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Liegende Mondsichel: Seltenes Himmelsspektakel am 19. März

Am 19. März 2026 bietet sich ein seltenes Schauspiel am Abendhimmel: Eine liegende Mondsichel wird für kurze Zeit zu sehen sein. Dieses Phänomen, bei dem die Mondsichel fast horizontal am Himmel erscheint, ist in unseren Breitengraden ungewöhnlich und wird erst in mehr als 18 Jahren wieder in dieser Form zu beobachten sein, wie die BILD berichtet.

Symbolbild zum Thema Liegende Mondsichel
Symbolbild: Liegende Mondsichel (Bild: Picsum)

Hintergrund zur liegenden Mondsichel

Das Phänomen der liegenden Mondsichel ist vor allem in Regionen nahe des Äquators bekannt. In Mitteleuropa sehen wir den Mond üblicherweise eher in einer stehenden Position, ähnlich einem „C“ oder „D“. Die liegende Mondsichel entsteht durch die spezielle Konstellation von Sonne, Mond und Erde. (Lesen Sie auch: Herfried Münkler: Straße von Hormus: Eskaliert der…)

Tim Florian Horn, Vorstand der Stiftung Planetarium Berlin, erklärt, dass die liegende Sichel durch zwei Bedingungen zustande kommt: Zum einen liegt die Mondbahn schräg geneigt zur (scheinbaren) Sonnenbahn. Der Mond durchläuft damit bei jeder Erdumkreisung einen unteren und einen oberen Umkehrpunkt auf seiner Bahn. Er läuft über einen ‚Hügel‘ oder durch ein ‚Tal‘. Derzeit steht er beim Durchlauf des oberen Umkehrpunkts auch gleichzeitig über der Sonne.

Die seltene Konstellation am 19. März 2026

Am 19. März 2026 liegt der Mond fast senkrecht über der bereits untergegangenen Sonne. Zu diesem Zeitpunkt werden nur etwa 0,7 Prozent seiner Fläche von der Sonne beleuchtet. Er erscheint also extrem dünn und eben „liegend“, wie ein kleines Schiffchen oder ein „U“, wie SRF schreibt. In Deutschland ist dieses Himmelsschauspiel nur für wenige Minuten zu beobachten, bevor die Mondsichel wieder untergeht. (Lesen Sie auch: Boris Palmer: Tübingens ob sagt Ministeramt überraschend)

Die Sichtbarkeit der sehr jungen Mondsichel kurz nach Neumond stellt eine besondere Herausforderung für Amateurastronomen dar. Es ist ein Wettlauf, wer den Moment, in dem der Mond wieder sichtbar wird, am frühesten fotografisch festhalten kann.

Die Herausforderung für Amateurastronomen

Amateurastronomen wetteifern gerne, wer die „jüngste Mondsichel“ nach Neumond fotografisch erwischen kann. Also nach jener Mondphase, bei der wir den Mond von der Erde aus nicht sehen können, weil seine von der Sonne beleuchtete Seite von uns weg zeigt. Wie SRF berichtet, bietet sich am 19. März eine hervorragende Gelegenheit, möglichst früh den Moment zu erhaschen, an dem der Mond wieder für uns sichtbar wird: Wenn man um 19:00 Uhr die Mondsichel sehen sollte, ist dies nur 16.6 Stunden nach Neumond. (Lesen Sie auch: ZDF Einfach Elli: Neue Serie erobert Sendeplatz)

Bedeutung und Ausblick

Das Auftreten einer liegenden Mondsichel ist ein faszinierendes Beispiel für die komplexen Bewegungen und Konstellationen im Sonnensystem. Es zeigt, wie sich scheinbar vertraute Himmelskörper in ungewohnter Weise präsentieren können und bietet eine willkommene Abwechslung für Himmelsbeobachter und Naturinteressierte. Wer das seltene Himmelsspektakel verpasst, muss sich lange gedulden: Erst in über 18 Jahren wird sich wieder eine ähnliche Konstellation ergeben.

Die nächste Gelegenheit

Wer die Chance verpasst, die liegende Mondsichel am 19. März 2026 zu beobachten, muss sich voraussichtlich bis zum 28. April 2044 gedulden. Dann wird sich wieder eine ähnliche Konstellation ergeben, bei der die Mondsichel in einer ähnlichen horizontalen Position am Himmel zu sehen sein wird. (Lesen Sie auch: Felix GNTM 2026: bei 2026: Knisternde Atmosphäre…)

Detailansicht: Liegende Mondsichel
Symbolbild: Liegende Mondsichel (Bild: Picsum)
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Weitere Informationen zum Thema Weltraum und Astronomie finden sich auf der Seite des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Illustration zu Liegende Mondsichel
Symbolbild: Liegende Mondsichel (Bild: Picsum)

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