 Jahre, war aber dennoch 0,09 Grad wärmer als der Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020. Dieses zweigeteilte Bild zeigt die komplexen regionalen Unterschiede innerhalb des Klimawandels.

Februar 2026
Global fünftwärmster Februar

Weltweite Durchschnittstemperatur deutlich über dem Durchschnitt.

Winter 2025/2026
Europa: Unterschiedliche Temperaturen

West- und Südeuropa warm, Nordeuropa kalt.

Februar 2026
Extreme Niederschläge

Schwere Überschwemmungen in Westeuropa und Nordafrika.

Hohe Meerestemperaturen und wenig Meereis

Die Wassertemperaturen an der Meeresoberfläche blieben weiterhin hoch. Für die Zone zwischen 60 Grad südlicher und 60 Grad nördlicher Breite wurde der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet. Die Meereisfläche in der Arktis lag leicht unter dem Durchschnitt, während die antarktische Meereisfläche weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt lag. Diese Entwicklungen haben weitreichende Auswirkungen auf das globale Klima und die Ökosysteme. (Lesen Sie auch: Katzen Verhalten Menschen: Warum Sie Unbeliebte Lieben)

SRF Meteo bietet detaillierte Wetterinformationen und Analysen für die Schweiz.

Die Stimme der Experten

„Die extremen Ereignisse im Februar 2026 verdeutlichen die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels und den dringenden Bedarf für globales Handeln“, erklärte Samantha Burgess vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW), das den Klimawandeldienst betreibt. Diese Aussage unterstreicht die Notwendigkeit, die Klimaziele zu erreichen und die Anstrengungen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu verstärken. Auch in der Schweiz fordern Experten ein rasches Handeln, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzumildern. Wie Stern berichtet, sind die Auswirkungen des Klimawandels bereits heute spürbar und werden sich in Zukunft noch verstärken.

📌 Hintergrund

Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) ist eine unabhängige zwischenstaatliche Organisation, die operationelle Wettervorhersagen für Europa und die Welt erstellt und verbreitet.

Ausblick für die Schweiz

Die Erkenntnisse des Copernicus-Klimaberichts mahnen zur Wachsamkeit und unterstreichen die Notwendigkeit, die Klimapolitik in der Schweiz weiter zu verstärken. Die Anpassung an die bereits unvermeidlichen Folgen des Klimawandels, wie beispielsweise die Zunahme von Extremwetterereignissen, wird eine zentrale Herausforderung der kommenden Jahre sein. Es gilt, Massnahmen zu ergreifen, um die Bevölkerung und die Wirtschaft vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen weiter zu reduzieren.

Detailansicht: Copernicus Klimabericht
Symbolbild: Copernicus Klimabericht (Bild: Picsum)
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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Copernicus-Klimabericht und welche Bedeutung hat er?

Der Copernicus-Klimabericht ist eine monatliche Analyse des Klimas, die vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) erstellt wird. Er liefert wichtige Daten über globale Temperaturen, Niederschläge und Meereis und dient als Grundlage für die Klimapolitik in Europa und weltweit.

Wie beeinflusst der Klimawandel die Schweiz konkret?

Die Schweiz ist besonders vom Klimawandel betroffen, da die Alpenregion als „Hotspot“ gilt. Dies führt zu Gletscherschmelze, Zunahme von Extremwetterereignissen wie Hitzewellen und Starkregen, sowie Veränderungen in der Vegetation und im Tourismus.

Welche Massnahmen ergreift die Schweiz gegen den Klimawandel?

Die Schweiz hat sich im Rahmen des Übereinkommens von Paris verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 zu halbieren. Zudem werden Massnahmen zur Anpassung an die bereits unvermeidlichen Folgen des Klimawandels ergriffen, wie beispielsweise der Schutz vor Naturgefahren.

Was bedeutet die hohe globale Durchschnittstemperatur im Februar für die Zukunft?

Die hohe globale Durchschnittstemperatur im Februar ist ein Alarmsignal und deutet auf eine Beschleunigung des Klimawandels hin. Es unterstreicht die Notwendigkeit, die Klimaziele zu erreichen und die Anstrengungen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu verstärken, um die schlimmsten Folgen abzumildern.

Wie können sich Schweizer Bürgerinnen und Bürger aktiv für den Klimaschutz engagieren?

Schweizer Bürgerinnen und Bürger können sich aktiv für den Klimaschutz engagieren, indem sie ihren Energieverbrauch reduzieren, auf nachhaltige Verkehrsmittel umsteigen, sich bewusst ernähren, ihren Konsum reduzieren und sich politisch für eine ambitionierte Klimapolitik einsetzen. (Lesen Sie auch: Waffenlager Explosion Donezk: Ukraine Zerstört Depot)

Der Bundesrat setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung und den Schutz des Klimas in der Schweiz ein. Der aktuelle Copernicus Klimabericht unterstreicht die Wichtigkeit dieser Bemühungen und mahnt zu weiterem Handeln. Es bleibt zu hoffen, dass die Schweiz ihre Vorreiterrolle im Klimaschutz weiter ausbauen kann, um einen Beitrag zur globalen Herausforderung des Klimawandels zu leisten.

Illustration zu Copernicus Klimabericht
Symbolbild: Copernicus Klimabericht (Bild: Picsum)

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