Frank Schöbel Vermögen – Wie reich ist Frank?
Seit über fünf Jahrzehnten begeistert dieser Künstler mit seiner unverwechselbaren Stimme. Seine Lieder begleiten Generationen durch gute und schlechte Zeiten. Ein Mann, der die deutsche Musiklandschaft nachhaltig geprägt hat.
Frank-Lothar Schöbel, geboren am 11. Dezember 1942 in Leipzig, ist mehr als nur ein Schlagersänger. Als Komponist, Produzent, Autor und Schauspieler hat er sich einen Namen gemacht. Hits wie „Wie ein Stern“ oder „Gold in deinen Augen“ sind heute noch Ohrwürmer.
Geboren: 11. Dezember 1942 in Leipzig
Beruf: Sänger, Komponist, Produzent
Geschätztes Vermögen: ca. 7 Millionen Euro
Größter Erfolg: „Weihnachten in Familie“ (über 2 Millionen verkauft)
Sein geschätztes Vermögen von etwa sieben Millionen Euro hat er sich durch jahrzehntelange Arbeit in der Musikbranche aufgebaut. Wie genau das gelang, zeigen wir in den folgenden Abschnitten.
Frank Schöbel: Drei persönliche Sätze zu einer deutschen Legende
Seine Stimme ist ein Stück deutscher Kulturgeschichte. Seine Lieder begleiten Millionen durch ihr Leben. Hinter dieser ikonischen Künstlerpersönlichkeit verbirgt sich eine bewegende Lebensgeschichte.
Geburtsort und familiäre Wurzeln
Am 11. Dezember 1942 erblickte Frank-Lothar Schöbel in Leipzig das Licht der Welt. Als zweiter Sohn von Käthe Brinkmann, einer begnadeten Opernsängerin, und Johannes Schöbel, einem angesehenen Juristen, wuchs er in einem kulturell geprägten Umfeld auf.
Die Familie erlebte jedoch früh Tragik. Sein Vater verstarb 1948 im Speziallager Mühlberg – ein Schicksalsschlag, der die Kindheit nachhaltig prägte.
Musikalische Begabung lag in der Familie. Neben seiner Mutter waren auch zwei Tanten als Sängerinnen aktiv. Sein Onkel Herbert Küttner arbeitete als Moderator. Dieser künstlerische Hintergrund wurde zur prägenden Kraft seiner frühen Jahre.
Frühe musikalische Einflüsse und Entdeckung des Talents
Schon mit sieben Jahren zeigte sich sein außergewöhnliches Talent. Er besuchte den Vorbereitungslehrgang für den berühmten Thomanerchor. Doch sein Herz schlug für eine andere Musikrichtung.
„Die klassische Musik war nicht meins“, bekannte er später. Stattdessen zog ihn die aufkommende Popmusik magisch an. Diese Entscheidung gegen den Chor war eine Weichenstellung für seine gesamte spätere Karriere.
Trotz seiner musikalischen Begabung begann er zunächst eine handwerkliche Ausbildung zum Mechaniker. Parallel dazu sammelte er erste Erfahrungen in lokalen Bands Leipzigs. Diese frühen Auftritte legten den Grundstein für seinen späteren Weg in die deutsche Musikszene.
Sein älterer Bruder Hanns-Peter begleitete diese Entwicklung. Die musikalische Verwandtschaft unterstützte sein Talent. Leipzigs reiches kulturelles Erbe wurde zum Nährboden seiner künstlerischen Entwicklung.
Kindheit und musikalische Prägung in Leipzig

Nach seiner Mechanikerlehre öffnete sich eine völlig neue Welt für den jungen Künstler. Die erste Station seiner professionellen Laufbahn wurde das Erich-Weinert-Ensemble der Nationalen Volksarmee.
Diese Zeit prägte ihn nachhaltig. Hier sammelte er wertvolle Bühnenerfahrung und perfektionierte seinen Gesangsstil. Das Ensemble wurde zur musikalischen Schule für seine spätere Karriere.
Erste Erfolge im Erich-Weinert-Ensemble der NVA
Beim Militär entdeckte er seine wahre Berufung. Täglich probte er mit professionellen Musikern und entwickelte seinen unverwechselbaren Stil. Die NVA wurde unfreiwillig zum Karriere-Sprungbrett.
Schon bald folgten erste Aufnahmen und regelmäßige Auftritte. Das Publikum liebte seine energiegeladene Bühnenpräsenz. Diese frühen Erfolge bestärkten ihn in seinem künstlerischen Weg.
Die prägende Zusammenarbeit mit Chris Doerk
1966 traf er Chris Doerk – eine Begegnung, die alles veränderte. Die chemische Reaktion auf der Bühne war sofort spürbar. Aus der künstlerischen Partnerschaft wurde schnell mehr.
Ihre gemeinsame Energie übertrug sich direkt aufs Publikum. Zweimal gewannen sie den Schlagerwettbewerb der DDR – 1967 und 1969. Diese Triumphe katapultierten sie an die Spitze der Musikszene.
1968 kam ihr Sohn Alexander zur Welt. Privat und künstlerisch schien alles perfekt. Doch manchmal schreibt das Leben andere Drehbücher als erwartet.
Trotz späterer privater Trennung blieb die künstlerische Verbindung bestehen. Diese frühen Jahre legten das Fundament für eine der erfolgreichsten Karrieren der DDR-Unterhaltungsindustrie.
Der Durchbruch: Von der NVA zur Schlager-Spitze der DDR

1971 änderte sich alles für den aufstrebenden Künstler. Ein Song katapultierte ihn in eine neue Liga. Plötzlich kannte ihn ganz Deutschland – Ost und West.
Seine Zeit beim Militär war vorbei. Jetzt stand die ganze Welt der Musik offen. Dieser Moment definierte seine gesamte weitere Karriere.
Ewige Hits: „Wie ein Stern“ und „Gold in deinen Augen“
Der Titelsong „Wie ein Stern“ wurde sofort zum Mega-Erfolg. Die Single verkaufte sich phänomenal. In der DDR gingen 400.000 Exemplare über den Tresen.
Auch im Westen war der Hit ein Riesenerfolg. Philips vertrieb über 150.000 Stück. Fünf Wochen lang stand der Song in den Charts.
Platz 37 war nur der Anfang. Noch im selben Jahr folgte der nächste Knaller. „Gold in deinen Augen“ komponiert von Arndt Bause.
Beide Songs sind heute noch Ohrwürmer. Sie prägten eine ganze Generation. Diese Erfolge machten ihn zum Superstar.
Der historische Auftritt bei der WM-Eröffnung 1974
1974 dann der absolute Höhepunkt. Die Fußball-WM in Deutschland begann. Und er stand im Frankfurter Waldstadion auf der Bühne.
Als Repräsentant der DDR trat er vor internationalem Publikum auf. Dieser Moment war politisch und künstlerisch bedeutsam. Die ganze Welt schaute zu.
Gemeinsam mit der Nationalmannschaft sang er die Hymne „Ja, der Fußball ist rund wie die Welt“. Dieser Auftritt zeigte seine internationale Strahlkraft.
Es war der Beginn einer globaleren Karriere. Ab jetzt war er nicht nur DDR-Star. Sondern eine Größe der gesamten deutschen Musikszene.
Frank Schöbel Vermögen: Die Säulen seines finanziellen Erfolgs
Sein geschätztes Vermögen von etwa sieben Millionen Euro spiegelt eine kluge Strategie wider. Das Weihnachtsalbum „Weihnachten in Familie“ wurde zum finanziellen Meilenstein mit über zwei Millionen verkauften Exemplaren.
Seine Einnahmequellen sind vielfältig: Musikverkäufe, Konzerte und TV-Auftritte. Immobilien wie seine Leipziger Villa und ein Ferienhaus zeigen sein Gespür für Investitionen.
Das eigene Tonstudio in Berlin-Mahlsdorf bringt zusätzliche Mieteinnahmen. Lizenzgebühren und Merchandising sichern kontinuierliche Einnahmen.
Diese Diversifikation macht seinen Erfolg nachhaltig. Selbst nach aktiven Jahren in der Musikszene fließen die Einnahmen weiter.
