Iftar Heute: Was Muslime am Fastenbrechen-Abend feiern
Der Begriff iftar heute ist während des Ramadan von besonderer Bedeutung für Muslime weltweit. Er bezeichnet das abendliche Fastenbrechen, welches täglich nach Sonnenuntergang stattfindet. Nach einem Tag des Fastens ist der Iftar ein wichtiger Moment der Gemeinschaft und des spirituellen Zusammenseins.

Iftar im Ramadan: Hintergrund und Bedeutung
Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Kalenders und gilt als der heiligste Monat. Während dieser Zeit verzichten gläubige Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und andere weltliche Genüsse. Das Fasten (Saum) ist eine der fünf Säulen des Islam und dient der spirituellen Reinigung, der Selbstdisziplin und dem Mitgefühl mit den Bedürftigen. Der Iftar stellt somit nicht nur eine Mahlzeit dar, sondern auch einen Akt der Dankbarkeit und des Feierns nach einem Tag der Entbehrung.
Die Tradition des Iftar geht auf die Zeit des Propheten Mohammed zurück. Es wird berichtet, dass der Prophet selbst sein Fasten mit Datteln und Wasser brach. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten, und in vielen muslimischen Familien und Gemeinden ist es üblich, den Iftar mit Datteln und Wasser zu beginnen. Im Anschluss daran wird eine reichhaltige Mahlzeit serviert, die oft aus traditionellen Gerichten und Spezialitäten besteht. Der Ramadan ist eine Zeit der Besinnung, des Gebets und der Nächstenliebe. Viele Muslime nutzen diese Zeit, um sich intensiver mit ihrem Glauben auseinanderzusetzen, wohltätige Zwecke zu unterstützen und ihre Beziehungen zu Familie und Freunden zu pflegen. Weitere Informationen zum Fastenmonat finden sich auf der Seite Islam.de. (Lesen Sie auch: Deutsche Bahn App Störungen: durch Cyberangriff)
Aktuelle Entwicklung: Fastenzeit bei Christen und Muslimen
Im Jahr 2026 fällt der Beginn des Ramadan und der christlichen Fastenzeit fast zeitgleich zusammen, was eine besondere Gelegenheit bietet, Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen hervorzuheben. Wie Katholisch.de berichtet, wurde diese Chance jedoch von der Bundesregierung nicht optimal genutzt, da zwar Glückwünsche zum Ramadan ausgesprochen wurden, ein Gruß zur christlichen Fastenzeit jedoch ausblieb. Dies wurde als kommunikative Fehlleistung kritisiert, da Fasten, Besinnung und Umkehr keine exklusiven Inhalte einer einzelnen Religion sind, sondern geteilte Erfahrungen darstellen.
Diese Überschneidung der Fastenzeiten bietet eine Möglichkeit, den Dialog zwischen den Religionen zu fördern und das Verständnis füreinander zu vertiefen. Es ist eine Zeit, in der sowohl Christen als auch Muslime sich auf ihre spirituellen Werte konzentrieren und sich mit den Themen Verzicht, Selbstreflexion und Nächstenliebe auseinandersetzen. Nachrichtenleicht berichtet hier über den Beginn der Fastenzeit bei Christen und Muslimen.
Reaktionen und Stimmen zum Ramadan
Der Ramadan ist nicht nur eine Zeit des Fastens, sondern auch eine Zeit der Begegnung und des Austauschs. Viele muslimische Gemeinden organisieren während des Ramadan gemeinsame Iftar-Essen, zu denen auch Nicht-Muslime eingeladen sind. Diese Veranstaltungen bieten eine Gelegenheit, die muslimische Kultur kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und den interreligiösen Dialog zu fördern. (Lesen Sie auch: Pokémon Feuerrote Edition: Re-Release und Presents)
Die Theologin Kübra Dalkilic betonte in einem Interview mit rbb24.de, dass die Gesundheit beim Fastenbrechen Vorrang hat. Zitat: „Wenn die Gesundheit gefährdet ist, dann soll diese Person nicht fasten“.
Iftar heute: Was bedeutet das für die Gemeinschaft?
Der Iftar ist mehr als nur eine Mahlzeit; er ist ein Symbol der Gemeinschaft, der Solidarität und der Dankbarkeit. Er erinnert die Muslime daran, die Segnungen zu schätzen, die sie haben, und sich derer bewusst zu sein, die weniger Glück haben. Viele Muslime nutzen den Iftar auch als Gelegenheit, Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln und Bedürftigen zu helfen. Der Iftar kann in der Moschee, zu Hause oder in öffentlichen Einrichtungen stattfinden. Oft werden Bedürftige und Reisende speziell zum Essen eingeladen. Die Mahlzeiten sind oft üppig und vielfältig, um den Fastenden für den Tag zu entschädigen.

In vielen muslimischen Ländern ist es üblich, dass Moscheen während des Ramadan kostenlose Iftar-Mahlzeiten für die Bevölkerung anbieten. Diese Mahlzeiten werden oft von Freiwilligen zubereitet und verteilt und sind für alle zugänglich, unabhängig von ihrer Religion oder ihrem sozialen Status. Der Ramadan und der Iftar tragen somit zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und zur Förderung des interkulturellen Verständnisses bei. (Lesen Sie auch: Johannes Dale-Skjevdal holt Gold im Massenstart)
FAQ zu Iftar heute
Häufig gestellte Fragen zu iftar heute
Was genau bedeutet der Begriff „iftar heute“?
„Iftar heute“ bezieht sich auf das Fastenbrechen am heutigen Tag während des Ramadan, dem Fastenmonat der Muslime. Es ist die Mahlzeit, die nach Sonnenuntergang eingenommen wird, um das tägliche Fasten zu beenden. Der Iftar ist ein wichtiger Bestandteil des Ramadan und ein Moment der Freude und des Zusammenseins.
Welche Bedeutung hat der Iftar im Ramadan für Muslime?
Der Iftar hat eine hohe spirituelle und soziale Bedeutung. Er markiert das Ende des täglichen Fastens und ist ein Moment der Dankbarkeit und des Feierns. Oft wird der Iftar im Kreis der Familie oder in der Gemeinde eingenommen, was das Gemeinschaftsgefühl stärkt und die Verbundenheit untereinander fördert.
Welche Traditionen und Bräuche sind mit dem Iftar verbunden?
Es ist üblich, den Iftar mit Datteln und Wasser zu beginnen, da dies auch der Prophet Mohammed so getan hat. Danach folgt eine reichhaltige Mahlzeit mit traditionellen Gerichten und Spezialitäten. In vielen Gemeinden werden auch gemeinsame Iftar-Essen veranstaltet, zu denen auch Nicht-Muslime eingeladen sind. (Lesen Sie auch: Tommaso Giacomel: Biathlet muss Massenstart bei Olympia)
Gibt es Ausnahmen von der Fastenpflicht im Islam während des Ramadan?
Ja, es gibt bestimmte Personengruppen, die vom Fasten befreit sind. Dazu gehören unter anderem Kranke, Reisende, Schwangere, stillende Mütter und ältere Menschen. Sie können das Fasten nachholen oder stattdessen eine Spende an Bedürftige leisten. Die Gesundheit hat immer Priorität.
Wie können Nicht-Muslime den Ramadan und den Iftar respektieren?
Nicht-Muslime können den Ramadan und den Iftar respektieren, indem sie sich über die Bedeutung des Fastenmonats informieren und Rücksicht auf fastende Muslime nehmen. Das bedeutet beispielsweise, in ihrer Gegenwart nicht öffentlich zu essen oder zu trinken und Verständnis für ihre religiösen Praktiken zu zeigen.
Der Ramadan ist eine besondere Zeit für Muslime, die von Besinnung, Gebet und Nächstenliebe geprägt ist. Der Iftar stellt einen wichtigen Bestandteil dieses heiligen Monats dar und symbolisiert die Gemeinschaft und die Dankbarkeit für die Segnungen des Lebens. Auf der offiziellen Seite der Bundesregierung finden sich weitere Informationen zum Thema.

