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Schneechaos in Österreich: Asfinag kämpft

ASFINAG, die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft, steht aktuell vor großen Herausforderungen: Heftige Schneefälle in Tirol und Vorarlberg haben zu Straßensperren und erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Reisende müssen sich auf winterliche Fahrbedingungen und Staus einstellen.

Symbolbild zum Thema Asfinag
Symbolbild: Asfinag (Bild: Picsum)

Hintergrund: ASFINAG und ihre Rolle im österreichischen Straßennetz

Die ASFINAG ist verantwortlich für Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung des österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetzes. Dies umfasst rund 2.200 Kilometer Streckenlänge. Gerade im Winter kommt der ASFINAG eine besondere Bedeutung zu, da sie durch Räum- und Streudienste die Befahrbarkeit der Straßen gewährleisten muss. Die aktuellen Schneefälle stellen die Organisation vor eine Zerreißprobe.

Die ASFINAG investiert jährlich hohe Summen in den Winterdienst, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Dazu gehören der Einsatz von Streufahrzeugen, Schneepflügen und modernster Technik zur Glättebekämpfung. Trotzdem sind bei extremen Wetterbedingungen wie den aktuellen Schneefällen in Tirol und Vorarlberg Einschränkungen und Sperren unvermeidlich. (Lesen Sie auch: Eiskunstlauf Olympia: Alysa Liu triumphiert mit Gold)

Aktuelle Entwicklung: Straßensperren und Staus in Tirol und Vorarlberg

Wie tirol.ORF.at berichtet, führten starke Schneefälle am Donnerstagnachmittag in Tirol zu winterlichen Fahrbedingungen. Fahrzeuge blieben hängen, und es kam zu Staus. Die Fernpassstraße (B179) musste zwischen Biberwier und Nassereith in beiden Richtungen gesperrt werden. Für LKW galt Kettenpflicht. Es kam zu einem Rückstau von mehreren Kilometern. Auch die Brennerautobahn (A13) ab der Mautstelle Schönberg musste wegen hängengebliebener Fahrzeuge im Bereich der Luegbrücke gesperrt werden. Staus gab es auch auf der Reschenstraße (B180) zwischen Nauders und der Kajetansbrücke. In Osttirol galt Schneekettenpflicht auf der Drautalstraße (B100) und der Ötztalstraße (B186).

Auch in Vorarlberg sorgte ein Italientief für teils kräftigen Schneefall, wie VOL.AT meldet. Meteorologe Lukas Bodinger von der GeoSphere Austria sagte, dass bis Freitagvormittag im Großteil Österreichs 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee fallen, vereinzelt auch mehr. In Vorarlberg bleibt es tagsüber meist stark bewölkt, der Schneefall wird ab Mittag schwächer.

Die ASFINAG meldete auf ihrer Webseite am 19. Februar 2026 ebenfalls, dass es aufgrund von Schneefall zu Behinderungen kommen kann. Sie empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. (Lesen Sie auch: USA Krieg gegen Iran? Trump heizt Spekulationen)

Reaktionen und Stimmen zur aktuellen Lage

Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, unnötige Fahrten zu vermeiden und bei notwendigen Fahrten Winterreifen und Schneeketten zu verwenden. Zudem wird empfohlen, ausreichend Zeit einzuplanen und die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen. Die Polizei verstärkte ihre Kontrollen, um die Einhaltung der Winterausrüstungspflicht zu überwachen.

Viele Pendler und Reisende äußerten sich in den sozialen Medien frustriert über die Situation. Sie kritisierten die mangelnde Information und die langen Wartezeiten. Einige lobten jedoch auch den Einsatz der Räumdienste und die Geduld der anderen Verkehrsteilnehmer.

Detailansicht: Asfinag
Symbolbild: Asfinag (Bild: Picsum)

ASFINAG: Was bedeutet das für die kommenden Tage?

Die Wetterprognosen sagen für die kommenden Tage weiterhin winterliche Bedingungen voraus. Es ist daher davon auszugehen, dass es weiterhin zu Verkehrsbehinderungen und Straßensperren kommen kann. Die ASFINAG wird ihre Anstrengungen fortsetzen, um die Straßen so schnell wie möglich von Schnee und Eis zu befreien. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt und welche Auswirkungen die Schneefälle auf den Verkehr haben werden. (Lesen Sie auch: Kaori Sakamoto gewinnt Silber bei Winterspielen 2026)

Die ASFINAG rät dazu, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Informationen hierzu finden sich auf der Webseite der ASFINAG, bei den Radiosendern und in den sozialen Medien. Auch die Liste der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich auf Wikipedia kann hilfreich sein, um sich einen Überblick zu verschaffen.

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Illustration zu Asfinag
Symbolbild: Asfinag (Bild: Picsum)

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