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Nasa Artemis 2: Raketensystem muss Zurück in den Hangar

Die Vorbereitungen für die bemannte Mondmission der NASA verzögern sich weiter. Das Nasa Artemis 2-Raketensystem wird nun doch früher als geplant zur Behebung technischer Probleme in den Hangar zurückgebracht. Die US-Raumfahrtbehörde hatte gehofft, die Mission im März starten zu können, doch nun steht ein neuer Zeitplan zur Debatte.

Symbolbild zum Thema Nasa Artemis 2
Symbolbild: Nasa Artemis 2 (Bild: Picsum)

Warum muss das nasa artemis 2-Raketensystem zurück in den Hangar?

Das Nasa Artemis 2-Raketensystem muss aufgrund eines Problems mit der Helium-Zufuhr in einer der Raketenstufen zurück in den Hangar. Um das Problem zu beheben, müssen die Trägerrakete und die Orion-Raumkapsel zurück in die Montagehalle gebracht werden, was das ursprünglich geplante Startfenster im März unmöglich macht. Die NASA arbeitet daran, den Umfang des Problems zu verstehen und einen neuen Zeitplan zu erstellen.

„Artemis 2“-Raketensystem rollt zurück in den Hangar

Das „Artemis 2“-Raketensystem wird voraussichtlich noch in dieser Woche von der Startplattform 39B im Kennedy Space Center in Florida entfernt und zur Reparatur zurück in das Vehicle Assembly Building (VAB) gerollt. Die US-Raumfahrtbehörde NASA hatte ursprünglich Dienstag als frühesten Termin für den sogenannten „Rollback“ vorgesehen. Dies hänge jedoch stark von den Wetterbedingungen ab, teilte die Behörde am Sonntag mit. Für die etwa sechs Kilometer lange Strecke, die das Raketensystem zurücklegen muss, plant die NASA mehrere Stunden ein.

Das ist passiert

  • Das „Artemis 2“-Raketensystem wird zur Reparatur in den Hangar zurückgebracht.
  • Ursache ist ein Problem mit der Helium-Zufuhr in einer der Raketenstufen.
  • Der früheste Termin für den „Rollback“ war für Dienstag geplant, abhängig vom Wetter.
  • Das ursprünglich geplante Startfenster im März ist nicht mehr einzuhalten.

Helium-Problem verzögert Start von „Artemis 2“

Der US-amerikanische Unternehmer und Raumfahrer Jared Isaacman, der im zivilen Raumfahrtprogramm aktiv ist, hatte am Samstag auf der Plattform X mitgeteilt, dass es ein Problem mit der Helium-Zufuhr in einer der Raketenstufen gibt. Helium wird in Raketen verwendet, um Treibstofftanks unter Druck zu setzen und Ventile zu spülen. Eine fehlerhafte Helium-Zufuhr kann die Leistung der Rakete beeinträchtigen und stellt somit ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Zur Behebung des Problems müssen die Trägerrakete und die Orion-Raumkapsel zurück in die Montagehalle gebracht werden. Damit sei das im März geplante Startfenster nicht mehr einzuhalten, schrieb Isaacman. Wie Stern berichtet, ist dies ein Rückschlag für das ambitionierte Mondprogramm. (Lesen Sie auch: Artemis 2 Verschiebung: Nasa Gibt neuen Starttermin…)

📌 Hintergrund

Helium ist ein inertes Gas, das in der Raumfahrttechnik eine wichtige Rolle spielt. Es wird verwendet, um Treibstofftanks unter Druck zu setzen, was für die korrekte Funktion der Triebwerke unerlässlich ist. Zudem dient es zum Spülen von Ventilen und Systemen, um Verunreinigungen zu entfernen und eine reibungslose Funktion zu gewährleisten.

Neuer Starttermin für die Mondmission unklar

Ob der Start möglicherweise im April erfolgen kann, hänge nun davon ab, wie schnell die technischen Probleme zu lösen seien, hieß es am Sonntag. Die vierköpfige Crew, bestehend aus den US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihrem kanadischen Kollegen Jeremy Hansen, war zuvor aus der Quarantäne entlassen worden. Die NASA hat sich noch nicht zu einem möglichen neuen Starttermin geäußert. Es wird erwartet, dass die Behörde in den kommenden Tagen eine aktualisierte Einschätzung der Situation abgeben wird.

Ursprünglich hatte die NASA den „Artemis 2“-Start für Anfang Februar anvisiert, doch wegen Wasserstoff-Lecks bei Tests musste dieser Termin verschoben werden. Nach einem weiteren Probelauf, bei dem bis auf den eigentlichen Start alle Abläufe getestet wurden, hatte NASA-Chef Isaacman erst am Freitag von einem „großen Fortschritt“ gesprochen. Der frühestmögliche Starttermin für die Mission wurde da noch mit dem 6. März angegeben. Der erste bemannte Mondflug seit mehr als 50 Jahren lässt nun weiter auf sich warten. Die erneuten Verzögerungen werfen Fragen nach der Zuverlässigkeit der neuen Raumfahrttechnologien auf und verdeutlichen die komplexen Herausforderungen bei der Planung und Durchführung bemannter Raumfahrtmissionen.

Was ist das Ziel der „Artemis 2“-Mission?

Mit der „Artemis 2“-Mission sollen erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen den Mond bei der etwa zehntägigen Mission umrunden. Die Mission dient als wichtiger Test für die nachfolgende „Artemis 3“-Mission, bei der Astronauten auf dem Mond landen sollen. Die NASA sieht in der „Artemis“-Mission ein Sprungbrett für zukünftige bemannte Missionen zum Mars. (Lesen Sie auch: Artemis 2 Mission: NASA verschiebt Bemannte Mondumrundung)

Die „Artemis 2“-Mission ist ein wesentlicher Bestandteil des „Artemis“-Programms, das darauf abzielt, eine nachhaltige menschliche Präsenz auf dem Mond zu etablieren. Die Mission soll wichtige Daten und Erkenntnisse liefern, die für die Planung und Durchführung zukünftiger Mondlandungen und langfristiger Aufenthalte auf dem Mond von entscheidender Bedeutung sind. Darüber hinaus soll die Mission die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Raumfahrt stärken und neue Möglichkeiten für wissenschaftliche Forschung und technologische Entwicklung eröffnen.

💡 Tipp

Interessierte können die Entwicklung des „Artemis“-Programms und die Vorbereitungen für die „Artemis 2“-Mission auf der Website der NASA sowie in den sozialen Medien verfolgen. Dort werden regelmäßig Updates, Bilder und Videos veröffentlicht, die einen Einblick in die Arbeit der Ingenieure, Wissenschaftler und Astronauten geben.

Die Bedeutung der „Artemis“-Mission für die Raumfahrt

Die „Artemis“-Mission markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Raumfahrt. Nach Jahrzehnten, in denen die bemannte Raumfahrt hauptsächlich auf die Erdumlaufbahn beschränkt war, kehrt die Menschheit nun zum Mond zurück – und plant, dort zu bleiben. Die Missionen zum Mond sollen nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse liefern, sondern auch die Entwicklung neuer Technologien und Verfahren vorantreiben, die für zukünftige Missionen zum Mars und darüber hinaus unerlässlich sind. Die „Artemis“-Mission ist somit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer neuen Ära der menschlichen Erkundung des Weltraums. Laut einem Bericht von Space.com, könnte die Mission die Tür für weitere ambitionierte Projekte öffnen.

Die erneuten Verzögerungen bei der „Artemis 2“-Mission sind zwar enttäuschend, aber sie verdeutlichen auch die Komplexität und die Herausforderungen, die mit der bemannten Raumfahrt verbunden sind. Sicherheit hat oberste Priorität, und es ist entscheidend, dass alle Systeme einwandfrei funktionieren, bevor eine Mission gestartet wird. Die NASA wird die Zeit nutzen, um die technischen Probleme zu beheben und sicherzustellen, dass die „Artemis 2“-Mission erfolgreich und sicher durchgeführt werden kann. (Lesen Sie auch: Drogenkartelle: Medien: Mächtigster mexikanischer Drogenboss „El Mencho“…)

Detailansicht: Nasa Artemis 2
Symbolbild: Nasa Artemis 2 (Bild: Picsum)

Die Raumfahrtbehörde arbeitet eng mit ihren Partnern aus der Industrie und der Wissenschaft zusammen, um die technischen Herausforderungen zu meistern und das „Artemis“-Programm erfolgreich umzusetzen. Die Missionen zum Mond und zum Mars sind nicht nur ein wissenschaftliches Unterfangen, sondern auch ein Symbol für den menschlichen Drang, neue Grenzen zu erkunden und das Unbekannte zu erforschen.

Die Verzögerung der „Artemis 2“-Mission unterstreicht die Notwendigkeit sorgfältiger Planung und gründlicher Tests, bevor bemannte Raumfahrtmissionen gestartet werden. Die Sicherheit der Astronauten hat oberste Priorität, und es ist wichtig, dass alle potenziellen Risiken minimiert werden. Die NASA wird die Zeit nutzen, um die technischen Probleme zu beheben und sicherzustellen, dass die Mission erfolgreich und sicher durchgeführt werden kann. Die Agentur hat auf ihrer Website detaillierte Informationen über die Herausforderungen des Artemis-Programms veröffentlicht.

Trotz der Rückschläge bleibt die NASA optimistisch, dass das „Artemis“-Programm letztendlich erfolgreich sein wird und die Menschheit in eine neue Ära der Raumfahrt führen wird. Die Missionen zum Mond und zum Mars sind nicht nur ein wissenschaftliches Unterfangen, sondern auch ein Symbol für den menschlichen Drang, neue Grenzen zu erkunden und das Unbekannte zu erforschen.

Die Verzögerung des Starts der Nasa Artemis 2 Mission ist ein Rückschlag, aber die NASA arbeitet daran, die Probleme zu lösen und die Mission so bald wie möglich zu starten. Der Fortschritt und die Sicherheit der Mission haben oberste Priorität. (Lesen Sie auch: Mord Hagen: Vater soll Mutter von Fünf…)

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Symbolbild: Nasa Artemis 2 (Bild: Picsum)

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