Brand Crans Montana: Trauer und Wut nach dem Inferno
Brand Crans Montana: Nach der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana, bei der in der Neujahrsnacht zahlreiche Menschen ums Leben kamen und schwer verletzt wurden, dauern die Ermittlungen an. Die Staatsanwaltschaft untersucht die Umstände des Brandes, der in der Bar „Le Constellation“ ausbrach. Im Fokus stehen dabei mögliche Versäumnisse bei Sicherheitsvorkehrungen und Verantwortlichkeiten.

+
| Datum/Uhrzeit | Neujahrsnacht |
|---|---|
| Ort | Bar „Le Constellation“, Crans-Montana, Schweiz |
| Art des Einsatzes | Brandkatastrophe |
| Beteiligte Kräfte | Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, Notfallmediziner |
| Verletzte/Tote | 41 Tote, zahlreiche Schwerverletzte |
| Sachschaden | Umfangreich, Bar „Le Constellation“ zerstört |
| Ermittlungsstand | Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen, noch keine Anklagen |
| Zeugenaufruf | Nein |
Chronologie der Ereignisse
Funken von Partyfontänen lösten den Brand aus.
Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste eilten zum Unglücksort.
Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich löschen. (Lesen Sie auch: Mette Marit Sohn Prozess: Marius Borg Høiby…)
Die Identifizierung der Toten gestaltete sich schwierig. Die Staatsanwaltschaft nahm die Ermittlungen auf.
Was ist bisher bekannt?
Die Brandkatastrophe in Crans-Montana forderte 41 Todesopfer, hauptsächlich junge Menschen. Zahlreiche weitere Personen wurden schwer verletzt und werden weiterhin in Krankenhäusern behandelt. Ausgelöst wurde der Brand durch Funken von Partyfontänen in der Bar „Le Constellation“. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Betreiber der Bar wegen möglicher Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen.
Einsatz-Übersicht
- Brandursache: Funken von Partyfontänen
- Ort: Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana
- Todesopfer: 41
- Verletzte: Zahlreiche, viele schwer
Wie geht es den Überlebenden und Angehörigen?
Viele Überlebende der Brandkatastrophe kämpfen mit schweren Verletzungen, insbesondere Verbrennungen. Sie müssen sich zahlreichen Operationen und Hauttransplantationen unterziehen. Die Angehörigen der Todesopfer sind von tiefer Trauer und Schmerz erfüllt. Einige äußerten öffentlich Wut und Empörung über die Umstände des Brandes und die vermeintliche Verantwortung der Barbetreiber.
Leila Micheloud, deren zwei Töchter bei der Katastrophe verletzt wurden, beschrieb ihre Erfahrung im Krankenhaus als traumatisch: „Ich fand meine Tochter vor, aber sie war nicht meine Tochter, es war ein verbrannter Körper.“ Solche Berichte verdeutlichen das Ausmaß des Leids, das die Brandkatastrophe verursacht hat. (Lesen Sie auch: Mittelalter Suchbild: Finden Sie die Versteckten Figuren?)
Welche Vorwürfe werden gegen die Betreiber erhoben?
Die Staatsanwaltschaft untersucht, ob die Betreiber der Bar „Le Constellation“ ihre Sorgfaltspflichten verletzt haben. Konkret geht es um die Frage, ob die Notausgänge ausreichend gekennzeichnet und zugänglich waren und ob die Bar über die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen verfügte. Auch die Enge des Lokals wird kritisiert, da sie die Flucht im Brandfall erschwert haben soll. Die Betreiber, Jacques und Jessica Moretti, stehen im Fokus der Ermittlungen. Vor einer Vernehmung kam es zu einem Tumult, bei dem Angehörige die beiden beschimpften. Wie Stern berichtet, sagte der 14-jährige Tobyas, dessen Bruder Trystan ums Leben kam: „Ich bin hier, um Jessica Moretti zu zeigen, dass sie Familien zerstört hat.“
Die Staatsanwaltschaft bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Brandhergang geben können, sich zu melden. Die Telefonnummer der zuständigen Polizeibehörde ist unter fedpol.admin.ch zu finden.
Wie geht die Staatsanwaltschaft vor?
Die Staatsanwaltschaft führt umfassende Ermittlungen durch, um die genauen Umstände der Brandkatastrophe aufzuklären. Dazu werden Zeugen befragt, Gutachten eingeholt und Beweismittel gesichert. Im Fokus steht die Frage, ob strafrechtlich relevante Pflichtverletzungen vorliegen, die den Brand verursacht oder zu dessen verheerenden Folgen beigetragen haben. Die Ermittlungen könnten zu Anklagen gegen die Betreiber der Bar oder andere Verantwortliche führen.
Es wird geprüft, ob die Barbetreiber gegen Brandschutzvorschriften verstoßen haben oder ob andere Versäumnisse vorliegen, die den Ausbruch und die Ausbreitung des Feuers begünstigt haben. Die Staatsanwaltschaft wird auch untersuchen, ob die eingesetzten Partyfontänen den geltenden Sicherheitsstandards entsprachen. Die Ergebnisse der Ermittlungen sollen dazu beitragen, ähnliche Katastrophen in Zukunft zu verhindern. Informationen zum Schweizer Strafgesetzbuch finden sich auf der Seite admin.ch. (Lesen Sie auch: Affe Punch: Wie der kleine zum Internet-Meme…)

Was war die Ursache für den Brand in Crans-Montana?
Der Brand in der Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana wurde durch Funken von Partyfontänen ausgelöst. Diese entzündeten leicht entflammbare Materialien in der Bar und führten zu einem verheerenden Feuer.
Wie viele Todesopfer gab es bei der Brandkatastrophe?
Bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana kamen 41 Menschen ums Leben. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt, viele davon schwer. Die meisten Opfer waren junge Menschen, die in der Bar Neujahr feierten. (Lesen Sie auch: Lawinenrettung Ski: Kalifornier Retten Skifahrer in Not)
Wer wird für die Brandkatastrophe zur Verantwortung gezogen?
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Betreiber der Bar „Le Constellation“ wegen möglicher Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen. Es wird geprüft, ob sie ihre Sorgfaltspflichten verletzt haben und ob dies zum Ausbruch und zur Ausbreitung des Brandes beigetragen hat.
Welche Sicherheitsmängel werden der Bar vorgeworfen?
Die Vorwürfe gegen die Barbetreiber beziehen sich hauptsächlich auf mangelhafte Kennzeichnung und Zugänglichkeit der Notausgänge sowie auf unzureichende Sicherheitsvorkehrungen. Auch die Enge des Lokals wird als Problem gesehen, da sie die Flucht erschwert haben soll.
Wie geht es den Verletzten und Angehörigen der Opfer?
Viele Überlebende kämpfen mit schweren Verletzungen, insbesondere Verbrennungen, und benötigen intensive medizinische Betreuung. Die Angehörigen der Todesopfer sind von tiefer Trauer und Schmerz erfüllt und fordern Aufklärung und Gerechtigkeit.





