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André Dietz: Serienstar André Dietz teilt wütendes Statement

André Dietz‘ Tochter Mari leidet unter einem seltenen Gendefekt und hat die letzte Pflegestufe. Der Vorschlag des Bundeskanzlers, Integrationshilfen für Menschen mit Behinderungen zu streichen, macht den Schauspieler wütend. Jetzt macht er seinem Ärger Luft.

Shari und André Dietz, 50, sind seit 2011 verheiratet und haben vier gemeinsame Kinder. Tochter Mari, 12, hat den seltenen Gendefekt namens Angelman-Syndrom, der sich durch geistige und körperliche Einschränkungen in der Kindesentwicklung zeigt. Der einstige „Alles was zählt“-Darsteller und seine Ehefrau gehen offen mit ihrem Alltag mit einem pflegebedürftigen Kind um.

Vor wenigen Wochen stellte Bundeskanzler Friedrich Merz, 70, öffentlich zur Debatte, ob bei Integrationshilfen und Schulassistenzen für Kinder mit Behinderung nicht gespart werden könne, wie unter anderem „tagesschau“ berichtete. Jetzt teilt André Dietz ein emotionales Statement, in dem er sich direkt an den Politiker wendet.

André Dietz über den Bundeskanzler: „Wer betreut IHN eigentlich?“

„Friedrich Merz fragt, warum nicht EINE Person MEHRERE Menschen mit BEHINDERUNG betreuen kann. Ich frage mich eher: Wer betreut IHN eigentlich?“, beginnt André Dietz seinen Instagram-Beitrag.

Noch sei nicht alles beschlossen, doch die vorherrschende Debatte zeige bereits, an wem zuerst gespart werden soll: „Menschen mit Behinderung, pflegende Angehörige und Familien.“ Weiter betont der Serienstar:

Pflege ist 24/7 Verantwortung. Es sind Nächte ohne Schlaf, Therapien, Arzttermine, Begleitung, Organisation – und gleichzeitig versuchen wir, Familie zu sein. Eltern. Geschwister. Menschen.

„Alles was zählt“-Star macht seinem Ärger Luft

Dabei würden pflegende Angehörige einen großen Teil des Systems mittragen. In Bezug auf die Annahme, dass einfach eine Person mehrere Menschen mit Behinderung betreuen könne, macht André Dietz einen konkreten Vorschlag: „Kommt vorbei. Einen Tag. Schaut zu. Dann reden wir weiter.“

Die geplanten Sparmaßnahmen des Bundeskanzlers hätten direkte Folgen für die Gesundheit und den Alltag der Betroffenen. Es hätte noch mehr unbezahlte Pflegearbeit für Eltern zur Folge, argumentiert der 50-Jährige: „Weniger Assistenz, weniger Verhinderungs- oder Entlastungsangebote = mehr Belastung, weniger Schlaf, mehr Ausfälle, mehr Erschöpfung.“

 „Wenn da gespart wird, werden Menschen schneller wieder ausgeschlossen“

Inklusion koste nun einmal Geld, heißt es weiter. „Schulbegleitung, Assistenz, Therapien, Freizeitangebote, barrierefreie Strukturen – wenn da gespart wird, werden Menschen schneller wieder ausgeschlossen“, so André Dietz.

Viele Familien würden ohnehin schon das kompensieren, was das System nicht schafft. Pflege zu kürzen, würde das Problem laut des Schauspielers nur umverlagern. Dadurch liege die Last wieder stärker auf den Familien, „auf den Menschen mit Behinderung, Eltern, Oma, Opa, Onkel, Tante … und ganz konkret auch die Geschwister! Menschen, die ohnehin schon am Limit sind.“

Verwendete Quellen: instagram.com, tagesschau.de, netdoktor.de

Quelle: Gala


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