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Denkmal Queen Elizabeth: Bildhauer Wehrt Kritik am Design

Das geplante Denkmal Queen Elizabeth II. an der Londoner Mall sorgt für Kontroversen. Bildhauer Martin Jennings sieht sich mit Kritik konfrontiert, vor allem hinsichtlich der Ähnlichkeit der Skulptur mit der verstorbenen Monarchin und der Entscheidung gegen eine Darstellung zu Pferd. Jennings verteidigt seine Entwürfe und betont, dass das fertige Werk unverkennbar die Queen darstellen werde.

Symbolbild zum Thema Denkmal Queen Elizabeth
Symbolbild: Denkmal Queen Elizabeth (Bild: Picsum)

Die wichtigsten Fakten

  • Bildhauer Martin Jennings verteidigt seine Entwürfe für das Denkmal Queen Elizabeth II.
  • Kritik entzündet sich an der fehlenden Ähnlichkeit und der Entscheidung gegen ein Reiterstandbild.
  • König Charles III. und Königin Camilla sollen von den Entwürfen angetan sein.
  • Fertiges Denkmal soll die Queen in ihrer frühen Regentschaft zeigen.

Wie wird das Denkmal Queen Elizabeth aussehen?

Martin Jennings plant, die Queen in ihrer frühen Regentschaft darzustellen, eine Zeit des Optimismus und der Hoffnung. Die Skulptur soll die Queen als Staatsoberhaupt zeigen, weshalb er sich gegen ein Reiterstandbild entschied, das sie in Militäruniform präsentieren würde. Jennings betonte, dass es sich bei den präsentierten Modellen lediglich um vorläufige Entwürfe handelt.

Jennings kontert Kritik: „Jeder wird sie erkennen!“

Nach der Präsentation der Modelle im British Museum hagelte es Kritik. Hauptsächlich wurde bemängelt, dass die Skulptur wenig Ähnlichkeit mit Queen Elizabeth II. aufweise. Auch die Entscheidung, die Queen nicht auf einem Pferd darzustellen, stieß auf Unverständnis. Schauspielerin Joanna Lumley etwa hätte sich eine Reiterstatue gewünscht, da die Queen Pferde „über alles geliebt“ habe. Wie Gala berichtet, konterte Jennings die Kritik und versicherte, dass das fertige Werk „jeder als die verstorbene Königin und niemand anderen erkennen“ werde. Er räumte ein, dass das Modell aktuell noch nicht perfekt sei, da er lediglich „eine Idee anzudeuten“ versuche.

📌 Hintergrund

Martin Jennings, 68, ist ein britischer Bildhauer, der vor allem für seine Porträtbüsten bekannt ist. Er hat bereits zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten modelliert, darunter den Dichter John Betjeman und den Schriftsteller Philip Larkin. (Lesen Sie auch: Beyoncé und Jay-Z: Zieht es sie nach…)

Königliche Zustimmung: Charles und Camilla begeistert

Trotz der öffentlichen Kritik scheinen König Charles III., 77, und Königin Camilla, 78, von den Entwürfen angetan zu sein. Jennings gab an, dass sie sich besonders über die Idee freuten, die Queen und ihren Ehemann Prinz Philip (1921-2021) „in dieser frühen Phase ihrer Regentschaft darzustellen, die so viel Optimismus und Hoffnung symbolisierte“. Diese Darstellung soll einen Kontrapunkt zu den oft gesehenen, späteren Jahren der Monarchin setzen.

Warum keine Reiterstatue? Jennings erklärt seine Entscheidung

Die Entscheidung gegen ein Reiterstandbild begründete Jennings damit, dass die Skulptur die Queen vor allem als Staatsoberhaupt zeigen solle. Eine Darstellung auf einem Pferd hätte sie in Militäruniform gezeigt, was seiner Meinung nach nur einen Teil ihrer Persönlichkeit widerspiegelt hätte. Er wollte ein Denkmal schaffen, das ihre Rolle als Königin und ihr Engagement für das Land in den Vordergrund stellt. Die Entscheidung, die Queen nicht auf ihrem Lieblingspferd Burmese zu zeigen, mag für einige enttäuschend sein, doch Jennings argumentiert, dass die gewählte Pose die Queen in ihrer repräsentativen Funktion besser zur Geltung bringt. Die offizielle Webseite der Royal Family bietet weitere Einblicke in die Rolle der Queen als Staatsoberhaupt.

Die Diskussion um das Denkmal Queen Elizabeth verdeutlicht, wie präsent die verstorbene Monarchin auch nach ihrem Tod noch im öffentlichen Bewusstsein ist. Jede künstlerische Darstellung wird genauestens unter die Lupe genommen und bewertet. Es bleibt abzuwarten, wie das fertige Denkmal aussehen wird und ob es die Kritiker überzeugen kann.

📌 Kontext

Die Londoner Mall, auf der das Denkmal errichtet werden soll, ist eine Prachtstraße, die vom Buckingham Palace zum Trafalgar Square führt. Sie ist traditionell Schauplatz großer nationaler Ereignisse und Zeremonien. (Lesen Sie auch: Pietro Lombardi Streit: Laura Rechnet)

Die Suche nach dem perfekten Ausdruck: Schwierigkeiten der Porträtkunst

Die Herausforderung, eine Ikone wie Queen Elizabeth II. in einer Skulptur einzufangen, ist enorm. Jeder Betrachter hat seine eigene Vorstellung von der Queen, basierend auf den unzähligen Bildern und Videos, die im Laufe ihres Lebens entstanden sind. Ein Künstler muss daher eine Balance finden zwischen Ähnlichkeit und künstlerischer Interpretation. Jennings steht vor der Aufgabe, ein Denkmal zu schaffen, das sowohl die Queen als Person als auch ihre historische Bedeutung würdigt. Die lange Regierungszeit der Queen, von 1952 bis 2022, umfasste bedeutende gesellschaftliche und politische Veränderungen. Britannica bietet eine umfassende Biografie der Queen.

Wie geht es weiter? Der Zeitplan für die Fertigstellung

Es ist noch nicht bekannt, wann das Denkmal Queen Elizabeth II. fertiggestellt und enthüllt werden soll. Jennings wird die Rückmeldungen aus der öffentlichen Diskussion und die Wünsche des Königshauses in seine Arbeit einfließen lassen. Die Fertigstellung eines solchen Denkmals ist ein langwieriger Prozess, der sorgfältige Planung und Ausführung erfordert. Es bleibt zu hoffen, dass das Ergebnis ein würdiges Andenken an eine außergewöhnliche Monarchin sein wird.

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Detailansicht: Denkmal Queen Elizabeth
Symbolbild: Denkmal Queen Elizabeth (Bild: Picsum)
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Häufig gestellte Fragen

Wer ist der Bildhauer des Denkmals Queen Elizabeth II.?

Der Bildhauer, der mit der Gestaltung des Denkmals Queen Elizabeth II. beauftragt wurde, ist Martin Jennings. Er ist ein britischer Künstler, der für seine Porträtbüsten und Skulpturen bekannt ist.

Warum gibt es Kritik an den bisherigen Entwürfen für das Denkmal Queen Elizabeth?

Die Kritik an den Entwürfen für das Denkmal Queen Elizabeth II. bezieht sich hauptsächlich auf die fehlende Ähnlichkeit mit der Queen und die Entscheidung, sie nicht auf einem Pferd darzustellen.

Was sagt Martin Jennings zu der Kritik am geplanten Denkmal Queen Elizabeth?

Martin Jennings verteidigt seine Entwürfe und betont, dass es sich lediglich um vorläufige Modelle handelt. Er versichert, dass das fertige Werk unverkennbar die Queen darstellen werde.

Wo soll das Denkmal Queen Elizabeth II. errichtet werden?

Das Denkmal Queen Elizabeth II. soll an der Londoner Mall errichtet werden, einer Prachtstraße, die vom Buckingham Palace zum Trafalgar Square führt. (Lesen Sie auch: Nicole Kidman Töchter: Süßes Ritual mit Teenagern)

Welche Rolle spielte König Charles III. bei der Auswahl des Entwurfs für das Denkmal Queen Elizabeth?

König Charles III. und Königin Camilla sollen von den Entwürfen für das Denkmal Queen Elizabeth II. angetan sein, insbesondere von der Idee, die Queen in ihrer frühen Regentschaft darzustellen.

Das geplante Denkmal Queen Elizabeth II. bleibt ein Thema von großem öffentlichen Interesse. Die Diskussionen zeigen, wie wichtig es ist, ein Denkmal zu schaffen, das sowohl die Persönlichkeit der Queen als auch ihre historische Bedeutung angemessen würdigt.

Illustration zu Denkmal Queen Elizabeth
Symbolbild: Denkmal Queen Elizabeth (Bild: Picsum)

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