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Winehouse Vater: Amy: Mitch Scheitert

Mitch Winehouse wollte das Geld aus der Versteigerung von Kleidungsstücken seiner Tochter Amy zurückholen. Vor Gericht blitzte er ab.

Symbolbild zum Thema Winehouse Vater
Symbolbild: Winehouse Vater (Bild: Picsum)

Mitch Winehouse, 75, Vater der 2011 im Alter von 27 Jahren verstorbenen Soulsängerin Amy Winehouse, hat vor einem Londoner Gericht eine Niederlage kassiert. Richterin Sarah Clarke wies seine Klage gegen die beiden engen Freundinnen seiner Tochter, Catriona Gourlay und Naomi Parry, ab. Das berichtet das US-Magazin „People“ unter Berufung auf Gerichtsdokumente. Im Zentrum des Streits standen 141 Kleidungsstücke aus dem Nachlass der „Back to Black“-Interpretin, die bei Auktionen in den Jahren 2021 und 2023 für umgerechnet rund eine Million Euro versteigert worden waren – darunter auch jenes Seidenkleid, in dem Amy Winehouse ihren letzten Auftritt in Serbien absolviert hatte.

Geschenke oder Unterschlagung?

Parry und Gourlay hatten vor Gericht erklärt, die versteigerten Stücke hätten ihnen entweder ohnehin gehört oder seien ihnen von Amy Winehouse zu Lebzeiten geschenkt worden. Mitch Winehouse, der als Verwalter des Nachlasses seiner Tochter auftritt, warf den beiden Frauen dagegen vor, zum Verkauf nicht berechtigt gewesen zu sein und die Transaktionen „bewusst verheimlicht“ zu haben. (Lesen Sie auch: Philipp Amthor: Seltene Einblicke in Sein Leben)

Richterin Clarke sagte, Mitch Winehouse sei „eindeutig ein starker Charakter, aber auch jemand, der mit dem Verlust seiner Tochter eine große Tragödie erlitten hat“. Seit Amys Tod habe er unermüdlich daran gearbeitet, ihr Andenken zu bewahren. Zugleich gehe es ihm ihrer Einschätzung nach auch darum, „sicherzustellen, dass die Familie weiterhin finanziell profitiert“.

„Er erwartet, dass die Leute tun, was er will“

Als Beleg für diese Einschätzung führte Clarke die Auktion aus dem Jahr 2021 an. Ursprünglich habe Mitch Winehouse in Erwägung gezogen, sich daran zu beteiligen, und zugesagt, sämtliche Erlöse der Amy Winehouse Foundation zukommen zu lassen. Bis zur tatsächlichen Versteigerung habe er seine Meinung jedoch geändert und gefordert, dass 30 Prozent an die Stiftung und 70 Prozent an den Nachlass flössen. „Die Beweise zeigen, dass Herr Winehouse neben seinen vielen guten Eigenschaften Menschen und Situationen gerne dominiert und erwartet, dass die Leute tun, was er will“, so die Richterin.

Aus den Gerichtsunterlagen geht laut „People“ zudem hervor, dass Mitch Winehouse Naomi Parry 250.000 Dollar geboten haben soll, um „die Sache aus der Welt zu schaffen“. Parry soll geantwortet haben, sie würde das Geld „lieber verbrennen, als ihm auch nur einen Penny zu geben“. Bei ihrer Entscheidung verwies die Richterin außerdem darauf, dass Amy Winehouse als „außerordentlich großzügig gegenüber ihren Freunden“ bekannt gewesen sei und oft freimütig persönliche Gegenstände verschenkt habe. (Lesen Sie auch: Hilary Duff: Hollywoodstar-Schwester Gibt Liebesaus)

„Dieses Urteil stellt die Wahrheit wieder her“

Nach dem Richterspruch meldete sich Naomi Parry auf Instagram zu Wort. Das Gericht habe ihren Namen „nach Jahren zutiefst schädigender und unbegründeter Anschuldigungen, die Mitch Winehouse erhoben hat, eindeutig und vollständig reingewaschen“. Sie sei „als Freundin, kreative Partnerin und Kostümbildnerin“ an Amys Seite gestanden, erklärte Parry, die ab 2006 bis zu Winehouses Tod mit der Sängerin zusammengearbeitet hatte. „Was wir teilten, basierte auf Vertrauen, Loyalität und echter Liebe zur Arbeit. Zu sehen, wie diese Beziehung so öffentlich falsch dargestellt wurde, war schmerzhaft und zutiefst ungerecht. Dieses Urteil stellt die Wahrheit wieder her.“

Parry teilte zudem ein älteres Foto, das sie gemeinsam mit Amy Winehouse zeigt, und verlinkte darauf ihre Mitstreiterin Gourlay, die die Grammy-Gewinnerin bereits seit 2002 gekannt hatte.

Detailansicht: Winehouse Vater
Symbolbild: Winehouse Vater (Bild: Picsum)

Ursprünglich berichtet von: Gala (Lesen Sie auch: Jenny Falckenberg (†45): Lebensgefährte Alexander Franke)

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Illustration zu Winehouse Vater
Symbolbild: Winehouse Vater (Bild: Picsum)

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