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David Schalko: „Braunschlag 1986“ lässt Eisgarn

David Schalko, der Kopf hinter der Kultserie „Braunschlag“, lässt mit seiner neuen Produktion „Braunschlag 1986“ den kleinen Ort Eisgarn in Niederösterreich zum potenziellen Tourismusmagneten werden. Die Fortsetzung der Serie, die am 20. und 21. März auf ORF 1 ausgestrahlt wird, wurde erneut in Eisgarn gedreht, was die Gemeinde auf einen Anstieg des „Set-Jetting“-Tourismus vorbereitet.

Symbolbild zum Thema David Schalko
Symbolbild: David Schalko (Bild: Picsum)

David Schalko und der Erfolg von „Braunschlag“

David Schalko, geboren 1973 in Wien, ist ein österreichischer Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Bekannt wurde er vor allem durch seine provokanten und satirischen Fernsehserien, die oft gesellschaftliche Tabus brechen. „Braunschlag“, eine Mockumentary aus dem Jahr 2012, gilt als sein bisher größter Erfolg. Die Serie, die eine fiktive Marktgemeinde namens Braunschlag in den Mittelpunkt stellt, wurde für ihren schwarzen Humor und ihre schonungslose Kritik an Kirche, Politik und Gesellschaft gelobt. Schalkos Werke zeichnen sich durch einen einzigartigen Stil aus, der Elemente von Komödie, Drama und Groteske vereint. (Lesen Sie auch: Reisewarnung Kroatien: für ? Serbien rät von…)

Der Erfolg von „Braunschlag“ war nicht nur auf die Drehbücher und die Regie von David Schalko zurückzuführen, sondern auch auf das hochkarätige Ensemble. Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader übernahmen die Hauptrollen als Bürgermeister Richard Pfeisinger und sein Vize Gerri Tschach. Maria Hofstätter und Nina Proll spielten deren Ehefrauen. Laut Kurier gelang es Schalko, fast alle Schauspieler der Originalbesetzung für die Fortsetzung „Braunschlag 1986“ wieder vor die Kamera zu holen, was sich als „sehr schwierig“ gestaltete, da die Darsteller „sehr viel drehen“.

Eisgarn als „Braunschlag“: Vorbereitungen auf den Touristenansturm

Eisgarn, eine Gemeinde mit rund 700 Einwohnern im Bezirk Gmünd, ist nicht nur der Drehort von „Braunschlag“ und „Braunschlag 1986“, sondern wird von vielen Zuschauern mit der fiktiven Ortschaft identifiziert. Bürgermeister Günter Schalko, der laut derStandard.at nicht mit David Schalko verwandt ist, möchte diesen Umstand nutzen, um den Tourismus in der Region anzukurbeln. „Geht es nach dem Willen des Oberhauptes der Waldviertler Kommune soll man künftig beim Wort Braunschlag automatisch an Eisgarn denken“, heißt es in dem Artikel. (Lesen Sie auch: Nico Hülkenberg: Pechsträhne in Shanghai trübt)

Die Gemeinde bereitet sich auf einen Ansturm von „Set-Jetting“-Touristen vor, also Menschen, die Drehorte von Filmen und Serien besuchen. Bürgermeister Schalko plant, Eisgarn als „Braunschlag“-Erlebnis zu vermarkten und entsprechende Angebote für Touristen zu schaffen.Die Verantwortlichen sind jedoch optimistisch und sehen in der Serie eine Chance für die Region.

„Braunschlag 1986“: Inhalt und Hintergründe

„Braunschlag 1986“ ist eine zweiteilige Fortsetzung von „Braunschlag“, in der die Hauptfiguren Pfeisinger und Tschach eine Zeitreise unternehmen. Die Handlung spielt im Jahr 1986, zur Zeit des Reaktorunglücks von Tschernobyl. Die Serie greift erneut gesellschaftliche und politische Themen auf, wobei der Fokus diesmal auf den 1980er Jahren liegt. ORF beschreibt die Serie als „Fortsetzung der Erfolgsserie“. (Lesen Sie auch: Bangladesh VS Pakistan: gewinnt ODI-Serienfinale)

Die Dreharbeiten fanden erneut in Eisgarn statt, was die Serie für die Gemeinde besonders relevant macht. David Schalko legt Wert auf Authentizität und möchte mit seinen Produktionen einen Bezug zur Realität herstellen. Die Wahl von Eisgarn als Drehort ist daher kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung, um die Glaubwürdigkeit der Serie zu erhöhen.

Ausblick: Was bedeutet der „Braunschlag“-Effekt für Eisgarn?

Der Erfolg von „Braunschlag 1986“ könnte für Eisgarn einen nachhaltigen touristischen Aufschwung bedeuten. Wenn es der Gemeinde gelingt, sich als „Braunschlag“-Destination zu etablieren, könnten langfristig Arbeitsplätze geschaffen und die regionale Wirtschaft gestärkt werden. Allerdings birgt der Tourismus auch Herausforderungen, wie beispielsweise die Belastung der Infrastruktur und die Bewahrung des Ortsbildes. Es wird daher wichtig sein, einen nachhaltigen Tourismus zu entwickeln, der die Interessen der Gemeinde und ihrer Bewohner berücksichtigt.Die Vorzeichen stehen jedoch gut, dass David Schalko mit seiner Serie nicht nur ein unterhaltsames Fernsehformat geschaffen hat, sondern auch einen positiven Beitrag zur Entwicklung einer kleinen Gemeinde in Niederösterreich leisten kann. Die Kombination aus kultureller Bedeutung und wirtschaftlichem Potenzial macht „Braunschlag“ zu einem bemerkenswerten Phänomen. (Lesen Sie auch: Kimi Antonelli schreibt Formel-1-Geschichte in Shanghai)

Detailansicht: David Schalko
Symbolbild: David Schalko (Bild: Picsum)

Sendetermine von „Braunschlag 1986“

Die beiden Teile von „Braunschlag 1986“ werden am 20. und 21. März 2026 jeweils um 20:15 Uhr auf ORF 1 ausgestrahlt. Zudem werden die Folgen im Anschluss auf ORF ON verfügbar sein.

DatumUhrzeitSender
20. März 202620:15 UhrORF 1
21. März 202620:15 UhrORF 1
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Illustration zu David Schalko
Symbolbild: David Schalko (Bild: Picsum)

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