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Mexico: Gewalt in Mexiko nach Tod von Drogenboss El Mencho

Nach dem Tod des meistgesuchten Drogenbosses von Mexiko, Nemesio Oseguera Cervantes, genannt „El Mencho“, ist im ganzen Land eine Welle der Gewalt ausgebrochen. Das berichtet unter anderem die BBC.

Symbolbild zum Thema Mexico
Symbolbild: Mexico (Bild: Picsum)

Hintergrund: Wer ist El Mencho?

Nemesio Oseguera Cervantes war der Anführer des Jalisco New Generation Cartel (CJNG), einer der mächtigsten und brutalsten Drogenorganisationen in Mexiko. „El Mencho“ wurde seit Jahren von den mexikanischen und US-amerikanischen Behörden gesucht. Ihm wurden zahlreiche Verbrechen zur Last gelegt, darunter Drogenhandel, Entführung, Mord und Geldwäsche. Das CJNG ist berüchtigt für seine Skrupellosigkeit und seine Fähigkeit, ganze Regionen unter seine Kontrolle zu bringen. Die Organisation ist in zahlreiche blutige Konflikte mit rivalisierenden Kartellen und den Sicherheitskräften verwickelt. (Lesen Sie auch: Karyna Shuliak: Epstein-Vertraute im Fokus – Wer…)

Eskalation der Gewalt nach El Menchos Tod

Der Tod von „El Mencho“ löste eine umgehende und heftige Reaktion des CJNG aus. In mindestens einem Dutzend Bundesstaaten errichteten Kartellmitglieder Straßensperren, zündeten Fahrzeuge an und lieferten sich Schießereien mit der Armee und der Polizei. Besonders betroffen waren die Bundesstaaten Jalisco, Guanajuato, Michoacán und Guerrero. In Guadalajara, einer der größten Städte Mexikos und Austragungsort der kommenden FIFA-Weltmeisterschaft, stiegen dicke Rauchwolken über der Stadt auf, als Fahrzeuge in Brand gesetzt wurden. Auch in der Küstenstadt Puerto Vallarta, einem beliebten Touristenziel, kam es zu Unruhen. Reisende berichteten der Nachrichtenagentur Reuters von einer „Kriegszone“.

Reaktionen der Behörden

Der Gouverneur von Jalisco, Pablo Lemus Navarro, rief den „Code Rot“ für den gesamten Bundesstaat aus. Der öffentliche Nahverkehr wurde eingestellt, Massenveranstaltungen wurden abgesagt und der Präsenzunterricht an Schulen wurde ausgesetzt. Die mexikanische Armee verstärkte ihre Präsenz in den betroffenen Regionen und versuchte, die Kontrolle über die Lage wiederzuerlangen. Das US-amerikanische Generalkonsulat in Guadalajara gab eine Sicherheitswarnung heraus und rief US-Bürger zur Vorsicht auf. Die Reisehinweise für Mexiko wurden aktualisiert. (Lesen Sie auch: Mexiko Drogenboss: Tod von "El Mencho" löst…)

Auswirkungen auf den Tourismus

Die Eskalation der Gewalt in Mexiko könnte erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus haben, einen wichtigen Wirtschaftszweig des Landes. Insbesondere die Unruhen in beliebten Touristenzielen wie Puerto Vallarta könnten Urlauber abschrecken. Reiseveranstalter und Hotels beobachten die Lage genau und prüfen, ob Anpassungen an ihren Angeboten notwendig sind. Die mexikanische Regierung ist bemüht, die Sicherheit der Touristen zu gewährleisten und das Image des Landes als sicheres Reiseziel aufrechtzuerhalten. Auf Visit Mexico finden Reisende aktuelle Informationen und Hinweise.

Mexico: Ein Ausblick auf die Zukunft

Es ist derzeit schwer absehbar, wie sich die Lage in Mexiko nach dem Tod von „El Mencho“ weiterentwickeln wird. Experten befürchten, dass der Tod des Drogenbosses zu einer Machtvakuum führen könnte, das von rivalisierenden Kartellen ausgenutzt wird. Dies könnte zu einer weiteren Eskalation der Gewalt und zu einer Destabilisierung des Landes führen. Andererseits besteht die Möglichkeit, dass die mexikanische Regierung die Gunst der Stunde nutzt, um das CJNG zu schwächen und die Kontrolle über die von dem Kartell kontrollierten Gebiete zurückzugewinnen. (Lesen Sie auch: Basler Fasnacht 2026: Lichtermeer und Tradition)

Die Rolle der USA

Die Vereinigten Staaten spielen eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Drogenhandel in Mexiko. Die US-Regierung unterstützt die mexikanischen Sicherheitskräfte mit Ausrüstung, Ausbildung und Geheimdienstinformationen. Darüber hinaus versuchen die USA, den Drogenkonsum im eigenen Land zu reduzieren und die Geldwäsche zu bekämpfen. Kritiker fordern jedoch eine umfassendere Strategie, die auch die sozialen und wirtschaftlichen Ursachen des Drogenhandels in Mexiko berücksichtigt.

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Symbolbild: Mexico (Bild: Picsum)
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Symbolbild: Mexico (Bild: Picsum)

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