Elsie Hewitt Stillen: Das Model spricht Offen über Schuldgefühle
Viele frischgebackene Mütter stehen vor der Frage, wie sie ihr Baby am besten ernähren sollen. Elsie Hewitt hat sich nach der Geburt ihrer Tochter Scottie bewusst gegen das Stillen entschieden. Einige Monate später spricht das Model offen über die Schuldgefühle, die diese Entscheidung mit sich brachte. Elsie Hewitt Stillen – ein Thema, das viele Mütter beschäftigt und zu dem es unterschiedliche Meinungen gibt.

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- Warum hat Elsie Hewitt sich gegen das Stillen entschieden?
- Die „moralische Verantwortung“ bei der Baby-Ernährung
- Welche Rolle spielen Schuldgefühle im Mama-Alltag?
- Wie können Mütter mit Schuldgefühlen umgehen?
- Die Bedeutung von Unterstützung und Akzeptanz
- Ein Blick in die Zukunft: Mehr Offenheit und weniger Druck
- Häufig gestellte Fragen
Eltern-Info
- Die Entscheidung für oder gegen das Stillen ist eine sehr persönliche.
- Schuldgefühle sind ein häufiges Begleitgefühl in der frühen Mutterschaft.
- Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Entscheidung, sondern nur die, die für Mutter und Kind am besten passt.
- Professionelle Beratung kann helfen, Unsicherheiten zu klären.
Warum hat Elsie Hewitt sich gegen das Stillen entschieden?
Elsie Hewitt, 29, und Pete Davidson, 32, wurden am 12. Dezember 2025 Eltern ihrer Tochter Scottie Rose. Wie Gala berichtet, entschied sich Elsie Hewitt bewusst gegen das Stillen. In einem Essay im US-Magazin „Elle“ (elle.com) beschreibt sie ihre vielschichtigen Überlegungen. Für sie stand das Wohl ihres Babys an erster Stelle. Hewitt wollte eine Entscheidung treffen, die sowohl ihrem Kind als auch ihrer eigenen psychischen Gesundheit zugutekommt.
Die „moralische Verantwortung“ bei der Baby-Ernährung
Hewitt betont, dass die Ernährung eines Babys oft mit einer „ungewöhnlich hohen moralischen Verantwortung“ verbunden sei. Stillen werde oft als das einzig Richtige, als der Idealzustand angesehen. Sie fragte sich jedoch, zu welchem Preis. Bereits vor der Schwangerschaft war ihr die stille Scham bewusst, die mit der Flaschenernährung einhergeht. Es brauchte Zeit, diese Scham zu überwinden und die moralische Hierarchie rund ums Stillen zu hinterfragen. Sie erkannte, dass das, was für sie und ihr Baby am besten war, ein und dasselbe war. Es war wichtig, das Gefühl wiederzufinden, dass ihr Körper ihr gehörte.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten sechs Monaten ausschließlich zu stillen. Danach sollte weiterhin gestillt werden, ergänzt durch altersgerechte Beikost. Diese Empfehlung ist jedoch nicht für jede Mutter umsetzbar oder gewünscht. (Lesen Sie auch: Macaulay Culkin + Brenda Song: „Kevin –…)
Welche Rolle spielen Schuldgefühle im Mama-Alltag?
Die Entscheidung, wie ein Baby ernährt wird, ist oft von Schuldgefühlen begleitet. Elsie Hewitt wog ihre psychische Gesundheit, ihre Genesung und die Art von Mutter, die sie sein wollte, ab. Sie schreibt, dass es mit Schuldgefühlen verbunden ist, sich gegen das Stillen zu entscheiden. Ihr Körper sei biologisch darauf ausgelegt, ihr Baby zu ernähren, und sich dagegen zu entscheiden, fühle sich an, als würde sie etwas falsch machen. Diese Schuldgefühle sind ein häufiges Thema im Mama-Alltag. Viele Mütter fühlen sich unter Druck gesetzt, den „Idealvorstellungen“ zu entsprechen, und kämpfen mit Selbstzweifeln, wenn sie diesen nicht gerecht werden können. Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Gefühle normal sind und dass es in Ordnung ist, Hilfe und Unterstützung zu suchen.
Wie können Mütter mit Schuldgefühlen umgehen?
Der Umgang mit Schuldgefühlen ist ein wichtiger Aspekt der mentalen Gesundheit von Müttern. Hier sind einige Lösungsansätze:
- Selbstreflexion: Hinterfragen Sie die Ursache Ihrer Schuldgefühle. Sind sie realistisch oder basieren sie auf unrealistischen Erwartungen?
- Austausch mit anderen Müttern: Sprechen Sie mit anderen Müttern über Ihre Gefühle. Oft hilft es zu erkennen, dass man nicht allein ist.
- Professionelle Hilfe: Wenn die Schuldgefühle sehr belastend sind, kann professionelle Hilfe durch eine Psychologin oder einen Therapeuten sinnvoll sein.
- Akzeptanz: Akzeptieren Sie, dass Sie nicht perfekt sein müssen. Jede Mutter macht Fehler, und das ist in Ordnung.
- Fokus auf das Positive: Konzentrieren Sie sich auf die positiven Aspekte Ihrer Mutterschaft. Was machen Sie gut? Was lieben Sie an Ihrem Kind?
Das Bundesministerium für Gesundheit bietet umfassende Informationen zum Thema Stillen und alternative Ernährungsformen.
Die Bedeutung von Unterstützung und Akzeptanz
Es ist wichtig, dass Mütter in ihrer Entscheidung für oder gegen das Stillen unterstützt werden. Akzeptanz durch Partner, Familie und Freunde kann helfen, Schuldgefühle zu reduzieren. Auch die Gesellschaft sollte offener und toleranter gegenüber unterschiedlichen Entscheidungen in der Baby-Ernährung sein. Es gibt nicht den einen „richtigen“ Weg, sondern viele verschiedene Wege, die zum Wohl des Kindes führen können. Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) betont die Wichtigkeit von individueller Beratung und Unterstützung für Mütter bei der Wahl der passenden Ernährungsform.
Die Informationen in diesem Artikel sind relevant für Eltern von Babys im Alter von 0 bis 12 Monaten. (Lesen Sie auch: Mike Maschina (†): Wiener Luxus-Influencer überraschend gestorben)
Ein Blick in die Zukunft: Mehr Offenheit und weniger Druck
Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft mehr Offenheit und weniger Druck auf Mütter herrschen, wenn es um die Frage der Baby-Ernährung geht. Elsie Hewitt hat mit ihrem offenen Essay einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, das Thema zu enttabuisieren und anderen Müttern Mut zu machen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Wichtig ist, dass Mütter sich gut informiert fühlen und die für sie und ihr Baby beste Wahl treffen können, ohne Angst vor Verurteilung oder Schuldgefühlen haben zu müssen.
Häufig gestellte Fragen
Warum entscheiden sich manche Mütter gegen das Stillen?
Es gibt viele Gründe, warum sich Mütter gegen das Stillen entscheiden. Dazu gehören gesundheitliche Probleme, persönliche Präferenzen, berufliche Verpflichtungen oder traumatische Erfahrungen. Wichtig ist, dass die Entscheidung respektiert wird. (Lesen Sie auch: Beyonce Jayz Umzug nach England Geplatzt –…)
Welche Alternativen gibt es zum Stillen?
Die Hauptalternative zum Stillen ist die Flaschenernährung mit Säuglingsnahrung. Es gibt verschiedene Arten von Säuglingsnahrung, die auf die Bedürfnisse des Babys abgestimmt sind. Auch abgepumpte Muttermilch kann mit der Flasche gefüttert werden.
Wie kann ich mich als Mutter von Schuldgefühlen befreien?
Sprechen Sie offen über Ihre Gefühle, suchen Sie sich Unterstützung bei anderen Müttern oder einer Fachperson und akzeptieren Sie, dass Sie nicht perfekt sein müssen. Konzentrieren Sie sich auf die positiven Aspekte Ihrer Mutterschaft.
Wo finde ich professionelle Beratung zur Baby-Ernährung?
Sie können sich an Ihre Hebamme, Ihren Kinderarzt oder eine Stillberaterin wenden. Auch viele Krankenhäuser und Familienzentren bieten Beratungsangebote an. Eine gute Anlaufstelle ist auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.
Ist Flaschennahrung genauso gut wie Muttermilch?
Muttermilch ist die ideale Nahrung für Babys, da sie alle wichtigen Nährstoffe und Antikörper enthält. Moderne Säuglingsnahrung ist jedoch so konzipiert, dass sie die Bedürfnisse des Babys bestmöglich erfüllt. Beide Optionen sind geeignet. (Lesen Sie auch: Katherine Hartley Short: Letzte Fotos des Stars…)
Die Entscheidung, wie ein Baby ernährt wird, ist eine sehr persönliche. Elsie Hewitts offener Umgang mit ihren Schuldgefühlen zeigt, dass es wichtig ist, über diese Gefühle zu sprechen und sich gegenseitig zu unterstützen. Ein konkreter Tipp für Familien: Informieren Sie sich umfassend, tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus und treffen Sie die Entscheidung, die für Sie und Ihr Baby am besten ist.






