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Gedenken in Buchenwald: Kerkeling erinnert an inhaftierten

Am Sonntag, dem 12. April 2026, fand in Buchenwald das Gedenken zur Befreiung des Konzentrationslagers vor 81 Jahren statt. Im Mittelpunkt stand die Rede von Hape Kerkeling, der eindrücklich an seinen in Buchenwald inhaftierten Großvater erinnerte. Die Veranstaltung war im Vorfeld von Kontroversen begleitet, unter anderem wegen angekündigter propalästinensischer Proteste und Kritik an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer.

Symbolbild zum Thema Buchenwald
Symbolbild: Buchenwald (Bild: Picsum)

Hintergrund: Das Konzentrationslager Buchenwald

Das Konzentrationslager Buchenwald, nahe Weimar, war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Zwischen 1937 und 1945 waren hier etwa 280.000 Menschen aus fast allen Ländern Europas inhaftiert. Schätzungsweise 56.000 Menschen wurden in Buchenwald und seinen Außenlagern ermordet oder starben an den Folgen von Zwangsarbeit, Hunger und Misshandlungen. Am 11. April 1945 befreiten US-amerikanische Truppen das Lager. Die Gedenkstätte Buchenwald erinnert heute an die Opfer des NS-Regimes und dient als Ort der Auseinandersetzung mit der Geschichte. (Lesen Sie auch: Chelsea – MAN City: gegen: Rosenior muss…)

Gedenken in Buchenwald: Hape Kerkelings bewegende Worte

Hape Kerkeling sprach beim Gedenken über das Leid seines Großvaters, der in Buchenwald inhaftiert war. Er mahnte, die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland nicht zu einem „Vogelschiss“ herabzuwürdigen. Laut NTV betonte Kerkeling, dass ihn die Entwicklung in Deutschland zutiefst beunruhige. Es sei ein Schlag ins Gesicht der NS-Opfer und ihrer Nachfahren, wenn heute die Erinnerungskultur diffamiert werde. „Eine Gesinnung, die Menschen wieder ausgrenzt, die Gesellschaft spaltet und Verbrechen relativiert, hat auf dem Boden dieses Landes keine Berechtigung“, so Kerkeling.

Kontroverse um Wolfram Weimer

Neben Kerkeling sprach auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bei der Gedenkveranstaltung. Sein Auftritt stieß jedoch auf Kritik. Laut taz.de gab es im Vorfeld Bedenken gegen Weimers Teilnahme. Während seiner Rede kam es zu Protesten. Die Gruppe „Kufiya in Buchenwald“ instrumentalisierte den Ort offenbar für ihre Ziele. (Lesen Sie auch: Austria – Rapid Wien: Wiener Derby: gegen…)

Weitere Aspekte des Gedenkens

Erstmals seit Jahrzehnten sprach kein Überlebender bei dem Festakt. Grund dafür waren Einschränkungen des Flugverkehrs aus Israel. Im Vorfeld der Gedenkfeier hatte es Befürchtungen wegen angekündigter propalästinensischer Proteste gegeben. Diese blieben jedoch aus, sodass das Gedenken weitgehend ungestört ablaufen konnte.

Bedeutung des Gedenkens in Buchenwald

Das Gedenken in Buchenwald ist von großer Bedeutung, um die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten und ein Zeichen gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung zu setzen. In einer Zeit, in der rechtsextreme und geschichtsrevisionistische Tendenzen zunehmen, ist es wichtiger denn je, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und aus ihr zu lernen. Das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald steht als Mahnmal für die Gräueltaten des NS-Regimes und als Verpflichtung, alles zu tun, damit sich solche Verbrechen niemals wiederholen. (Lesen Sie auch: Luzern – ST. Gallen: FC St. will…)

Detailansicht: Buchenwald
Symbolbild: Buchenwald (Bild: Picsum)
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Illustration zu Buchenwald
Symbolbild: Buchenwald (Bild: Picsum)

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