Top Verdiener Orf: Wer sind die Spitzenverdiener
Der ORF (Österreichischer Rundfunk) hat seinen Transparenzbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Dieser Bericht legt offen, welche Mitarbeiter des Senders zu den top verdiener orf gehören. Die Veröffentlichung sorgt regelmäßig für öffentliches Interesse und Diskussionen, da der ORF aus Gebühren der österreichischen Bevölkerung finanziert wird.

Hintergrund: Warum veröffentlicht der ORF die Gehälter seiner Top-Verdiener?
Der ORF ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Gehälter jener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter offenzulegen, die inklusive aller Zulagen über 170.000 Euro brutto im Jahr verdienen. Diese Regelung soll für Transparenz sorgen und der Öffentlichkeit Einblick in die Gehaltsstrukturen des öffentlich-rechtlichen Senders ermöglichen. Ein ähnliches Vorgehen gibt es beispielsweise auch bei der BBC in Großbritannien.
Aktuelle Entwicklung: Die Top-Gehälter im ORF im Jahr 2025
Laut dem aktuellen Transparenzbericht des ORF für das Jahr 2025 gab es insgesamt 65 Personen (inklusive Tochterunternehmen), die mehr als 170.000 Euro brutto im Jahr verdienten. Das sind zehn Personen weniger als im Jahr 2024. Der ORF führt diesen Rückgang vor allem auf altersbedingte Abgänge und die vermehrte Inanspruchnahme von Altersteilzeit zurück. Der ORF betonte im Vorwort des Berichts, dass man sich des Privilegs der öffentlichen Finanzierung bewusst sei und sorgsam mit den Beiträgen der Bevölkerung umgehe. (Lesen Sie auch: Ermittlungen gegen Kid Rock nach Hubschrauberflug)
An der Spitze der Liste der top verdiener orf steht Pius Strobl, der Baumanager des ORF, mit rund 469.000 Euro. Auf Platz zwei folgt der inzwischen zurückgetretene ORF-Generaldirektor Roland Weißmann mit 427.500 Euro. Der ehemalige Sportchef Hannes Aigelsreiter, der 2025 ausgeschieden ist, erhielt fast 340.000 Euro Jahresbruttobezug.
Geschlechterunterschiede bei den Top-Gehältern
Der Transparenzbericht zeigt auch deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei den höchsten Gehältern. So verdienten keine Frau, aber vier Männer über 300.000 Euro. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind deutlich mehr Männer als Frauen vertreten.
Vorarlberger im Spitzenfeld
Auch einige Persönlichkeiten mit Bezug zum Bundesland Vorarlberg finden sich unter den top verdiener orf. Dazu gehören die gebürtige Bludenzerin und jetzige Generaldirektorin des ORF, Ingrid Thurnher, Landesdirektor Markus Klement und Journalist Hanno Settele. Ingrid Thurnher erhielt als Radiodirektorin im Jahr 2025 ein Jahresbruttogehalt von 270.270 Euro und lag damit außerhalb der Top 10 der bestbezahlten ORF-Mitarbeiter. Wie VOL.AT berichtet, wurde Thurnher nach dem Rücktritt von Roland Weißmann am 9. März 2026 mit der vorläufigen ORF-Führung betraut. (Lesen Sie auch: Lotto 6aus49 für 1 Euro: Lotto24-Aktion lockt…)
Sparkurs im ORF
Der ORF betont, seit vielen Jahren einen intensiven Sparkurs zu verfolgen, der mit „harten Einschnitten“ für die Belegschaft einhergehe. So seien seit 2007 knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut worden. Im vergangenen Jahr seien auch Nebenbeschäftigungen und externe Beratungsleistungen gesunken. Die Anzahl jener Personen, die im ORF-Konzern ein zusätzliches Einkommen aus Nebenbeschäftigungen hatten, sei von 987 im Jahr 2024 auf 739 im Vorjahr gesunken. Der ORF führt das auf strengere Compliance-Vorschriften zurück.
ORF-Spartensenderchefs verdienen besser als ORF-Direktorinnen
Interessant ist auch, dass die beiden Direktoren des ORF-Spartensenders ORF 3 höhere Jahresbruttobezüge haben als die Direktorinnen und Direktoren des Mutterkonzerns ORF. ORF-3-Geschäftsführer Peter Schöber liegt mit fast 312.000 Euro auf Platz fünf der höchsten ORF-Bezüge, noch vor seiner Co-Geschäftsführerin Kathrin Zierhut-Kunz mit gut 285.000 Euro Jahresbrutto.
Was bedeutet das für die Zukunft des ORF?
Die Veröffentlichung des Transparenzberichts und die Diskussionen um die top verdiener orf zeigen, dass der ORF weiterhin unter Beobachtung steht. Der Sender muss sich dem Vorwurf der Verschwendung von Gebührengeldern stellen und gleichzeitig einen Sparkurs fahren. (Lesen Sie auch: Toyota-Chef Koji Sato warnt Zulieferer vor Überlebenskampf)

Gehaltsentwicklung im ORF: Eine Tabelle
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Anzahl der Mitarbeiter, die mehr als 170.000 Euro im ORF verdienen, im Vergleich zum Vorjahr:
| Jahr | Anzahl der Top-Verdiener |
|---|---|
| 2024 | 75 |
| 2025 | 65 |
Häufig gestellte Fragen zu top verdiener orf
Warum veröffentlicht der ORF einen Transparenzbericht?
Der ORF ist gesetzlich dazu verpflichtet, einen Transparenzbericht zu veröffentlichen, um die Gehälter der Mitarbeiter, die über 170.000 Euro brutto pro Jahr verdienen, offenzulegen. Dies dient der Transparenz und Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit, da der ORF durch Gebühren finanziert wird.
Wer sind die top verdiener orf im Jahr 2025?
Laut dem Transparenzbericht 2025 des ORF ist Pius Strobl, der Baumanager des ORF, mit rund 469.000 Euro der Top-Verdiener. Auf Platz zwei folgt der zurückgetretene ORF-Generaldirektor Roland Weißmann mit 427.500 Euro, gefolgt vom ausgeschiedenen Sportchef Hannes Aigelsreiter mit fast 340.000 Euro. (Lesen Sie auch: Susen Tiedtke: Ex-Weitspringerin spricht über den Tod…)
Wie viele Mitarbeiter des ORF verdienen mehr als 170.000 Euro im Jahr?
Im Jahr 2025 verdienten insgesamt 65 Mitarbeiter des ORF (inklusive Tochterunternehmen) mehr als 170.000 Euro brutto im Jahr. Das sind zehn Personen weniger als im Jahr 2024. Der ORF führt dies auf altersbedingte Abgänge und Altersteilzeit zurück.
Gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei den top verdiener orf?
Ja, der Transparenzbericht zeigt deutliche Unterschiede. Keine Frau, aber vier Männer verdienten über 300.000 Euro im Jahr 2025. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind deutlich mehr Männer als Frauen vertreten, was auf eine ungleiche Verteilung hinweist.
Welche Auswirkungen hat der Sparkurs des ORF auf die Gehälter der Top-Verdiener?
Der ORF betont, dass er seit Jahren einen Sparkurs fährt, der mit „harten Einschnitten“ für die Belegschaft einhergeht. Dies führte zum Abbau von Vollzeitäquivalenten und zur Reduktion von Nebenbeschäftigungen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.

