Collien Fernandes: Sie hat einen neuen Namen bei Insta
Nach den schweren Vorwürfen gegen Christian Collien Fernandes fordert Schutz“>Ulmen ist Collien Fernandes‚ Instagram-Account unter neuem Namen zu finden.
Collien Fernandes, 44, ist ab sofort auf Instagram unter neuem Namen zu finden. Die Moderatorin und Schauspielerin heißt dort jetzt „frau_fernandes“. Trotz der schon länger zurückliegenden Trennung von ihrem Ex-Mann Christian Ulmen, 50, die im vergangenen Jahr öffentlich wurde, und der kürzlichen Vorwürfe gegen den Schauspieler, hatte Fernandes den Namen bislang nicht ändern können. Erreichbar war sie auf der Plattform zuvor unter „collien_ulmen“.
Fernandes hatte laut eines Medienberichts vor wenigen Tagen mitgeteilt, dass sie den entsprechenden Profilnamen bei Instagram ändern wollte, ihr dies allerdings nicht möglich gewesen sei. Auf eine Anfrage der „Bild“-Zeitung habe sie im März erklärt: „Facebook bzw. Meta ließ mich leider den Namen nicht ändern. Ich habe es einige Male versucht.“ Meta ist der Mutterkonzern von Instagram.
Aktuelle Debatte über gesetzliche Lücke
Seit rund zwei Wochen findet in Deutschland verstärkt eine wichtige Debatte über gesetzliche Lücken unter anderem im Zusammenhang mit Identitätsbetrug im Internet und der Veröffentlichung von pornografischem Material – etwa durch KI erstellte Bilder und Videos – ohne die Zustimmung betroffener Personen statt. Die Diskussion geht auf den persönlichen Fall von Fernandes zurück.
Sie hatte im „Spiegel“ und auf Instagram gegen ihren ehemaligen Partner Ulmen schwere Vorwürfe erhoben. Fernandes wirft ihm vor, mutmaßlich Fake-Profile im Netz unter ihrem Namen betrieben und pornografische Inhalte verbreitet zu haben. Ulmens Anwalt Schertz ließ Ende März mitteilen, dass man gegen die initiale Berichterstattung des „Spiegel“ gerichtliche Schritte einleite. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
Tausende solidarisieren sich mit Fernandes und Betroffenen
Bereits seit geraumer Zeit weist Fernandes auf digitalisierte sexualisierte Gewalt hin. Tausende Menschen gingen zuletzt im Rahmen mehrerer Demonstrationen auf die Straßen, um sich mit der Moderatorin und Betroffenen zu solidarisieren sowie auf gesetzliche Lücken in Deutschland aufmerksam zu machen. Die Betroffenen sind in den meisten Fällen Frauen.
Am 26. März sprach Fernandes persönlich auf einer Demo in Hamburg, obwohl sie zuvor Morddrohungen erhalten hatte. Sie sei deshalb dort „mit einer schusssicheren Weste und mit Polizeischutz […]“ auf der Bühne, erklärte sie vor Ort. „Weil ich Morddrohungen bekomme. Weil Männer, zu einhundert Prozent Männer, mich killen wollen. Da muss man sich nicht mehr wundern, dass so viele Frauen einfach auch den Mut nicht haben, rauszugehen und zu sagen: ‚Dieses und jenes wurde mir angetan.'“
Quelle: Gala
