Susen Tiedtke: Ex-Weitspringerin spricht über den Tod ihres
Susen Tiedtke, ehemalige Weltklasse-Weitspringerin, hat sich in einem Interview mit RTL über den Tod ihres Sohnes Max (†17) geäußert. Sie fand ihn vor etwa einem Jahr leblos in seinem Bett, wie mehrere Medien, darunter BILD, berichten.

Susen Tiedtke: Eine erfolgreiche Sportlerin
Susen Tiedtke, geboren am 23. Januar 1969, feierte ihre größten sportlichen Erfolge in den 1990er Jahren. Die Athletin, die für den SC Empor Rostock und später für den Schweriner SC startete, gewann bei den Hallenweltmeisterschaften 1993 in Toronto die Silbermedaille und 1995 in Barcelona die Bronzemedaille im Weitsprung. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney belegte sie den fünften Platz. Neben ihren sportlichen Leistungen erlangte Tiedtke auchPopularität als „Miss Olympia“, ein Titel, der ihr aufgrund ihres Aussehens verliehen wurde.
Nach ihrer aktiven Karriere blieb Susen Tiedtke dem Sport verbunden, unter anderem als Trainerin. Sie ist Mutter von zwei Kindern. Ihr Sohn Max starb im März 2025 im Alter von 17 Jahren an einer unentdeckten Herzmuskelentzündung. Tiedtke war von 2005 bis 2008 mit dem ehemaligen Tennisprofi Hendrik Dreekmann verheiratet. (Lesen Sie auch: Yann Sommer FC Basel: vor Rückkehr zum…)
Der plötzliche Tod von Max
Der Tod von Max kam für Susen Tiedtke völlig unerwartet. Wie sie gegenüber RTL schilderte, hatte sich ein Freund von Max bei ihr gemeldet, weil dieser nicht ans Telefon ging. Daraufhin fand sie ihren Sohn leblos in seinem Zimmer. „Und dann bin ich zu ihm ran und dann war er schon steif und blau“, so Tiedtke im Interview. Später wurde festgestellt, dass Max an einer nicht entdeckten Entzündung am Herzen litt. „Er hatte überhaupt keine Symptome. Trotzdem denke ich mir, ich hätte es erkennen müssen“, sagte Tiedtke gegenüber „Bunte“.
Der Verlust ihres Sohnes stürzte Susen Tiedtke in eine tiefe Krise. „Für mich war das Schwierigste, wieder eine Lebensmotivation zu finden. Warum soll ich noch leben, wenn mein Sohn tot ist?“, so Tiedtke gegenüber RTL. Sie habe über einen Monat „halb im Koma auf dem Sofa“ gelegen und nicht gewusst, wie es weitergehen soll.
Reaktionen und Anteilnahme
Der Tod von Max und das offene Interview von Susen Tiedtke haben in den Medien und in der Öffentlichkeit große Anteilnahme ausgelöst. Viele Menschen bekunden ihr Mitgefühl und ihren Respekt für die Art und Weise, wie Tiedtke mit diesem schweren Schicksalsschlag umgeht. T-Online zitiert Tiedtke mit den Worten: „Das reißt plötzlich das gesamte Leben aus einem heraus. Das ist ja das eigene Fleisch und Blut und dann ist er tot.“ (Lesen Sie auch: Brand Biberist: in: Giftiger Rauch nach Feuer)
Die Geschichte von Susen Tiedtke und ihrem Sohn Max verdeutlicht auf tragische Weise, wie plötzlich und unerwartet das Leben enden kann. Sie zeigt aber auch, wie wichtig es ist, über Trauer zu sprechen und sich gegenseitig Halt zu geben.
Susen Tiedtke: Ein Blick in die Zukunft
Trotz des schweren Verlustes blickt Susen Tiedtke nach vorne. Sie engagiert sich weiterhin im Sport und versucht, anderen Menschen in ähnlichen Situationen Mut zu machen. Im RTL-Interview sagt sie: „Ich habe gelernt, dass man auch mit Trauer leben kann. Es ist nicht einfach, aber es geht.“

Die ehemalige Spitzensportlerin möchte ihre Erfahrungen nutzen, um andere Eltern zu unterstützen, die ein Kind verloren haben. Sie plant, eine Stiftung zu gründen, die sich um trauernde Familien kümmert. „Ich möchte etwasPositives aus dieser schrecklichen Erfahrung machen“, so Tiedtke. (Lesen Sie auch: Mein Schiff: TUI startet Oster-Sale)
Eine Übersicht von Hilfsangeboten für Trauernde bietet beispielsweise der Bundesverband Trauerbegleitung e.V.
Häufig gestellte Fragen zu Susen Tiedtke
Häufig gestellte Fragen zu susen tiedtke
Wer ist Susen Tiedtke?
Susen Tiedtke ist eine ehemalige deutsche Weitspringerin. Ihre größten Erfolge feierte sie in den 1990er Jahren mit dem Gewinn von Silber und Bronze bei Hallenweltmeisterschaften. Sie nahm an den Olympischen Spielen 2000 teil und wurde als „Miss Olympia“ bekannt.
Woran starb Susen Tiedtkes Sohn Max?
Max, der Sohn von Susen Tiedtke, starb im Alter von 17 Jahren an einer nicht entdeckten Entzündung am Herzen. Diese Diagnose wurde nach seinem plötzlichen Tod gestellt, nachdem er zuvor keine Symptome gezeigt hatte. (Lesen Sie auch: Montreux Jazz Festival feiert 60. Jubiläum mit…)
Wie hat Susen Tiedtke den Tod ihres Sohnes erlebt?
Susen Tiedtke beschreibt den Tod ihres Sohnes als einen tiefen Schock und eine Zäsur in ihrem Leben. Sie fiel in eine tiefe Trauer und hatte Schwierigkeiten, eine neue Lebensmotivation zu finden. Inzwischen engagiert sie sich, um andere Trauernde zu unterstützen.
In welchen Sportarten war Hendrik Dreekmann erfolgreich?
Hendrik Dreekmann, der Ex-Mann von Susen Tiedtke, war ein erfolgreicher Tennisspieler. Er erreichte in seiner Karriere unter anderem das Viertelfinale der French Open und war Mitglied des deutschen Davis-Cup-Teams.
Was möchte Susen Tiedtke in Zukunft tun?
Susen Tiedtke möchte ihre Erfahrungen nutzen, um andere Eltern zu unterstützen, die ein Kind verloren haben. Sie plant die Gründung einer Stiftung, die sich um trauernde Familien kümmert und ihnen in dieser schweren Zeit zur Seite steht.
| Ereignis | Jahr | Ort | Platzierung |
|---|---|---|---|
| Hallenweltmeisterschaften | 1993 | Toronto | Silber |
| Hallenweltmeisterschaften | 1995 | Barcelona | Bronze |
| Olympische Spiele | 2000 | Sydney | 5. Platz |

