Lawine Zell am See: in am: Großeinsatz auf der Schmittenhöhe
Ein Lawinenabgang in Zell am See auf der Schmittenhöhe hat am Montagabend, dem 24. Februar 2026, einen Großeinsatz ausgelöst. Die Pistenrettung entdeckte die Lawine abseits der gesicherten Pisten und alarmierte die Einsatzkräfte. Glücklicherweise konnte nach mehrstündiger Suche Entwarnung gegeben werden: Es gab keine Verschütteten.

Hintergrund: Lawinengefahr in den Alpen
Lawinen entstehen, wenn eine Schneedecke instabil wird undHang abwärts rutscht. Dies kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, darunter Neuschnee,Temperaturänderungen, Wind und menschliche Aktivitäten. Die Gefahr von Lawinen ist in den Alpenregionen, insbesondere im Winter, allgegenwärtig. Es gibt verschiedene Lawinenwarndienste, die die aktuelle Lawinengefahr beurteilen und Warnungen herausgeben. Die Skala reicht von 1 (gering) bis 5 (sehr hoch).
Die Schmittenhöhe, ein bekannter Berg in Zell am See, ist ein beliebtes Ziel für Skifahrer und Snowboarder. Abseits der gesicherten Pisten besteht jedoch immer ein erhöhtes Lawinenrisiko, besonders bei hoher Lawinenwarnstufe. Variantenfahrer, die sich in ungesichertes Gelände begeben, tragen eine besondere Verantwortung und sollten sich stets über die aktuelle Lawinensituation informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen. (Lesen Sie auch: Antoine Griezmann vor Wechsel zu Orlando City…)
Großeinsatz nach Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe
Am Montag, dem 24. Februar 2026, gegen 17:20 Uhr entdeckte die Pistenrettung auf der Schmittenhöhe in Zell am See eine Lawine in der Nähe der Talstation der Breiteckbahn auf rund 1.613 Metern Seehöhe. Das Schneebrett war etwa 60 Meter breit und 100 Meter lang. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich Personen unter den Schneemassen befanden, wurde umgehend ein Großeinsatz ausgelöst, wie salzburg.ORF.at berichtet.
Über 80 Einsatzkräfte von Bergrettung Zell am See, Kaprun und Saalfelden, Feuerwehr Zell am See und Saalfelden sowie Alpinpolizei waren im Einsatz. Drei Hubschrauber unterstützten die Suchaktion aus der Luft, wie Salzburg24 meldet. Die Einsatzkräfte suchten den Lawinenkegel mit Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS), dem Ortungssystem Recco und vier Suchhunden ab.
Nach fast vier Stunden intensiver Suche konnte die Bergrettung Entwarnung geben: Es befanden sich keine Personen unter den Schneemassen. „Das Schneebrett wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Variantenfahrer ausgelöst“, sagte Bernd Tritscher, Bezirksleiter der Bergrettung Pinzgau, laut den Oberösterreichischen Nachrichten. „Der Variantenfahrer dürfte nachher wieder aufgestiegen sein, hat den Lawinenabgang aber nicht gemeldet.“ Die Bergrettung appellierte eindringlich an alle Wintersportler, jeden Lawinenabgang zu melden, auch wenn niemand verschüttet wurde, um unnötige Suchaktionen zu vermeiden. (Lesen Sie auch: Zara Larsson: Alysa Liu: Barbra Streisands umstrittener)
Reaktionen und Appelle der Bergrettung
Der Vorfall auf der Schmittenhöhe verdeutlicht die Notwendigkeit, Lawinenabgänge umgehend zu melden. Die Bergrettung betont, dass jede Meldung, auch wenn keine Verschüttung vorliegt, dazu beiträgt, unnötige und aufwendige Suchaktionen zu verhindern. Die Zeit, die durch eine verspätete oder unterlassene Meldung verloren geht, kann im Ernstfall lebensentscheidend sein.
Bernd Tritscher, Bezirksleiter der Bergrettung Pinzgau, appellierte erneut an alle Wintersportler, jeden Lawinenabgang beim Bergrettungs-Notruf 140 oder der Bergbahn zu melden, auch wenn nichts passiert ist, damit kein unnötiger Sucheinsatz ausgelöst wird.
Lawine Zell am See: Was bedeutet das für die Zukunft?
Der Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe erinnert daran, dass die alpine Winterlandschaft nicht nur ein Ort der Erholung und des Vergnügens ist, sondern auch Gefahren birgt. Es ist wichtig, sich der Risiken bewusst zu sein und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dazu gehört die Information über die aktuelle Lawinenlage, die richtige Ausrüstung und das Verhalten im Gelände. (Lesen Sie auch: Ungarn Blockiert Ukraine Hilfe: -: EU droht)

Für die Zukunft bedeutet dies, dass die Sensibilisierung für das Thema Lawinensicherheit weiter verstärkt werden muss. Dies betrifft sowohl die Wintersportler selbst als auch die Betreiber von Skigebieten und die Rettungskräfte. Durch eine verbesserte Prävention und eine schnelle Reaktion im Ernstfall können Leben gerettet und unnötige Einsätze vermieden werden.
Aktuelle Lawinenwarnstufen in Österreich
Die Lawinengefahr in den österreichischen Alpen ist dynamisch und kann sich schnell ändern. Es ist daher ratsam, sich vor jeder Tour über die aktuelle Lawinenlage zu informieren. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die aktuellen Lawinenwarnstufen in den verschiedenen Regionen Österreichs (Stand: 24. Februar 2026, Quelle: Lawinenwarndienst.at):
| Region | Lawinenwarnstufe | Tendenz |
|---|---|---|
| Nordtirol | 4 (Groß) | gleichbleibend |
| Salzburg | 4 (Groß) | gleichbleibend |
| Oberösterreich | 4 (Groß) | gleichbleibend |
| Steiermark | 3 (Erheblich) | steigend |
| Kärnten | 3 (Erheblich) | steigend |
Häufig gestellte Fragen zu lawine zell am see
Wo genau ereignete sich der Lawinenabgang in Zell am See?
Der Lawinenabgang ereignete sich auf der Schmittenhöhe in Zell am See, abseits der gesicherten Pisten in der Nähe der Talstation der Breiteckbahn, auf einer Seehöhe von etwa 1.613 Metern. Das Schneebrett war 60 Meter breit und 100 Meter lang. (Lesen Sie auch: Regen in Bayern: Rosenheim24 meldet Hochwasser)
Wie viele Einsatzkräfte waren bei der Suchaktion beteiligt?
An der Suchaktion nach dem Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe waren über 80 Einsatzkräfte beteiligt. Dazu gehörten Bergretter aus Zell am See, Kaprun und Saalfelden, Feuerwehrleute aus Zell am See und Saalfelden sowie die Alpinpolizei. Drei Hubschrauber unterstützten die Suche.
Wurde bei dem Lawinenabgang jemand verschüttet?
Glücklicherweise wurde bei dem Lawinenabgang auf der Schmittenhöhe niemand verschüttet. Nach einer mehrstündigen Suchaktion konnte die Bergrettung Entwarnung geben. Es befanden sich keine Personen unter den Schneemassen.
Was ist die aktuelle Lawinenwarnstufe in Zell am See?
Am 24. Februar 2026 herrschte in Salzburg, und damit auch in Zell am See, Lawinenwarnstufe 4 (Groß). Dies bedeutet eine hohe Lawinengefahr, insbesondere oberhalb der Baumgrenze. Wintersportler sollten sich daher besonders vorsichtig verhalten.
Was soll man tun, wenn man einen Lawinenabgang beobachtet?
Wenn man einen Lawinenabgang beobachtet, sollte man dies umgehend dem Bergrettungs-Notruf 140 oder der Bergbahn melden. Auch wenn man sicher ist, dass niemand verschüttet wurde, ist eine Meldung wichtig, um unnötige Suchaktionen zu vermeiden.

