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Coletta Rydzek holt mit Gimmler Bronze im Olympia-Teamsprint

Coletta Rydzek und Laura Gimmler haben bei den Olympischen Winterspielen im norditalienischen Lago di Tesero die Bronzemedaille im Teamsprint der Langläuferinnen gewonnen. Rydzek sicherte der deutschen Mannschaft mit einem furiosen Schlussspurt den dritten Platz.

Symbolbild zum Thema Coletta Rydzek
Symbolbild: Coletta Rydzek (Bild: Picsum)

Hintergrund zum Olympia-Erfolg von Coletta Rydzek

Der Teamsprint ist eine Disziplin im Skilanglauf, bei der jeweils zwei Athletinnen ein Team bilden. Die beiden Läuferinnen absolvieren abwechselnd jeweils drei Runden von etwa 1,5 Kilometern Länge. Taktik, Ausdauer und Spurtstärke sind entscheidend für den Erfolg. Das deutsche Duo Gimmler/Rydzek hatte sich im Vorfeld Hoffnungen auf eine gute Platzierung gemacht, nachdem sie bereits beim Weltcup in Goms ihre Klasse gezeigt hatten. Bei den Olympischen Spielen mussten sie sich jedoch zunächst in der Qualifikation beweisen, wo sie den sechsten Platz belegten. (Lesen Sie auch: Deutschland Slowakei Eishockey)

Dramatisches Finale im Teamsprint

Im Finale des Teamsprints entwickelte sich ein spannendes Rennen. Das schwedische Duo Jonna Sundling und Maja Dahlqvist dominierte das Rennen und sicherte sich souverän die Goldmedaille. Dahinter entbrannte jedoch ein packender Kampf um die weiteren Medaillen. Die Schweizerinnen Nadja Kälin und Nadine Fähndrich schoben sich zwischenzeitlich auf den zweiten Platz. Coletta Rydzek und Laura Gimmler kämpften hart, um den Anschluss zu halten. Auf der Zielgeraden mobilisierte Rydzek ihre letzten Kräfte und setzte zum Überholmanöver an. Mit einem fulminanten Sprint zog sie an der Norwegerin vorbei und sicherte sich und ihrer Teamkollegin die Bronzemedaille. Der Jubel im deutschen Lager war riesig. Wie DIE ZEIT berichtet, betrug der Rückstand auf Platz eins lediglich 5,87 Sekunden.

Reaktionen auf den Medaillengewinn

Der Gewinn der Bronzemedaille im Teamsprint wurde in Deutschland euphorisch gefeiert. Es war die erste Medaille für die deutschen Langläufer bei diesen Winterspielen. Bundestrainer Peter Schlickenrieder zeigte sich begeistert von der Leistung seiner Athletinnen: „Das war ein super Rennen von Laura und Coletta. Sie habenMentalität bewiesen und bis zum Schluss gekämpft.“ Auch Coletta Rydzek selbst war überglücklich: „Ich bin einfach nur happy. Wir haben alles gegeben und wurden dafür belohnt.“ (Lesen Sie auch: Battlefield 6 Patch Notes: Alle Änderungen in…)

Besonders speziell war der Moment auch für Rydzek, da ihr Bruder, Johannes Rydzek, ebenfalls als Kombinierer bei den Olympischen Spielen am Start ist. BILD.de hob hervor, dass Rydzek ihren Erfolg mit ihrer Familie feiern konnte.

Coletta Rydzek: Eine Sportlerin im Schatten ihres Bruders?

Coletta Rydzek, geboren am 11. November 1995, stand lange Zeit im Schatten ihres Bruders Johannes Rydzek, der in der Nordischen Kombination zahlreiche Erfolge feierte. Johannes Rydzek gewann unter anderem vier Weltmeistertitel und zwei olympische Goldmedaillen. Doch auch Coletta Rydzek hat sich im Skilanglauf einen Namen gemacht. Sie gehört seit einigen Jahren zum deutschen Nationalteam und konnte bereits mehrere Top-Ten-Platzierungen im Weltcup erreichen. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Teamsprint hat sie nun ihren größten Erfolg gefeiert. (Lesen Sie auch: United Arab Emirates National Cricket Team VS…)

Was bedeutet die Bronzemedaille für die Zukunft?

Der Gewinn der Bronzemedaille im Teamsprint ist ein wichtiger Erfolg für den deutschen Skilanglauf. Nach dem Dopingfall um Victoria Carl, die vier Jahre zuvor noch Gold im Teamsprint gewann, ist die Medaille ein wichtiges Zeichen. Sie zeigt, dass Deutschland auch in Zukunft im Skilanglauf zur Weltspitze gehören kann. Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler ist die Medaille ein großer Motivationsschub für die kommenden Wettkämpfe.Die FIS bietet einen Überblick über alle zukünftigen Wettkämpfe.

Detailansicht: Coletta Rydzek
Symbolbild: Coletta Rydzek (Bild: Picsum)

Die Erfolgsgeschichte des deutschen Teamsprints

Der Teamsprint hat im deutschen Skilanglauf eine lange Tradition. Bereits bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver gewann Deutschland Gold in dieser Disziplin. Auch 2022 in Peking gab es Gold für das deutsche Team. Der Gewinn der Bronzemedaille in Norditalien setzt diese Erfolgsgeschichte fort. (Lesen Sie auch: Slalom Damen Olympia 2026: Shiffrin dominiert: Goldkurs)

Olympische Medaillen im Teamsprint (Damen)
Olympische SpieleGoldSilberBronze
Vancouver 2010DeutschlandSchwedenRussland
Sotschi 2014NorwegenFinnlandSchweden
Pyeongchang 2018USASchwedenRussland
Peking 2022DeutschlandSchwedenROC
Norditalien 2026SchwedenSchweizDeutschland
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Illustration zu Coletta Rydzek
Symbolbild: Coletta Rydzek (Bild: Picsum)

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